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Deutsche Wirtschafts- und Finanzpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Wirtschafts- und Finanzpolitik

Monograph

Identifikator:
1761960571
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-144401
Document type:
Monograph
Title:
Deutsche Wirtschafts- und Finanzpolitik
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Selbstverl. des Reichsverb. der Dt. Industrie
Year of publication:
1925
Scope:
67 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Contents
  • Neunzehntes Buch
  • Zwanzigstes Buch

Full text

268 Zwanzigstes Buch. Zweites Kapitel. 
Wirkung auf den Zuschauer unterschieden. So meint Opitz 
von der Komödie, sie bestehe in schlechtem Wesen und Personen: 
„redet von Hochzeiten, Gastgeboten, Spielen, Betrug und Schalckheit 
der Knechte, ruhmrätigen Landtsknechten, Buhlersachen, Leicht⸗ 
fertigkeit der Jugend, Geitze des Alters, Kupplerey und solchen 
Sachen, die täglich unter gemeinen Leuten vorlaufen“:. Die 
Tragödie dagegen wird dahin charakterisiert, daß sie , an der Majestät 
dem heroischen Gedichte (d. h. dem Epos) gemäß sei, ohne daß 
sie selten leidet, daß man geringen Standes Personen und schlechte 
Sachen einführe, weil sie nur von königlichem Willen, Tot— 
schlägen, Verzweiflungen, Kinder- und Vätermorden, Brande, 
Blutschande, Kriege und Aufruhr, Klagen, Heulen, Seufzen 
u. dergl. handelt“2. 
Man sieht: diese Theorie stand den Anschauungen des 
volkstümlichen Dramas nicht so fern, mochte sich auch Opitz 
für seine Ausführungen über die Tragödie außer auf Daniel 
Heinsius auf Aristoteles berufen. Die psychologische Grund— 
lage für das nationale und das Renaissancedrama war im 
ganzen dieselbe: das Renaissancedrama folgte dem nationalen 
Empfinden. Allein für den Aufbau der dramatischen Form 
standen die Dinge schon in der ersten Hälfte des 17. Jahr⸗ 
hunderts anders. Hier kam es schon nicht mehr darauf an, 
rein den Alten, sei es nun ihrer Praxis im Drama, sei es 
ihrer Theorie, zu folgen: auf diesem Gebiete hatten schon die 
anderen großen Nationen der westeuropäischen Völkerfamilie 
auf Grund der Renaissance neue Typen geschaffen, und es blieb 
nur die Aufgabe, sie abzulehnen oder ihnen zu folgen. 
Da hatten zunächst und am frühesten die Italiener aus 
den maurisch-spanischen Ringelrennen (juego de sortiga) die 
spektakulosen Maskeraden der Frührenaissance und aus diesen 
unter dem Einfluß bewußt-gelehrter Versuche, das antike Drama 
mit seiner Melophbie wieder aufleben zu lassen. das Dramma 
Zit. Borinski S. 82. 
*Noch nach Gottsched hat das Drama drei natürliche Unterarten, 
da wir drei Lebensarten in der Welt haben: dem Hofleben entfpricht die 
Tragödie, dem Stadtleben die Komödie, dem Landleben das Schäferspiel.
	        

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Die Bodenreform Im Lichte Des Humanistischen Sozialismus. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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