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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
1762973367
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-142339
Document type:
Monograph
Title:
Die Rohstoffversorgung der deutschen eisenerzeugenden Industrie
Place of publication:
Berlin
Publisher:
E. S. Mittler & Sohn
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 513 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Anlagen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

93 
Die Vorschüsse der Unternehmer waren nur Ausnahmen; größere 
Firmen gaben vielleicht den Arbeitern, die sie als zuverlässig 
kannten, während schlechter Zeiten ein Darlehen; doch die vielen 
kleinen „Fertigmacher“ und Kaufleute waren dazu nicht imstande; 
sie gingen selbst zugrunde, wenn die Aufträge längere Zeit aus 
blieben. 
Noch in manchen anderen Punkten hat Le Play ungenau be 
obachtet. Er sagt bei Besprechung der gesundheitlichen Verhält 
nisse : 
Die Tätigkeit, die in gut gelüfteten Werkstätten geübt wird, setzt alle 
Organe des Körpers in Bewegung, ohne eines über Gebühr zu ermüden, und 
ist so der Gesundheit mehr zuträglich als schädlich. 
Dieses Urteil paßt höchstens für den beschriebenen Aufschläger 
resp. seinen Beruf, auf keinen Fall aber für die Schleifer, die doch 
an Zahl alle anderen Berufsarten übertreffen. Von 103 Schleifereien 
wurden im Jahre 1852 noch 93 durch Wasserkraft betrieben ] j. 
Diese alten, im Wupper- und Ittertale gelegenen „Schleifkotten“ 
waren mehr Höhlen als Arbeitsstätten, Holzbauten, in denen je 
nach der Größe 20—60 Schleifer arbeiteten. Hygienische Fürsorge 
gab es damals nicht. Alte Leute erzählen, daß man einen Schleifer 
oft vor Staub in seiner Werkstätte nicht sehen konnte. Der feine 
Metall- und Sandstaub setzte sich in der Lunge fest und zerriß die 
feinen Gewebe. Zugleich war der Körper, besonders die Knie, bei 
dem „Naßschleifen“ ständiger Nässe ausgesetzt, so daß sich früh 
zeitig Rheumatismus einstellte. Dadurch wurde die Schleiferei zu 
einem sehr ungesunden Berufe, und die Schleifer starben meist 
zwischen dem 45. und 50. Lebensjahre. Heute sind die Verhältnisse 
durch strenge Schutzmaßregeln wesentlich gebessert. Von dieser 
wichtigsten Kategorie der Schleifer spricht Le Play nur ganz neben 
bei, und sein Urteil über sie ist, wie wir auch später noch sehen 
werden, nicht richtig. 
Optimistische Darstellung der Kolonisation niedersächsischer 
Bauernfamilien. Die Harz-Monographie bietet ähnliche Beispiele. 
Hierher gehört die dort anhangsweise veröffentlichte Darstellung 
der „Hermannsburger Mission“, die zeigt, daß Le Play in der Be 
wunderung der niedersächsischen Bauernfamilie die tatsächlichen 
Verhältnisse verkannte. Wir lassen die Darstellung Le Play’s 
folgen, um dann zu sehen, wie weit sie der Wirklichkeit entspricht. 
J ) Braunsckweig 1. c. S. 40.
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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