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Die obligatorische Krankenversicherung

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Bibliographic data

Metadata: Die obligatorische Krankenversicherung

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Teil. Die Versicherungsträger
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die obligatorische Krankenversicherung
  • Title page
  • Allgemeine Einleitung
  • Erster Teil. Das Anwendungsgebiet
  • Zweiter Teil. Leistungen
  • Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
  • Vierter Teil. Die Versicherungsträger
  • Fünfter Teil. Das Streitverfahren, Rechtsverletzungen und Strafen
  • Sechster Teil. Die Krankenversicherung der Ausländer
  • Contents

Full text

LEISTUNGEN 
4013 
Wenn die Entbundene nach Ablauf der 8 Unterstützungswochen noch 
arbeitsunfähig ist und die Arbeitsunfähigkeit als Folge einer Krankheit, 
die von der Schwangerschaft oder der Entbindung verursacht worden ist, 
Yom Arzt bescheinigt wird, so ist Krankengeld bis zur Höchstdauer von 
26 Wochen, vom ersten Tage nach Ablauf der 8. Woche nach der Ent- 
bindung an gerechnet, zu gewähren (Art. 51, Abs. 1). , . . 
. Die Generalversammlung kann als Mehrleistung ein Stillgeld in Höhe 
bis zu einem Viertel des Arbeitsverdienstes gewähren; das Stillgeld ist für 
A Unterhalt des Kindes bis zum Alter von 8 Monaten bestimmt (Art. 51, 
Ss, 923 
Familienwochenhilfe 
Jede Krankenkasse kann den Ehefrauen der Versicherten Unterstützun- 
ee für die Zeit der Entbindung, auch Stilgeld, gewähren. Sie darf aber für 
Ce Leistungen der Familienversicherung nicht mehr als ein Drittel des 
i “Samtbetrages der von den Arbeitgebern, den Versicherten und vom Staat 
m Laufe eines Jahres entrichteten Beiträge verwenden (Art. 73). 
LITAUEN 
Gesetzgebung 
GESETZ VOM 23. JUNI 1926 
. Wochenhilfe 
wär Sibliche Versicherte haben Anspruch auf Wochenhilfe, wenn sie 
de Tend mindestens 6 Monaten vor ihrer Niederkunft der Kasse als Mitglie- 
“ Ongehört haben. 
Le Wochenleistungen umfassen ; 
‚ Hilfe bei der Entbindung zu Hause oder in einem Wöchnerinnen- 
heim (Art. 23); 
Sin Wochengeld in Höhe des Krankengeldes für die Dauer von 
2 Wochen vor und 6 Wochen nach der Entbindung (der gleichzei- 
tige Bezug von Wochengeld und Krankengeld ist nicht gestattet} 
(Art. 54 und 55); 
Sinen einmaligen Beitrag von 50 Litas zu den Entbindungskosten 
(Art. 56, Abs. 2); 
Sin Stillgeld in Höhe des Krankengeldes für die Dauer von höchstens 
s 5 Wochen (Art. 56, Abs. 3). . 
dun. °hwangere Frauen, die während mindestens 6 Monaten vor der Entbin- 
Dar Aner Krankenkasse als Mitglieder angehört haben, erhalten auf die 
zum ST von höchstens 6 Wochen vor der Entbindung eine Sonderunterstüt- 
ist (Art Sen Pi Arbeitsfähigkeit um mindestens die Hälfte herabgesetzt 
55, Abs. 1). 
de Stelle der Geldleistungen kann die Krankenkasse mit Zustimmung 
Pite Örsicherten Aufenthalt in einem Wöchnerinnenheim oder häusliche 
86 durch eine Krankenpflegerin gewähren (Art. 59), 
Di Familienwochenhilfe 
Woche Krankenkassen sind verpflichtet, den Frauen der Versicherten 
lenhilfe zu gewähren (Art. 64}. 
LUXEMBURG 
Gesetzgebung 
GESETZ VOM 17. DEZEMBER 1925, 
BETREFFEND DIE SOZIALVERSICHERUNGSORDNUNG 
Ws Wochenhilfe 
Währeng rinnen, die in dem ihrer Niederkunft vorhergegangenen Jahre 
Woche: ‚Mindestens 6 Monaten versichert waren, haben Anspruch auf 
nhilfe (Art. 12, Abs. 1). 
 ANKENVERSIOHKRUNG
	        

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Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
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