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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

thumbs: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
1764966384
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-143118
Document type:
Monograph
Author:
Lot, Ferdinand http://d-nb.info/gnd/117683132
Title:
L'Impôt foncier et la captation personelle sous le Bas-Empire et à l'époque franque
Place of publication:
Paris
Publisher:
Champion
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Seconde partie / L'impôt foncier et la capitation personnelle a l'époque franque
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

r- 
80 Die gegenwärtige Lage der liberalen Schule 
gangenheit gehabt. Mit dem Wegfall der kriegerischen Kon 
kurrenz ist es aber völlig zwecklos geworden und kann nur 
schädlich wirken. 
In den ersten Zeiten der Kultur gab es fast ausschließlich 
nur innern Tausch. Außenhandel gab’s nur für eine kleine 
Anzahl von Luxus waren. Eine Verkehrsunterbrechung in Kriegs 
zeiten beraubte also die Völker weder der Existenz, noch der 
Verteidigungsmittel. In dem Maße aber, als sich Industrie und 
Verkehrsmittel entwickelten, nahm der Außenhandel zu. Da 
zeigte sich die natürliche Inkompatibilität des Außenhandels und 
des Krieges. Weil der Außenbezug von zur Existenz notwen 
digen Gütern im Kriegsfall in Frage gestellt werden konnte, 
so konnte es nützlich erscheinen, den Handel damit zu unter 
drücken. Allerdings hatte man in diesem Falle teurere Preise 
für die im Inland hergestellten Produkte zu zahlen, als wenn 
man sie vom Ausland bezogen hätte. Der Preisunterschied 
stellte eine Prämie dar für die Sicherheit und das Vorhanden 
sein von Existenzmitteln im Kriegsfall. Andererseits sicherte 
der Schutzzoll eine Verwendungsgelegenheit für die im Inland 
vorhandenen Kapitalien und Arbeitskräfte zu einer Zeit, wo 
sie draußen nur schwer und unsicher zu verwerten waren. 
Auch vermehrte er die innere Produktion der geschützten 
Güter, wenn er auch die Gesamtproduktion verringerte. 
Das Schutzzollsystem ergänzte also die allgemeine äußere 
Politik des Kriegszustandes. Es schloß Handelsbündnisse und 
-Verträge nicht aus, ordnete diese aber den politischen Bünd 
nissen unter. Resultat desselben war aber Vermehrung der 
Lasten für die Allgemeinheit der Kulturvölker, weil die ein 
heimischen Konsumenten den einheimischen Produzenten für 
die geschützten Produkte mehr zahlen mußten, als wenn der 
Handel frei gewesen wäre, und Verringerung der Produktivkraft 
der Menschheit, wegen der künstlichen Züchtung der verschie 
denen Gewerbe an ungünstigem Standort. Das war aber nur 
der geringere Schaden des Kriegszustandes und der ihm an 
gepaßten Handelspolitik. 
In dem Maße, als sich die wirtschaftliche Konkurrenz 
entwickelte, hat sich über alle Zoll- und politischen Grenzen 
hinaus ein Wirtschaftsstaat gebildet, in welchen jedes Volk seinen
	        

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Die Paumgartner von Nürnberg Und Augsburg. Verlag von Duncker & Humblot, 1919.
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