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Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart

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Bibliographic data

fullscreen: Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart

Monograph

Identifikator:
1767108885
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-147081
Document type:
Monograph
Author:
Paneth, Erwin
Title:
Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart
Place of publication:
München [u.a.]
Publisher:
Oldenbourg
Year of publication:
1926
Scope:
XIV, 245 Seiten
Illustrationen, graphische Darstellungen
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
A. Geschäftliche Reklame
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart
  • Title page
  • Contents
  • A. Geschäftliche Reklame
  • B. Reklame für Länder und Gemeinden
  • C. Die Personenreklame
  • D. Die Wahlreklame
  • E. Die Ideenreklame
  • Index

Full text

AD 
ALTE FLUGBLÄTTER 
Das Papier aus der Sumpfpflanze Papyrus war zwar bereits 
um 3500 vor Christus erfunden, aber so teuer, daß seine Ver- 
wendung nur für sehr wichtige Schriftstücke in Betracht 
kam. Auch das Pergament, das bereits. im 2. Jahrhundert 
vor Christus in ziemlich vervollkommneter Weise erzeugt wurde, 
stellte sich mit Rücksicht auf den hierzu verwendeten Rohstoff, 
das sind Häute junger Kälber, junger Ziegen und totgeborener 
Lämmer sehr hoch. Eine grundlegende Änderung brachte in 
dieser Hinsicht erst das im Jahre 123 v. Chr. in China erfundene 
Büttenpapier; dasselbe kam jedoch erst im 12. Jahrhundert. 
über Nord-Afrika nach. Spanien und Deutschland. 
Die frühesten mechanischen Vervielfältigungseinrich- 
tungen bildeten die Holzschnitte, welche erst gegen Ende 
des 14. Jahrhunderts in Europa aufkamen. Sie wurden zu- 
nächst ausschließlich für Spielkarten und.Heiligenbilder 
ohne Text von den sogenannten Briefmalern verwendet, 
welche sich auf diese Weise die zeitraubende, einzelweise 
Erzeugung dieser Artikel abkürzten. Die beiden ältesten 
Holzschnitte mit Schriftzeichen stammen aus den Jahren 1418 
und 1423. Im Jahre 1450 stellte bereits Gutenberg seine 
aus beweglichen Lettern bestehende 42zeilige Bibel her; durch 
diese Erfindung war die zweite Vorbedingung für die Entwick- 
lung des Flugblattes, nämlich die bequeme Vervielfältigungs- 
möglichkeit, gegeben. 
Die ältesten Flugblätter waren die geschäftlichen An- 
kündigungen der Buchhändler. Aus der zweiten Hälfte des 
15. Jahrhunderts sind 20 derartige Anzeigen erhalten. Die 
Blätter wurden gleichzeitig als Flugblätter und Plakate 
verwendet (s. Abb. 32 u. 44). Als Flugblatt wurden sie allen 
jenen wenigen Personen in die Wohnung zugestellt, welche 
damals für einen (Bücher-)Ankauf in Betracht kamen. Sie 
enthielten zunächst das Verzeichnis der Erzeugnisse einer 
Druckerei; bald darauf finden wir auch derartige Flugblätter, 
welche die Erzeugnisse mehrerer Buchdrucker vereinigen. Der 
beste Beweis, daß derartige Druckwerke als Flugblätter und 
Plakate gleichzeitig verwendet wurden, ist, daß einzelne hiervon 
zweiseitig bedruckt waren (s. Abb. 32), trotzdem aber auch 
affichiert wurden; das Format betrug in der Regel ca. 20 X 
25 cm.
	        

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Entwicklung Der Reklame Vom Altertum Bis Zur Gegenwart. Oldenbourg, 1926.
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