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Die obligatorische Krankenversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Die obligatorische Krankenversicherung

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die obligatorische Krankenversicherung
  • Title page
  • Allgemeine Einleitung
  • Erster Teil. Das Anwendungsgebiet
  • Zweiter Teil. Leistungen
  • Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
  • Vierter Teil. Die Versicherungsträger
  • Fünfter Teil. Das Streitverfahren, Rechtsverletzungen und Strafen
  • Sechster Teil. Die Krankenversicherung der Ausländer
  • Contents

Full text

166 
DRITTER TEIL 
Arbeitgebers ist auf 2d. für jeden Fall festgesetzt. Im Irischen 
Freistaat beträgt der Gesamtbeitrag 7d. für Männer und 6d. 
für Frauen, wovon 3d. (das sind 43 bzw. 50 v. H.) dem Arbeit- 
geber zur Last fallen. In Nordirland sind die Gesamtbeiträge 
für Männer 6d. und für Frauen 51/,d. Der Arbeitgeber zahlt 
in beiden Fällen 21/,d., d.i. 5/2 oder 42 v. H., bzw. 5/,, oder 
45 v. H. 
Zusammenfassend sieht man, dass in der britischen Gesetz- 
gebung und in den Gesetzen, die sich daran anlehnen der vom 
Arbeitgeber zu zahlende Beitrag eine feste Summe darstellt, 
dass aber sein Anteil an dem Gesamtbeitrag verhältnismässig 
höher ist (mit Ausnahme von einem Fall) für eine Versicherte 
als für einen Versicherten. 
Sonstige finanzielle Beteiligung des Staates 
Die Tatsache, dass die öffentlichen Körperschaften einen Teil 
der Beiträge übernehmen, schliesst in der Regel eine andere Betei- 
ligungsform aus. Dies ist rechnungsmässig richtig, wenn der Gesamt- 
beitrag den gleichen Wert wie die Versicherungsprämie besitzt. 
Im chilenischen Gesetz sind jedoch Bestimmungen besonderer 
Natur enthalten, wonach zur Bildung der Einnahmen ausserdem 
noch auf Personengruppen zurückgegriffen wird, die weder Ver- 
sicherte, noch Arbeitgeber sind, noch die Gesamtheit der steuer- 
pflichtigen Bevölkerung darstellen. Das Gesetz sieht nämlich 
unter den Einnahmequellen der Krankenversicherung vor : 
L. eine Steuer von 1 v.H, aller Zahlungen, die vom Staat 
oder der Gemeinden geleistet werden (mit Ausnahme 
des Zinsendienstes für die auswärtige Schuld, der Unterstüt- 
zungen der Wohlfahrtspflege, der Ausgaben für den unentgelt- 
lichen Unterricht, der im Ausland getätigten Käufe, der 
Gehälter und der Altersrente); 
den Ertrag einer den ausländischen Versicherungsgesellschaf- 
ten auferlegten zusätzlichen Gewerbesteuer in Höhe von 
2 v. H. (für Lebensversicherungsgesellschaften 1 v. H.) ihrer 
Bruttoeinnahme. 
A 
Aber auch in Ländern, in denen die staatliche Beihilfe nor“ 
malerweise nicht in Gestalt einer Beteiligung an den Beiträgen 
gewährt wird, trifft man — oder traf man —, wie in Frankreich 
bei der Versicherung der Seeleute, Bestimmungen mit einem 
ähnlichen Zweck. Unter den jährlichen Einnahmen der Fürsorge 
kasse für die Seeleute war ein Abzug von % v. H. für alle Käufe
	        

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Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
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