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Die obligatorische Krankenversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Die obligatorische Krankenversicherung

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Allgemeine Einleitung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die obligatorische Krankenversicherung
  • Title page
  • Allgemeine Einleitung
  • Erster Teil. Das Anwendungsgebiet
  • Zweiter Teil. Leistungen
  • Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
  • Vierter Teil. Die Versicherungsträger
  • Fünfter Teil. Das Streitverfahren, Rechtsverletzungen und Strafen
  • Sechster Teil. Die Krankenversicherung der Ausländer
  • Contents

Full text

30 
ALLGEMEINE EINLEITUNG 
Sind die freien Kassen schwach und wenig zahlreich, weil die 
Privatinitiative nur ein unbefriedigendes Ergebnis zeitigte oder 
weil die Organisationsarbeit durch Krieg, bzw. Revolution ge- 
stört wurde, so sehen die Pflichtversicherungsgesetze die Errich- 
tung eines vollkommenen Netzes neuer Versicherungsträger vor. 
Das Kompromiss zwischen dem Streben nach rationeller Ge- 
staltung einerseits und nach Schonung der vorhandenen Kassen 
andererseits führt in vielen Ländern zum Nebeneinanderbestehen 
verschiedener Typen, die untereinander nur wenig verwandte 
Züge aufweisen. und auf die sich die Versicherten in ganz verschie’ 
Jener Weise verteilen. 
In Grossbritannien z. B. wurde die Ausübung der Pflicht- 
versicherung den vorhandenen Versicherungsträgern übertragen. 
Dort sind von 100 Versicherten 46,5 bei Hilfsvereinen auf Gegen- 
seitigkeit, 42,8 bei Versicherungsgesellschaften, 9,9 bei Gewerk- 
schaftskassen. und 0,8 bei Betriebskrankenkassen versichert. 
Die bezirklichen Kassen, welche es in Grossbritannien nicht 
gibt, spielen dafür in Deutschland die Hauptrolle, während die 
Vereinskrankenkassen nur schwach entwickelt sind. Hier entfallen 
von 100 Versicherten 71 auf die bezirklichen Kassen (Orts- 
krankenkassen und Landkrankenkassen), 24 auf berufliche Kassen 
(Betriebskrankenkassen, Innungskrankenkassen, Knappschafts- 
kassen) und nur 5 auf Ersatzkassen. 
Eine Prüfung der Bewegung des Mitgliederstandes der Versiche- 
rungsträger in den letzten 15 Jahren führt in den meisten Ländern 
des europäischen Festlandes zur Feststellung eines dauernden 
Anwachsens der bezirklichen Kassen und eines Stillstandes oder 
sogar eines Rückschrittes bei den berufsgenossenschaftlichen 
Kassen. Diese scharf hervortretende Bevorzugung des bezirklichen 
Typs, der sämtliche Versicherten innerhalb eines bestimmten 
Bereichs erfasst, gründet sich auf eine Reihe wichtiger Vorzüge: 
Der bezirkliche Typ sichert einen guten Risikenausgleich, da er 
eine zwischenberufliche Solidarität herstellt. Sein Mitgliederstand 
ist gleichmässig und wird von wirtschaftlichen Wandlungen 
und Krisen des Arbeitsmarktes weit weniger in Mitleidenschaft 
gezogen als jener der beruflichen Kassen, deren Bestand unter 
Umständen gefährdet sein kann. Auch eignet sich der bezirkliche 
Typ besonders gut für die zweckmässige Organisation der Arzthilfe. 
Er eignet sich auch besonders zur Zusammenfassung der Versiche- 
rungsträger gegen verschiedene Risiken. Eine solche Zusammen- 
fassung führt zur Verbilligung und Vereinfachung der Verwaltung, 
zur Vereinheitlichung der Einnahmen und besonders zur Siche-
	        

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Logik Des Geldes. Verlag von Duncker & Humblot, 1916.
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