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Die obligatorische Krankenversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Die obligatorische Krankenversicherung

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Allgemeine Einleitung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die obligatorische Krankenversicherung
  • Title page
  • Allgemeine Einleitung
  • Erster Teil. Das Anwendungsgebiet
  • Zweiter Teil. Leistungen
  • Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
  • Vierter Teil. Die Versicherungsträger
  • Fünfter Teil. Das Streitverfahren, Rechtsverletzungen und Strafen
  • Sechster Teil. Die Krankenversicherung der Ausländer
  • Contents

Full text

ALLGEMEINE EINLEITUNG 
den Erwerbsgesellschaften begünstigender Bestimmungen. Im 
Laufe der Entwicklung vertieft sich das Verständnis für die Ver- 
antwortung des Staates hinsichtlich der Wahrung der Volksgesund- 
heit und der nationalen Wohlfahrt. Das führt zur geldlichen 
Unterstützung der Hilfsvereine auf Gegenseitigkeit. 
So gewinnt das von der öffentlichen Gewalt moralisch und 
praktisch unterstützte Hilfsvereinswesen im letzten halben Jahr- 
hundert eine erhebliche Ausdehnung. In vielen Ländern werden 
tausende, mitunter sogar zehntausende Versicherungsträger ins 
Leben. gerufen, welche Millionen. von Mitgliedern zählen. So 
sehr auch die von dieser Betätigung des Gedankens der freien 
Solidarität erreichten Erfolge zu bewundern sein mögen, so kann 
man im allgemeinen doch keine in jeder Hinsicht befriedigende 
Lösung der sozialen Frage von ihnen erwarten. 
Der Mitgliederstand der Hilfsvereine bleibt verhältnismässig 
gering. Eine 50jährige Arbeit hat in vielen Ländern doch schliess- 
lich nur einen ziemlich kleinen Bruchteil der lohnbeziehenden Be- 
völkerung für den Hilfsverein gewonnen. Viele Arbeiter versichern 
sich nicht. Ein Teil von ihnen will sich aus psychologischen 
Gründen nicht versichern, ein anderer Teil kann es nicht, weil 
die Einnahmen zu gering sind. Besonders die geringer entlohn- 
ten Arbeiter treten den Hilfsvereinen nicht bei. Sie sind eben 
genötigt, ihre ganzen oder doch fast ihre ganzen Einnahmen der 
Deckung augenblicklicher Bedürfnisse zuzuführen und dabei ist 
gerade bei ihnen die Erkrankungsgefahr besonders gross. 
Nicht günstig wirkt auch die grosse Zahl der Hilfsvereine, 
Die kleinen schiessen zu sehr ins Kraut; weil sie nur eine sehr be- 
schränkte Mitgliederzahl haben, ist ihr Bestand dauernd gefährdet. 
Jedenfalls erscheinen sie nicht besonders geeignet für die Versiche- 
rung gegen langandauernde Krankheiten oder Invalidität. Ihre 
‚äumliche Verteilung in den einzelnen Staaten hat einen anar- 
chischen Charakter. In grossen Städten findet man hunderte 
kleiner Vereine, in ländlichen, dünn bevölkerten Bezirken dagegen 
fehlen. sie vielfach überhaupt. Die Zersplitterung der Mitglieder- 
schaft führt zu Unzulänglichkeit und zu Doppelarbeit. Dadurch 
aber wird der soziale Wert der freien. Versicherung herabgedrückt. 
Ferner bleiben die Einnahmen derartiger Hilfsvereine recht gering. 
Die von den Mitgliedern beschlossenen Beiträge sind niedrig, und 
selbst wenn ein Staatszuschuss geleistet wird, genügen die Ein- 
nahmen nicht zur Gewährung der für die Abdeckung der Risiken 
notwendigen Versicherungsleistungen. 
14
	        

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Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
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