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Die obligatorische Krankenversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Die obligatorische Krankenversicherung

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die obligatorische Krankenversicherung
  • Title page
  • Allgemeine Einleitung
  • Erster Teil. Das Anwendungsgebiet
  • Zweiter Teil. Leistungen
  • Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
  • Vierter Teil. Die Versicherungsträger
  • Fünfter Teil. Das Streitverfahren, Rechtsverletzungen und Strafen
  • Sechster Teil. Die Krankenversicherung der Ausländer
  • Contents

Full text

EINNAHMEQUELLEN UND FINANZGEBAREN 487 
Bemerkungen. — Die Tafel von Kinkelin (Die Unterstützungsgesellschaf- 
len auf Gegenseitigkeit in der Schweiz im Jahre 1880, Bern 1886 ) ist abgeleitet 
aus der Erfahrung von 919 Schweizer Versicherungskassen, die 1880 be- 
standen. Die Unterstützung begann mit Beginn der Krankheit und dauerte 
während höchstens 18 Monaten (ein Drittel der Kassen versicherte eine 
Bevölkerung, die sich aus Männern und Frauen zusammensetzte, die anderen 
versicherten nur Männer). 
Die Tafel von Moser (Bericht für den 3. Internationalen Kongress der 
Versicherungsmathematiker, Paris 1900) ist das Ergebnis der Erfahrungen 
Aer Kanton-Kasse von Bern für die, Krankenversicherung während einiger 
Jahre. Krankenhilfe wird während höchstens einem Jahr gewährt. Aus- 
gewählte Versicherte. 359.341 beobachtete Krankheitstage. Mitgliedschaft 
der Einrichtung ungefähr 11.000 Mitglieder. 
Die Tafel von Janse (Bericht für den 3. Internationalen Kongress der 
Versicherungsmathematiker, Paris 1900) ist abgeleitet von Beobachtungen 
aus den Jahren 1880-1897 bei der Allgemeinen Krankenkasse von Am- 
sterdam. 
Die österreichische Tafel ist mit der Tafel der englischen Versicherungs- 
mathematiker die interessanteste für die soziale Pflichtversicherung. Sie 
beruht auf Beobachtungen der Jahre 1906-1910 bei den österreichischen 
Pflichtversicherungskassen. Sie beruht auf einem Mitgliederstand im 
Jahresdurchschnitt von 2 Millionen Versicherten und auf einer Gesamtsumme 
von 95 Millionen Krankheitstagen (Krankheits- und Sterblichkeitsverhält- 
nisse bei den Krankenkassen in den Jahren 1906-1910 *, Wien 1913). 
Die Tafel der englischen Versicherungsmathematiker ( Bericht für 1912 /13 
über die Verwaltung des nationalen Versicherungsgesetzes in England, Teil I, 
Seite 583) ist eine Spielart der von Watson gefertigten Tafel über die Erfah- 
rung des Hilfsvereins auf Gegenseitigkeit „Independant Order of Oddfellows 
Manchester Unity“ von 1893-1897. Bei dem Teil, den wir wiedergeben, 
handelt es sich um Krankheiten, die höchstens während 6 Monaten unter- 
stützt worden sind nach einer Wartezeit von drei Tagen. (Hinsichtlich der 
Änderungen, die dadurch in der Tafel von Watson erfolgten, vgl. in diesem 
Kapitel die Studien über die technischen Grundlagen des Finanzsystems 
in Grossbritannien.) Die Tafel von Watson (Kin Bericht über eine Unter- 
suchung der Erfahrungen in Krankheit und Sterblichkeit der I.0.0.F. 
Manchester Unity während der 5 Jahre 1893-1897, Manchester 1908, S. 211 
und 218) beruht auf ungefähr 3 Millionen Jahren, die ‚,dem Risiko 
ausgesetzt waren‘ und im besonderen auf rund 24 Millionen unterstützten 
Krankheitstagen mit Höchstunterstützung von 26 Wochen und ohne 
Wartezeit. 
Unter Berücksichtigung der Verschiedenheiten der beobachteten Gruppen 
zeigen diese Tafeln eine bemerkenswerte Übereinstimmung. Man sieht 
— die Tafel von Janse beiseite gelassen — dass der Erkrankungssatez 
im Alter von 23 und 24 Jahren der geringste ist. 
B. — Erkrankungssatz der Frauen 
_ Die österreichische Tafel (a. a. O.) ist, wie wir wissen, die einzige, die 
sich auf eine genügend breite Erfahrung stützt, 8o dass ihre Wiedergabe 
nützlich ist ®%. Sie bezieht sich auf den gleichen Beobachtungszeitraum wie 
die männliche Tafel. Sie beruht auf einem mittleren Jahresbestand von 
$50.000 Versicherten und auf 19 Millionen Krankheitstagen, von denen 
ungefähr 6 Millionen sich auf 218.070 Schwangerschaften beziehen. 
1 Trotz der Verschiedenheit in der Wartezeit und in der Höchstdauer der 
Kassenleistungen unter den Kassen haben die österreichischen Versicherungs- 
Mathematiker zugegeben, dass die Unterschiede zwischen den Kassen nicht in 
Wahrnehmbarer Weise das Endergebnis beeinflussen und dass man den Erkran- 
kungssatz der Tafel betrachten könne, als ob er sich auf eine Höchstunterstüt- 
zungsdauer von 20 Wochen und auf eine Wartezeit von 3 Tagen beziehe. 
* Die Tafel des weiblichen Erkrankungsatzes ist neuerdings von den englischen 
Versicherungsmathematikern. aufgestellt (siehe unten in der Untersuchung über 
Sn finanziellen Systeme von Grossbritannien). Sie ist noch nicht in unsere Hände 
gelanet.
	        

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Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
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