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Die obligatorische Krankenversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Die obligatorische Krankenversicherung

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Allgemeine Einleitung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die obligatorische Krankenversicherung
  • Title page
  • Allgemeine Einleitung
  • Erster Teil. Das Anwendungsgebiet
  • Zweiter Teil. Leistungen
  • Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
  • Vierter Teil. Die Versicherungsträger
  • Fünfter Teil. Das Streitverfahren, Rechtsverletzungen und Strafen
  • Sechster Teil. Die Krankenversicherung der Ausländer
  • Contents

Full text

D 
ALLGEMEINE EINLEITUNG 
Dem Beispiel Deutschlands folgen, zuerst von Industriestaaten 
Jas alte Österreich und das alte Ungarn (1888, bzw. 1891). Beide 
arrichten ein Krankenpflichtversicherungssystem, das die Lohn- 
bezieher in Industrie, Verkehr und Handel erfasst. Rascher 
schreitet die Entwicklung zu Beginn des 20. Jahrhunderts weiter. 
Luxemburg führt 1901, Norwegen 1909, Serbien 1910, Gross- 
britannien 1911, Russland und Rumänien 1912 die Kranken- 
oflichtversicherung ein. 
Während des Krieges kam die Bewegung ins Stocken, trat aber 
seit dem Friedensschluss wieder in Erscheinung. Die europäischen 
Staaten, welche auf Grund des Friedensschlusses neu gebildet 
wurden, sind bestrebt, die Versicherungssysteme, deren Erbe sie 
antraten, möglichst auszubauen. So erstreckt die Tschecho- 
slowakei 1919, Polen 1920, Österreich 1921, das Königreich der 
Serben, Kroaten und Slowenen 192% die Pflichtversicherung auf 
alle Lohnbezieher. Bulgarien, das 1918 die Versicherungspflicht 
eingeführt hatte, dehnte sie 1924 auf alle Gruppen von Arbeitern aus. 
Portugal geht 1919, Griechenland 1922 zur Einführung der Kranken- 
versicherungspflicht über. Sowjetrussland schafft das 1918 ein- 
seführte Versorgungssystem ab und führt die Sozialversicherungs- 
pflicht ein, welche es 1922 anlässlich des Übergangs zur neuen 
Wirtschaftspolitik in das Arbeitsgesetzbuch aufnimmt. Litauen 
erliess 1925 ein Krankenversicherungsgesetz, das indes noch nicht 
durchgeführt ist. Frankreich endlich steht nach vierjährigen 
Erhebungen, Erwägungen und Beratungen unmittelbar vor der 
Einführung einer umfassenden Pflichtversicherung gegen Krank- 
neit, Invalidität, Alter und Todesfall. 
Die aussereuropäischen Staaten, die sich erst später industriali- 
siert haben, verhielten sich zum Gedanken der Versicherungspflicht 
lange Zeit abwartend. Sie beginnen jedoch die Wirksamkeit und 
die Notwendigkeit der Versicherungspflicht zu erkennen. So haben 
Japan und Chile (1922, bzw. 1924) Pflichtversicherungssysteme 
eingeführt. In Australien und Südafrika lassen die Regierungen 
durch besondere Kommissionen die die Pflichtversicherung betref- 
fenden. Gesetzentwürfe prüfen, und Brasilien bereitet ein Arbeitsge- 
setzbuch vor, welches die Krankenpflichtversicherung bringen soll. 
Nach mehr als 40 Jahren, in denen Erfahrungen gesammelt, 
anablässlich Verbesserungen vorgenommen und bedeutende Erfolge 
arrungen. wurden, scheint der Gedanke der Versicherungspflicht 
in der ganzen Welt zum Durchbruch zu kommen, und so dürfte die 
Krankenpflichtversicherung für den gesetzlichen Arbeiterschutz in 
allen Ländern eine hervorragende Bedeutung gewinnen.
	        

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Durch Abessinien Und Erythräa. Scherl, 1930.
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