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Amerikas internationale Kapitalwanderungen

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Bibliographic data

fullscreen: Amerikas internationale Kapitalwanderungen

Monograph

Identifikator:
1768047243
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-174903
Document type:
Monograph
Author:
Reibnitz, Kurt von http://d-nb.info/gnd/116394234
Title:
Amerikas internationale Kapitalwanderungen
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
de Gruyter
Year of publication:
1926
Scope:
VIII, 123 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Abschnitt. Die Kapitalausfuhr bis zum Weltkriege
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Amerikas internationale Kapitalwanderungen
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Allgemeines über den internationalen Effektenkapitalismus
  • Erster Abschnitt. Die Kapitaleinfuhr bis zum Weltkrieg
  • Zweiter Abschnitt. Die Kapitalausfuhr bis zum Weltkriege
  • Schluß. Die Zukunft des internationalen Effektenkapitalismus der Vereinigten Staaten

Full text

93 
bevorstehende Eröffnung des Panamakanals, Endlich hatten 
eine Reihe guter Ernten und die jahrelange Zurückhaltung 
der spekulativen Elemente das Volksvermögen erheblich ver- 
mehrt. Am politischen Horizont aber stand nur eine Wolke, 
die Differenzen mit dem mexikanischen Diktator Carranza, 
die erst im Juli 1916 beseitigt wurden. 
Die Vereinigten Staaten waren daher im Jahre 1914 wohl 
in der Lage, den Bedarf ihrer industriellen- und Eisenbahn- 
gesellschaften im eigenen Lande zu decken und ganz all- 
mählich den in Anbetracht ihrer wirtschaftlichen Struktur 
besonders schwierigen Übergang vom Import- zum Export- 
kapitalismus zu vollziehen. Da brach der Weltkrieg aus und 
brachte in wenigen Monaten zuwege, was sonst vielleicht 
Jahrzehnte gedauert hätte. Aus einem kapitaleinführenden 
Lande wurde ein kapitalausführendes, das Effektendebet 
gegenüber der Alten Welt sank rapide. Schon die Kriegs- 
gefahr 1914 führte zu massenhaften Verkäufen amerika- 
nischer Effekten aus europäischem Besitz, so daß die New 
Yorker Fondsbörse am 30. Juli 1914 einen seit langen Jahren 
nicht mehr erlebten Umsatz (1307000 Stück) hatte. 
Bei Kriegsausbruch befanden sich ungefähr 5! bis 
6 Milliarden Dollar amerikanischer Effekten in Europa; 
davon kamen etwa 31/2 Milliarden auf England, der Rest zu 
ungefähr gleichen Teilen auf Deutschland, Holland, Frank- 
reich und die Länder von geringerer finanzieller Bedeutung 
(Belgien, die Schweiz und Österreich-Ungarn) zusammen. Der 
Vorstand der New Yorker Fondsbörse fürchtete nun, daß 
die Zahl der schon am 30. Juli getätigten Verkäufe zu- 
nehmen, und ein enormer Kurssturz, d, h. eine schwere finan- 
zielle Krisis und eine weitere Unterwertung der amerika- 
nischen Valuta!), eintreten würde, Die New Yorker Effek- 
tenbörse wurde daher am 2, August bis auf weiteres ge- 
schlossen, Erst Anfang Dezember, als das Pfund infolge 
einer Reihe von finanziellen Transaktionen zwischen England 
und den Vereinigten Staaten 4,89 notierte, fand wieder ein 
beschränkter Verkehr in Obligationen und Aktien statt. Von 
den 565 Aktien der Kursliste durften indessen nur 185 
umgesetzt werden, und zwar nur zu vom Börsenvorstand vor- 
geschriebenen Minimalpreisen, deren Beseitigung dann An- 
fang April 1915 erfolgte, Von ausländischen Anleihen 
wurden damals nur einige Anleihen von Kuba, Mexiko und 
Argentinien gehandelt, eine chinesische Bahnanleihe, eine 
Anleihe der Stadt Tokio, vor allem aber die 4 %%ige japa- 
._ }) Der Sterlingkurs, der sich in normalen Zeiten um 4,88 bewegt hatte, 
stieg Am 28. Juli auf 5, in den ersten August wochen trotz des Börsenschlusases 
Auf 7 Dollar
	        

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Das Arbeitsrecht Der Čechoslovakischen Republik. Verlag des “Hauptvereines deutscher Ingenieure in der Čsl. Republik”, 1928.
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