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Amerikas internationale Kapitalwanderungen

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Bibliographic data

fullscreen: Amerikas internationale Kapitalwanderungen

Monograph

Identifikator:
1768047243
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-174903
Document type:
Monograph
Author:
Reibnitz, Kurt von http://d-nb.info/gnd/116394234
Title:
Amerikas internationale Kapitalwanderungen
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
de Gruyter
Year of publication:
1926
Scope:
VIII, 123 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Abschnitt. Die Kapitalausfuhr bis zum Weltkriege
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Amerikas internationale Kapitalwanderungen
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Allgemeines über den internationalen Effektenkapitalismus
  • Erster Abschnitt. Die Kapitaleinfuhr bis zum Weltkrieg
  • Zweiter Abschnitt. Die Kapitalausfuhr bis zum Weltkriege
  • Schluß. Die Zukunft des internationalen Effektenkapitalismus der Vereinigten Staaten

Full text

99 
9. Vom März 1913 bis zum April 1917. 
(Eintritt der Vereinigten Staaten in den Weltkrieg.) 
Nachdem jahrelang die Republikaner am Ruder gewesen 
waren, übernahm im März 1913 die demokratische Partei, 
and mit ihr Wilson, die Regierung des Landes, Da die Ge- 
schäftswelt abwartete, wie sich dieser Wechsel wirtschaft- 
lich auswirken würde, war 1913 für die Vereinigten Staaten 
ein Jahr des wirtschaftlichen Stillstands. Das zeigte sich 
vor allem an der Effektenbörse. Während in Börsenjahren 
mit belebtem Geschäft wie z. B. 1908 und 1909 die Ge- 
sämtsumme der gehandelten Aktien ungefähr 200 Millionen 
Dollar, der gehandelten bonds über 1 Milliarde Dollar be- 
trug, sank diese Zahl 1913 auf 83 bzw. 501 Millionen 
Dollar. 
Inzwischen war der von der republikanischen. Partei 
ausgearbeitete Aldrichsche Bankreformplan in die Ver- 
senkung gefallen. Dagegen wurde am 283. Dezember 1913 
das sogenannte Federal Reserve-System Gesetz, das getreu 
dem Dezentralisationsprinzip der demokratischen Partei statt 
ainer Zentralbank eine Mehrheit von Bundesreservebanken 
schaffte, deren Rediskontierungen untereinander die Mög- 
lichkeit eines Kapitalausgleichs im Sinne eines Zentralbank- 
systems boten, während die Ausgabe bankmäßig gedeckter 
Noten, der sogenannten Bundesreservenoten, durch diese 
Banken den Notenumlauf im Sinne eines solchen Systems 
regelte. Auf diese Weise wurde einerseits ein schroffer 
Wechsel gegenüber dem bisherigen völlig dezentralisierten 
System vermieden, andererseits keiner einheitlichen Stelle 
ein maßgebender Einfluß auf das gesamte Wirtschaftsleben 
eingeräumt. Am 16. November 1914 begann der Federal 
Reserve Board seine Tätigkeit und übernahm die Zentral- 
leitung der ihm nachgeordneten zwölf Bundesreservebanken. 
Noch ehe sich irgend welche unmittelbaren Wirkungen 
gezeigt hatten, trat eine Belebung des Wirtschaftslebens 
ein, da alle Geschäftsleute der festen Überzeugung waren, 
daß nun die dauernden finanziellen Krisen aufhören würden, 
d. h. eine stabile Entwicklung der Volkswirtschaft. ge- 
sichert wäre. Dazu kam, daß Wilson in seiner Trustbot- 
schaft den Wunsch einer friedlichen Auseinandersetzung 
mit den großen industriellen Konzernen ausgesprochen hatte. 
Man hoffte ferner, daß zahlreiche Nationalbanken, deren Ka- 
pital und Reserven 1 Million Dollar überstiegen, die ihnen 
durch das Bankgesetz gegebene Möglichkeit, Filialen im 
Auslande zu errichten, benutzen und damit den Export 
stark fördern würden. Ein wichtiger Faktor war auch die
	        

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Amerikas Internationale Kapitalwanderungen. de Gruyter, 1926.
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