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Die obligatorische Krankenversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Die obligatorische Krankenversicherung

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Allgemeine Einleitung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die obligatorische Krankenversicherung
  • Title page
  • Allgemeine Einleitung
  • Erster Teil. Das Anwendungsgebiet
  • Zweiter Teil. Leistungen
  • Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
  • Vierter Teil. Die Versicherungsträger
  • Fünfter Teil. Das Streitverfahren, Rechtsverletzungen und Strafen
  • Sechster Teil. Die Krankenversicherung der Ausländer
  • Contents

Full text

18 
Lohnbezieher der Industrie und des Handels. Beschränkungen nach 
der Betriebsgrösse und nach der Grösse des Risikos sind fast ganz 
verschwunden und bestehen nur noch in Japan und Estland, 
Auf die Landwirtschaft hat die Versicherungspflicht nur langsam 
und zögernd Anwendung gefunden. Hier standen der Organisation 
gewisse in. der räumlichen Verstreutheit der Versicherten beruhende 
Schwierigkeiten entgegen. Die Erfahrung hat jedoch gelehrt, 
dass diese Schwierigkeiten zu überwinden sind. Auch vollzieht 
sich in der Lage der landwirtschaftlichen Arbeiter eine rasche, 
Wandlung. Auch diese Arbeiter haben jetzt ihre Gewerkschaften. 
welche die Forderung nach sozialem Schutz erheben, 
Die Bewegung hat bisher in 11 Staaten zur Ausdehnung der 
Krankenversicherungspflicht auf die Landarbeiterschaft geführt, 
Javon in 10 Staaten während der letzten 15 Jahre. 
Aber die Ausdehnung des Versichertenkreises ist nicht nur den 
grossen Berufsgruppen zugute gekommen, sondern auch gewissen 
Berufsgruppen geringerer Bedeutung, wie z. B. den Hausgehilfen. 
Diese gehörten früher dem Haushalt des Arbeitgebers an, ihr 
Bedürfnis nach Versicherungschutz war daher weniger stark. 
Zugute gekommen ist die Entwicklung auch den Heimarbeitern, 
deren vertragliche Beziehungen zum Unternehmer ja besonderer 
Natur sind. 
Die Versicherungsträger sammeln verhältnismässig schnell eine 
grosse Erfahrung, so dass sie vor gewissen Schwierigkeiten nicht 
zurückschrecken, wie sie die Versicherung von Arbeitern, welche 
häufig den Arbeitgeber wechseln, darbietet. Dank der vorwe- 
gigen Entrichtung des Gesamtbeitrages durch den Arbeitgeber 
wird die Pflichtversicherung in steigendem Masse auf zeitweise 
beschäftigte Arbeiter (mit einer ständig sich vermindernden Min- 
Adestarbeitsdauer) und auf Saisonarbeiter ausgedehnt. 
Andererseits scheint die Beschränkung der Versicherungspflicht 
auf Nichshandarbeiter mit einem eine Höchstgrenze nicht 
übersteigenden Jahresverdienst in einigen Ländern ernsthafte 
Verfechter zu finden. Einzelne Entwürfe der letzten Zeit sehen 
sogar eine solche Mindestgrenze für sämtliche Arbeitnehmer vor. 
Gleichwohl findet die allgemeine Ausdehnung der Versicherungs- 
pflicht ohne Rücksicht auf Berufszweig, Betriebsgrösse, Art und 
Dauer der Arbeit immer mehr Anklang, so dass die Entwicklungs- 
linie der Krankenpflichtversicherung auf die Erfassung sämtlicher 
Arbeitnehmer oder wenigstens sämtlicher wirtschaftlich schwacher 
Arbeitnehmer gerichtet ist. 
ALLGEMEINE EINLEITUNG
	        

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Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
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