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Die obligatorische Krankenversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Die obligatorische Krankenversicherung

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die obligatorische Krankenversicherung
  • Title page
  • Allgemeine Einleitung
  • Erster Teil. Das Anwendungsgebiet
  • Zweiter Teil. Leistungen
  • Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
  • Vierter Teil. Die Versicherungsträger
  • Fünfter Teil. Das Streitverfahren, Rechtsverletzungen und Strafen
  • Sechster Teil. Die Krankenversicherung der Ausländer
  • Contents

Full text

502 
DRITTER TEIL 
L. Der Grundlohn kann der wirkliche Lohn sein bis zum Höchst- 
lohn. 
Sind die Versicherten in Lohnklassen geteilt, so ist der 
Grundlohn ein für jede Klasse ausgewählter bestimmter 
Wert zwischen den Lohngrenzen dieser Klasse, der sogar 
einer der beiden Grenzen gleich sein kann. Wenn auch 
diese Bezeichnung nicht immer genau ist, sagt man häufig, 
dass der Grundlohn der durchschnittliche Lohn jeder Klasse 
ist. 
Zeigen die Löhne der Versicherten nicht zu starke Unter- 
schiede, so kann man sie in eine Mitgliederklasse vereinigen 
und einen gemeinsamen Grundlohn für alle festsetzen, den 
man als Durchschnittslohn der Klasse betrachten kann. 
Endlich kann es für gewisse Arten von Versicherten, denen 
in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung schwer zu folgen ist, 
vorkommen, dass keine der vorgenannten Methoden leicht 
anwendbar ist. Oder man findet es einfacher, alle Förm- 
lichkeiten der Lohnangaben und auch die Kontrolle der 
Löhne zu vermeiden. In diesem Falle wird der Grundlohn 
der Versicherten (nach Bedarf unterschieden nach Ge- 
schlecht oder nach grossen Altersgruppen oder Berufsgruppen) 
von Zeit zu Zeit durch Beschluss der örtlichen Behörden 
derart festgesetzt, dass er sich so weit als möglich dem mittle- 
ren gebräuchlichen Lohn nähert. Wegen dieser Besonderheit 
wird diese Methode die Methode des Ortslohns genannt. 
Der Grundlohn. ist daher, je nach Lage des Falles : 
der wirkliche Lohn jedes Versicherten ; 
der mittlere Lohn der Lohnklassen ; 
der mittlere Lohn der Mitgliedergruppe ; 
der Ortslohn. 
Der Tarif drückt den Beitrag in einem Bruchteil des Grund- 
iohns aus. Jedoch kann der Bruchteil allgemein durch Gesetz 
aur- festgesetzt werden, wenn die finanzielle Einheit einer 
einzigen Kasse angehört, die die ganze versicherte Bevölkerung 
umfasst. Wenn die Selbstverwaltung verschiedenen Kassen 
übertragen ist entsprechend einer auf veränderlicher Zusammen- 
setzung beruhenden Gruppierung, die beinahe nie das verkleinerte 
Bild der Bevölkerung ist, so kann das Gesetz nur die Grenzen 
bestimmen, in denen die verantwortlichen Organe den Beitrags- 
satz festzusetzen haben.
	        

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Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
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