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Das Problem der Wirtschaftsdemokratie

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Bibliographic data

Object: Das Problem der Wirtschaftsdemokratie

Monograph

Identifikator:
176352146X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-145495
Document type:
Monograph
Title:
Documenti ispano-genovesi dell'Archivio di Simancas
Place of publication:
Genova
Publisher:
Co' tipi del R.I. de' Sordo-Muti
Year of publication:
1868
Scope:
291 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Documento XLIX. Brano di un dispaccio in cifra del Gonzaga a Cesare, dove so commentano gli avvisi sopra riferiti, e si mettono in piena luce i cattivi diportamenti del Farnese. 1547, 25 gennaio
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Problem der Wirtschaftsdemokratie
  • Title page
  • Contents
  • Das Problem der Wirtschaftsdemokratie auf der Düsseldorfer Industrietagung 1929 / von Dr. J. Herle, Geschäftsführer des Reichsverbandes der Deutschen Industrie
  • Das gewerkschaftliche Programm der Wirtschaftsdemokratie / von Universitätsprofessor Dr. Georg Halm, Würzburg
  • Die Probleme der Wirtschaftsdemokratie. Dargestellt an internationalen Beispielen / von Privatdozent Dr. Walter Heinrich, Wien
  • Individualismus oder Kollektivismus als Weltanschauung / von Professor Dr. E. Horneffer, Gießen
  • Freiheit oder Organisation des sittlichen Gedankens in der Wirtschaft. Vom Standpunkt des evangelischen Christentums. Pastor Dr. rer. pol. Depuhl, Volkswirt RDV, Hannover
  • Freiheit oder Organisation des sittlichen Gedankens in der Wirtschaft. Vom Standpunkt des katholischen Christentums / von Prof. Schilling in Tübingen
  • Individualismus und Kollektivismus als Triebkräfte in der Wirtschaft / von Bergassessor a. D. Dr.-Ing. e. h. v. u. z. Loewenstein
  • Der demokratische Gedanke im Staats- und Wirtschaftsleben / von Prof. M. Wundt, Jena
  • Sozialismus und Demokratie / von Dr. Paul Osthold, Düsseldorf
  • Gemeinwirtschaftliche Experimente in der Vergangenheit / von Universitätsprofessor Dr. Preyer, M. d. R. , Königsberg
  • Wirtschaftsdemokratie und Kartelle / von Universitätsprofessor Dr. Robert Liefmann
  • 10 Jahre Kohlenwirtschaftsgesetz / von Geheimrat G. Brecht, Köln
  • Für die Freiheit der Schlüsselindustrie / von Dr. M. Schlenker, Düsseldorf
  • Wirtschaftsdemokratische Irrtümer bezüglich der weiterverarbeitenden Industrie / von Direktor Karl Lange. Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten
  • Konzernbildung und Wirtschaftsdemokratie / von Prof. Dr. Karl Muhs, Greifswald
  • Die begrenzte Reichweite des Genossenschaftsgedankens in der Gütererzeugung. Der Wesensunterschied zwischen genossenschaftlicher Gütererzeugung und Güterverteilung / von Universitätsprofessor Emil Wehrle, Karlsruhe
  • Grenzen zwischen öffentlicher und privater Wirtschaft / von Dr. Martin Sogemeier, Berlin
  • Recht und Gemeinschaftsgedanke / von Universitätsprofessor Dr. Heinrich Lehmann, Köln
  • Das deutsche Arbeitsrecht, Wegbereiter des Sozialismus / von Rechtsanwalt Schoppen, Düsseldorf
  • Sozialpolitik zwischen Demokratie und Autonomie / von Dr. Josef Winschuh, Berlin
  • Um die Autonomie des sozialen Gedankens / von Professor Dr. Adolf Günther, Innsbruck
  • Die Vorherrschaft der freien Gewerkschaften in den Organen der Selbstverwaltung / von Dr. rer. pol. Hadrich, Leipzig
  • Steuern als Werkzeug der Wirtschaftssozialisierung / von Dr. jur. et phil. Franz von Lilienthal, Oberregierungsrat
  • Hoffnungen und Tatsachen um den Artikel 165 der Reichsverfassung. Ein Bericht / von Dr. Wilhelm Steinberg, Düsseldorf
  • Soziale Bauhütten / von Dr. Schuster, Düsseldorf
  • Um Form und Wesen der Handelskammer / von Dr. Wilden, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf
  • Falsche Romantik um die Betriebsdemokratie / von Dr. Robert Holthöfer (Essen)
  • Das Schlagwort vom Bildungsprivileg / von Bergassessor Dr.-Ing e. h. Ernst Brandi, Dortmund, Vorsitz des Vereins für die bergbaulichen Interessen in Essen
  • Wirtschaftsdemokratische Wanderung in der Fremde / von Wolfgang Krüger, Berlin
  • Unternehmer und Wirtschaftsdemokratie / von A. Heinrichsbauer, Essen
  • Idee und Persönlichkeit als Triebkräfte der Geschichte / von Universitätsprofessor Dr. W. Schüßler, Rostock

