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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Monograph

Identifikator:
1768047243
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-174903
Document type:
Monograph
Author:
Reibnitz, Kurt von http://d-nb.info/gnd/116394234
Title:
Amerikas internationale Kapitalwanderungen
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
de Gruyter
Year of publication:
1926
Scope:
VIII, 123 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Abschnitt. Die Kapitalausfuhr bis zum Weltkriege
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

Dritter Abschnif 
haftesten Geschäftsmonate fallen zwischen Anfang Oktober und End 
April. Während dieser Periode dauert diese Arbeit häufig und fa“ 
ohne Unterbrechung von 6 Uhr vormittags bis 10 Uhr abends u! 
tiefer in die Nacht. 
J. Leach sagt aus: „Letzten Winter (1862) blieben von 19 Möäd 
chen 6 weg infolge durch Ueberarbeitung zugezogener Krankheitel 
Um sie wach zu halten, muß ich sie anschreien.“ W. Duffy: „D' 
Kinder konnten oft vor Müdigkeit die Augen nicht aufhalten, in d# 
Tat, wir selbst können es oft kaum.“ 79. Lightbourne: „Ich bP 
13 Jahre alt . .. Wir arbeiteten letzten Winter bis 9 Uhr abenf 
und den Winter vorher bis 10 Uhr. Ich pflegte letzten Winter 18 
jeden Abend vor Schmerz wegen wunder Füße zu weinen.“ G. Apsde) 
„Diesen meinen Jungen pflegte ich, als er 7 Jahre alt war, au 
meinem Rücken hin und her über den Schnee zu tragen, und ® 
pflegte 16 Stunden zu arbeiten! . ,. Ich habe oft niedergekniet, u? 
ihn zu füttern, während er an der Maschine stand, denn er durf 
sie nicht verlassen oder stillsetzen.“ Smith, der geschäftsführen“ 
Associe einer Manschesterfabrik: „Wir (er meint seine „Hände 
die für „uns‘“) arbeiten ohne Unterbrechung für Mahlzeiten, so da 
die Tagesarbeit von 10'/, Stunden um 4'/, Uhr nachmittags fertig is 
und alles Spätere ist Ueberzeit.?? (Ob dieser Herr Smith wohl keir® 
Mahlzeit während 10°/, Stunden zu sich nimmt?) Wir (dersell® 
Smith) hören selten auf vor 6 Uhr abends (er meint mit der Ko” 
sumtion „unserer“ Arbeitskraftmaschinen), so daß wir (wieder? 
Crispinus) in der Tat das ganze Jahr durch Ueberzeit arbeiten. - 
Die Kinder und Erwachsenen (152 Kinder und junge Personen unit? 
18 Jahren und 140 Erwachsene) haben gleichmäßig während 0 
leizten 18 Monate im Durchschnitt allermindestens 7 Tage un 
5 Stunden in der Woche gearbeitet, oder 78'/„ Stunden wöchentlich 
Für die 6 Wochen, endend am 2. Mai dieses Jahres (1868), war der 
Durchschnitt höher — 8 Tage oder 84 Stunden in der Woche!“ Do® 
fügt derselbe Herr Smith, der dem pluralis majestatis so sehr ergeb® 
ist [der gleich einer Majestät so gern von sich mit „Wi 
spricht] schmunzelnd hinzu: „Maschinenarbeit ist leicht.“ U! 
so sagen die Anwender des Handdruckes, Block Printing: „Hand 
arbeit ist gesunder als Maschinenarbeit.“ Im ganzen erklären 8% 
die Herren Fabrikanten mit Entrüstung gegen den Vorschlag, „8 
Maschinen wenigstens während der Mahlzeiten stillzusetzen“, „BD 
Gesetz,“ sagt Herr Otley, der Direktor einer Tapetenfabrik 3” 
72 Dies ist nicht in unserm Sinne der Surplusarbeitszeit zu nehm® 
Diese Herren betrachten die zehneinhalbstündige Arbeit als Normalarbeit” 
lag, der also auch die normale Mehrarbeit einschließt, Dann beginnt „5 
Ueberzeit‘“, die etwas besser bezahlt wird. Man wird bei einer später? 
Gelegenheit sehen, daß die Verwendung der Arbeitskraft während de 
sogenannten Normaltages unter dem Werte bezahlt wird, so daß die „Ueb# 
zeit“ ein bloßer Kapitalistenpfiff ist, um mehr „Mehrarbeit“ auszupress®® 
was es übrigens selbst dann bleibt, wenn die während des „Normaltag® 
verwandte Arbeitskraft wirklich voll bezahlt wird, 
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Schutz Dem Arbeiter! Bachem, 1890.
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