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Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
  • II. Die letzten Gründe zur Ausschaltung der freien Konkurrenz
  • III. Die Mittel zur Milderung der Folgen des Wettkampfes; insbesondere die Kombinationsbestrebungen
  • IV. Die Konkurrenzregulierung durch die Kartelle und die Trusts

Full text

9 
Streben des Starken, durch Herabdrücken der Kosten und Ausdehnung 
der Erzeugung den Ertrag auf der alten Höhe zu halten oder sogar zu 
steigern, mußte dem Schwachen noch mehr die Luft zum Atmen nehmen. 
Nur eine allgemeine Nivellierungspolitik konnte die Starken niederhalten. 
Beim Rohstoffbezug aus der Ferne sorgten die Zünfte dafür, daß 
alle Mitglieder gleichen Vorteil erlangten. Da die Gesellenlöhne einen 
wichtigen Teil der Produktionskosten ausmachten, mußten sie festgelegt 
werden. Wo nicht die Größe der Erzeugung direkt ziffermäßig begrenzt 
wurde, suchte man sie indirekt einzuengen durch die Bestimmung, wieviel 
Gesellen und Lehrlinge jeder halten dürfe. Da die Kosten, die Größe der 
Erzeugung und nicht zuletzt auch die Qualität der Waren von dem tech 
nischen Verfahren abhingen, wurde auch dies bindend für alle Mitglieder 
festgelegt. Niemand durfte von Handwerksgebrauch und -gewohnheit 
abweichen 1 ). Endlich war auch der Absatz so reguliert, daß jedes Zunft 
mitglied die gleichen Chancen auf dem Markt hatte und die Kunden die 
Waren aller Produzenten miteinander vergleichen konnten. 
Daß anfangs unter den Zünften eine hohe Blüte des Handwerks ge 
herrscht hat, ist eine bekannte Tatsache. Aber je schwieriger es wurde, 
das Angebot mit der Nachfrage in Einklang zu bringen, desto rigoroser 
wurde die Handhabung der Zunftmittel, vor allem aber die Ausgestaltung 
und die Anwendung der Bestimmungen, die ursprünglich helfen sollten, 
einen geeigneten Nachwuchs zu erziehen. Sie wurden zur Schikane, die 
den Zudrang zu den Gewerben fast vollständig unterbanden. 
So sehen wir, wie die Zünfte machtvolle Organisationen darstellten, 
die das Interesse der Gesamtheit der Handwerker vertraten, sie waren 
Interessenten verbände mit dem Ziele einer angemessenen Verteilung der 
Aufträge. Sie sollten ihren Mitgliedern die Erlangung eines auskömmlichen 
Lebensunterhaltes sichern. Gleichzeitig aber waren die Zünfte auch Organe 
der öffentlichen Verwaltung und als solche fiel ihnen die Aufgabe zu, das 
Interesse der Konsumenten zu vertreten, dafür zu sorgen, daß für gutes 
Geld auch gute Ware geliefert wurde. Die Produzentenorganisation war 
mit der Wahrung der Interessen der Konsumenten betraut. Das kann nicht 
wunderbar erscheinen. Die Stadt bildete eine geschlossene Produktions 
und Konsumtionsgemeinschaft, der Bezug aus der Fremde war gering. 
Jedes Mitglied einer Zunft war Produzent, aber zugleich auch Konsument 
zahlreicher Produkte anderer Zünfte. Hier zeigte die Kleinheit der wirt 
schaftlichen Verhältnisse deutlich, daß Produzenteninteressen und Kon 
sumenteninteressen sich ausgleichen müssen. Wo dieser Ausgleich dauernd 
gestört wird, fällt schließlich der Nachteil auf den Störer zurück. Jede 
J ) Pohle a. a. O. S. 53.
	        

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Ursachen Und Ziele Des Zusammenschlusses Im Gewerbe. Verlag von Gustav Fischer, 1916.
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