Full text

Fs sei also zusammenfassend gesagt, daß die soziali- 
;ierten Baubetriebe in der Praxis als privatwirtschaftlich 
aufgezogene Frwerbsunternehmungen privatwirt- 
schaftlich handeln, aber gemeinwirt- 
schaftlich reden. 
Die - Privatwirtschaft erstrebt bei dieser Feststellung 
nichts anderes, daß auch diesen Gebilden gegenüber die 
freie Konkurrenz obwaltet. Es muß iedes Eingreifen der 
5ffentlichen. Organe zugunsten einer Gruppe von Bewer- 
bern abgelehnt werden. Was die Gewerkschaften und die 
ihnen angeschlossenen Einrichtungen mit den Mitteln 
machen. die sich bei ihnen ansammeln, ist für die Privat- 
wirtschaft ein beachtlicher Vorgang, der sie aber keines- 
talls veranlassen sollte, Hemmungen zu bereiten, wenn 
Sonderstellungen und Sondervorteile in Gesetz und öffent- 
licher Verwaltung unterbleiben. 
Um Form und Wesen der Handelskammer. 
Von Dr. Wilden, Geschäftsführer der Industrie- 
und Handelskammer Düsseldorf. 
Der Idee der Wirtschafitsdemokratie soll auch die Han- 
delskammer ein Opfer bringen. Körper und Geist will man 
zur Hälfte Arbeitern und Angestellten geben. Nach dem 
von Fritz Naphtali im Auftrage des Allgemeinen Deutschen 
Gewerkschaftsbundes beschriebenen‘ „Prinzip der 
Wirtschaftsdemokratie“ gilt fürderhin die Unter- 
ordnung jeder wirtschaftlichen Tätigkeit unter die Inter- 
essen der Allgemeinheit. Das bedeutet für Naphtali außer 
den anderen Zielen die 
„paritätische Vertretung der Arbeiterschaft in allen 
Körperschaften, denen wirtschaftspolitische Fumk- 
tionen durch Staat oder Gemeinde übertragen 
werden‘. 
Nicht minder bestimmt drückt sich der, christliche Ge- 
werkschaftsführer A. Stegerwald aus. Dieser hat sich 
jüngst in einem Rundfunkvortrage sc geäußert daß die 
deutsche Arbeiterschaft. einmütig den Menschen im 
Mittelpunkt der Wirtschaft und als deren Ziel sehen will. 
„Die Wirtschaft ist,“ so‘ sagt Stegerwald, „für den Sitt- 
lichen Menschen Mittel zum Zweck, Bedingung für das Ge- 
deihen der sittlichen Kultur. Darum wird eine bessere, das 
heißt die menschlichen Bedürfnisse reichlicher und ge- 
rechter befriedigende Wirtschaft angestrebt. Der deutsche 
Arbeiter trachtet ebenso wie andere Gesellschaftsschichten 
auch nach pessönlichem Eigentum. Das Kollektiv- 
sigentum der sozialen Versicherungsträger und das- 
ijenige in den Produktiv- und Konsumgenossenschaften er- 
scheint ihm als nicht ausreichend. Auch der Arbeiter 
strebt nach. einer freien Entwicklung und Entfaltung seiner 
Persönlichkeit. Er will nicht lediglich Obiekt, sondern 
Subiekt der Wirtschaft sein. Er betrachtet sich ebenso wie 
153
	        

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Das Problem Der Wirtschaftsdemokratie. Industrie-Verl., 1929.
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