Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die obligatorische Krankenversicherung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die obligatorische Krankenversicherung

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Leistungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die obligatorische Krankenversicherung
  • Title page
  • Allgemeine Einleitung
  • Erster Teil. Das Anwendungsgebiet
  • Zweiter Teil. Leistungen
  • Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
  • Vierter Teil. Die Versicherungsträger
  • Fünfter Teil. Das Streitverfahren, Rechtsverletzungen und Strafen
  • Sechster Teil. Die Krankenversicherung der Ausländer
  • Contents

Full text

202 
ZWEITER TEIL 
vielmehr die davon betroffene Person arbeitsunfähig machen 
oder Heilbehandlung erfordern. 
Die Krankheitsursache ist vom Standpunkt der Versicherung 
ohne Bedeutung. Es macht keinen Unterschied, ob der anormale 
Gesundheitszustand einem äusseren Ereignis oder organischen 
oder funktionellen Gebrechen zuzuschreiben ist oder einer nor- 
malen Abnutzung des Körpers entspringt. 
Die Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes ist für die 
Versicherung erst von Belang, wenn sie einen gewissen Grad 
erreicht hat. Sie muss Anzeichen aufweisen, nach denen sich 
eine Verschlechterung des Gesundheitszustands mit. Grund für 
den Fall erwarten lässt, dass dem Versicherten nicht die nötige 
Fürsorge zuteil wird oder er seine Berufstätigkeit nicht unter- 
bricht. Anderseits genügt einfache Schonungsbedürftigkeit nicht. 
Die knappe Ausdrucksweise der Gesetze überlässt der Verwaltungs- 
übung und der Rechtsprechung, eine Grenzlinie zwischen dem 
normalen und regelwidrigen Zustand und zwischen Krankheits- 
fällen schwerer Art und unbeachtlichen Krankheitserscheinungen 
zu ziehen. 
Die Ursache einer Krankheit ist im wesentlichen ohne Rück- 
wirkung auf den Krankengeldanspruch; er bleibt bestehen, gleich- 
viel, ob die Ursache der Krankheit bekannt ist oder nicht, ob sie 
auf eine Handlung oder Unterlassung Dritter oder des Kranken, 
auf seinen Beruf, seine Lebensbedingungen zurückzuführen oder 
dem Zufall zuzuschreiben ist. In einer Anzahl von Gesetzen kommt 
der Krankheitsursache insofern Bedeutung zu, als sie auf einen 
Betriebsunfall oder auf eine strafbare Handlung zurückzuführen ist. 
Krankheiten als Folge von Betriebsunfällen 
Die meisten Gesetzgebungen haben nach dem Grundsatz der 
Erfolghaftung eine von vornherein bestimmte und beschränkte 
Haftung des Arbeitgebers oder einer Arbeitgebergemeinschaft 
für die Folgen von Betriebsunfällen festgesetzt. Wie gestaltet 
sich aber, wenn diese Haftung in Betracht kommt, die Verpflich- 
tung des Trägers der Krankenversicherung gegenüber dem 
Unfallverletzten ? Bleibt sie in vollem Umfang bestehen? Wird 
sie vermindert oder sogar aufgehoben ? 
Die Frage braucht nicht aufgeworfen zu werden, wenn die 
gleiche Versicherungsgemeinschaft eintritt, was auch immer die 
Ursache der Krankheit sein mag. Es gibt dann nur eine ungeteilte 
Haftung. So ist im russischen System die Ursache der Heilbe- 
handlungsbedürftigkeit oder der Arbeitsunfähigkeit ohne Bedeu-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.