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Die obligatorische Krankenversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Die obligatorische Krankenversicherung

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Leistungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die obligatorische Krankenversicherung
  • Title page
  • Allgemeine Einleitung
  • Erster Teil. Das Anwendungsgebiet
  • Zweiter Teil. Leistungen
  • Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
  • Vierter Teil. Die Versicherungsträger
  • Fünfter Teil. Das Streitverfahren, Rechtsverletzungen und Strafen
  • Sechster Teil. Die Krankenversicherung der Ausländer
  • Contents

Full text

* LEISTUNGEN 373 
versicherung zusteht, in demselben Umfange gewährt, in welchem die 
Versicherten diese Leistungen beanspruchen können. Die Kosten für die 
durch die Krankheit der Ehefrau oder der Kinder veranlasste Lieferung 
VON Arzneimitteln werden zur Hälfte von der Knappschaft getragen. Es 
kann aber auch die Bestimmung getroffen werden, dass die Knappschaft 
bis zu 70 v. H. die Kosten der Arzneiversorgung übernimmt. Nach dem 
Gesetz gelten als Kinder die ehelichen, die für ehelich erklärten, die an 
Kindes Statt angenommenen und die unehelichen Kinder eines männlichen 
Versicherten, wenn seine Vaterschaft festgestellt ist, die unehelichen Kinder 
ner Versicherten sowie die Stiefkinder und die Enkel, wenn sie vor Ein- 
tritt des Versicherungsfalls von dem Versicherten überwiegend unter- 
halten worden sind. 
Durchführungsergebnisse 
Die Familienhilfe ist die wichtigste Mehrleistung der reichsgesetzlichen 
Krankenkassen. Vier Fünftel der Krankenkassen haben sie eingeführt, 
Nur einige Kassen von minderer Bedeutung haben davon abgesehen. 
Man kann annehmen, dass neun Zehntel der Angehörigen der Versicherten 
(Ehegatte, Eltern, Geschwister, Grosseltern, Kinder und Enkel), die in 
häuslicher Gemeinschaft mit den Versicherten leken und von ihnen unter- 
halten‘ werden, Krankenpflege durch die Versicherung zuteil wird. . 
Die amtliche Statistik gibt über die Zahl der Familienangehörigen, 
polche Krankenpflege beanspruchen können, keinen Aufschluss. Jedoch 
28% das Statistische Reichsamt eine Abschätzung dieser Zahl in den Jahren 
1914 und 1924 vorgenommen. Nach der Schätzung von 1914 belief sich 
NS Zahl der Familienangehörigen der Versicherten, die Anspruch auf 
fs nilienhilfe machen können, auf 4,7 Millionen, während nach der Schätzung 
de 1924 bereits 14,3 Millionen Familienangehörige diese Leistung. von 
©D Krankenkassen beanspruchen können. 
f Die Krankenkassen haben die Bedeutung der Familienhilfe durchaus er- 
Lest; dies ergibt sich daraus, dass seit 1914, wo nur 37,1 v. H. der Kassen diese 
„ölstung eingeführt hatten, der Hundertsatz der Kassen, die Familienhilfe 
59Währen. von 62,7 im Jahre 1921 auf 80,1 im Jahre 1924 gestiegen ist. 
Fast alle Kassen, die die Familienhilfe eingeführt haben, gewähren sie 
nentgeltlich ; vier Fünftel von ihnen billigen ausserdem Arzneiversorgung 
and Krankenhauspflege zu. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, wird 
16 Familienhilfe bis zu höchstens 26 Wochen gewährt. 
A Der nachstehenden Übersicht ist für die Jahre 1924 und 1925 der Umfang 
ion VOn den reichsgesetzlichen Krankenkassen eingeführten Familienkran- 
Snpflege zu entnehmen. 
KASSEN MIT FAMILIENKRANKENPFLEGE 
| Auf je 100 Kassen 
. haben diese Leistungen 
Art und Dauer der Leistungen gewährt 
Ärztliche Behandlung 2. ...0.00.00004 4 
8ewährt für höchstens 26 Wochen. ..... 
» von der 26. bis zur 39. Woche 
» » » 39. » » 52, » 
Ärzneiversorgung NFOS Ka m m 
Sowährt für höchstens 26 Wochen. .... 
von der 26, bis zur 39. Woche 
a » » 39. » » 5%. 
Heilmittel... 1 
Krankenhauspflege | RR 
Sewährt für höchstens 26 Wochen. ..... 
von der 26. biszur 39. Woche . 
89. » » 52. 
1924 
81,2 
78,9 
0,9 
1,4 
65,8 
63,8 
0,8 
1,2 
47,0 
59,9 
58,6 
0,5 
8 
1925 
85,3 
82,8 
1,2 
1,3 
69,6 
67,4 
1,1 
11 
ı 50,8 
65,8 
64,0 
0,6 
0.7
	        

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Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
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