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Die obligatorische Krankenversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Die obligatorische Krankenversicherung

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die obligatorische Krankenversicherung
  • Title page
  • Allgemeine Einleitung
  • Erster Teil. Das Anwendungsgebiet
  • Zweiter Teil. Leistungen
  • Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
  • Vierter Teil. Die Versicherungsträger
  • Fünfter Teil. Das Streitverfahren, Rechtsverletzungen und Strafen
  • Sechster Teil. Die Krankenversicherung der Ausländer
  • Contents

Full text

162 
DRITTER TEIL 
Im Kanton St. Gallen wirft der Kanton Beihilfen für gemeind- 
liche Krankenhäuser und für die Versicherung von Frauen und 
Kindern aus und übernimmt einen Teil der Kosten, die durch 
die Versicherung von bedürftigen Personen entstehen. 
Die eidgenössische Beihilfe wird unter den gleichen Bedingungen 
für alle Krankenkassen gewährt, die in der Schweiz tätig sind 
und die Eigenschaft von anerkannten Kassen besitzen. Sie sind 
durch Bundesgesetz vom 13. Juni 1911 über die Versicherung 
im Falle der Krankheit und des Unfalls geregelt. Sie sind wie 
folgt festgesetzt : 
Beiträge pro Kovf des Versicherten 
a) 3,50 Fr. für jedes versicherte Kind bis einschliesslich zu dem Jahr, 
wo es das 14. Altersjahr erreicht ; 
b) 3,50 Fr. für männliche und 4 Fr. für weibliche Versicherte, denen 
die Kasse ärztliche Behandlung und Arznei oder ein Krankengeld 
von mindestens 1 Fr. täglich gewährt ; 
e) 5 Fr., wenn die Kasse zugleich die ärztliche Hilfe und Heilmittel 
und ein tägliches Krankengeld von mindestens 1 Fr. gewährt. 
Diese Beihilfen werden um 50 Rappen für die Mitglieder erhöht, 
für die die Kasse die Leistungen im Fall der Krankheit für eine 
Dauer von mindestens 360 Tagen im Laufe von 540 aufeinander- 
folgenden Tagen versichert. 
Gesamtbeihilfen in Höhe eines Teils der Beiträge 
Die Eidgenossenschaft erstattet den Kantonen und Gemeinden 
‘3 der Ausgaben, die sie haben, um die Beiträge der bedürftigen 
Versicherten zu decken, 
Beteiligung an den Leistungen 
Die Eidgenossenschaft zahlt eine Beihilfe von 20 Fr. für jeden 
Wochenhilfsfall. Diese Beihilfe wird in gewissen Fällen auf 40 Fr. 
erhöht für Versicherte, die Anspruch auf Stillgeld haben. 
4. GRUPPE ! 
DIE VERSICHERTEN UND DIE ÄRBEITGEBER ; 
TRAGEN DIE VERSICHERUNGSKOSTEN 
Elf Gesetze : Estland, Frankreich (Elsass-Lothringen), Griechen- 
land, Italien (neue Provinzen), Luxemburg, Österreich, Rumänien 
{Ardeal und Bukowina), Königreich der Serben, Kroaten und 
Slowenen, Tschechoslowakei, Ungarn, 
Man findet in diesen Gesetzen zwei Arten der Verteilung der 
Gesamtbeiträge zwischen Arbeitgeber und Arbeiter.
	        

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Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
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