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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

fullscreen: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
1768047243
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-174903
Document type:
Monograph
Author:
Reibnitz, Kurt von http://d-nb.info/gnd/116394234
Title:
Amerikas internationale Kapitalwanderungen
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
de Gruyter
Year of publication:
1926
Scope:
VIII, 123 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Abschnitt. Die Kapitalausfuhr bis zum Weltkriege
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

Die „positive“ Grundlegung der Nationalökonomie 
509 
soziale Tatsachen sind, welche Bedürfnisse äußern, die in der 
Gesellschaft vorhanden sind. 
Die Methode Dürkheims will ferner objektiv und aus 
schließlich soziologisch sein. Das bedeutet, daß sie von der 
Anschauung beherrscht ist, daß die gesellschaftlichen Erschei 
nungen objektive Dinge oder Kräfte sind, und zwar, wie schon 
angedeutet, Dinge sui generis. Man hat häufig geglaubt, sagt 
Durkheim, die gesellschaftlichen Phänomene entzögen sich 
wegen ihrer außerordentlichen Komplexität der wissenschaft 
lichen Erforschung, oder sie seien doch wenigstens nur dann 
faßbar, wenn man sie auf ihre einfachsten, psychischen oder 
organischen Bedingungen zurückführte, d. h. sie ihres eigen 
tümlichen Wesens entkleidete. Demgegenüber ist zu betonen, 
daß eine gesellschaftliche Tatsache nur durch eine andere ge 
sellschaftliche Tatsache erklärt, wie eine Naturkraft nur durch 
eine andere Naturkraft erzeugt werden kann. Um also die gesell 
schaftlichen Tatsachen zu erklären, muß man nach Energien 
forschen, die fähig sind, sie zu erzeugen. Diese Forschung kann 
allein durch äußere Beobachtung geschehen. Da das direkte 
Experimentieren dem Soziologen unmöglich ist, bleibt ihm nur 
das indirekte Experiment, oder das „Vergleichen concomitante!' 
Variationen“. Dieses Verfahren hat vor der sogenannten histo 
rischen Methode Comtes den Vorzug, daß es den Kausalnexus 
der Erscheinungen von innen erreicht; denn es forscht nach 
nicht vorbestimmten Kausalbeziehungen, während Comte nach 
Gesetzmäßigkeiten sucht, die der Ausdruck der Richtung sein 
sollen, in der sich die geschichtliche Entwicklung der Mensch 
heit im allgemeinen bewegt. Die vergleichende Methode er 
möglicht ferner auch eine bessere und kritischere Auswahl der 
Materialien, als das Verfahren Comtes oder jedes andere 1 ). 
Die soziologische Methode Dürkheims, die in Obigem 
kurz skizziert wurde, erhebt natürlich den Anspruch, genau wie 
die psychologische Methode Tardes, die für alle Sozial Wissen 
schaften geeignetste zu sein. Er selbst hat sie nur auf dem 
Gebiete der Ethik angewandt. Er hat jedoch mehrere Gruppen 
von Schülern herangebildet, die an der Hand der Methode des 
‘) Eine ausführliche Darlegung der Durkheimschen Methode bietet dessen 
Bändchen „Des Règles de la Méthode sociologique“. Zu Obigem vgl. speziell 
dort p. 153 ff.
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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