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Die obligatorische Krankenversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Die obligatorische Krankenversicherung

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Das Anwendungsgebiet
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Grundlagen
  • B. Die Menschen im Betrieb
  • C. Die Organisation
  • D. Die Wirtschaftlichkeit
  • Index

Full text

140 
Die Organisation. 
Anordnung und Stapelung der hauptsächlich vorkommenden Kategorien von Aufbewahrungsgegenständen. 
Gegenstand 
Abstellordnun g 
, ,rr . , 1 innerhalb 
nach (Ffauptgruppe) | der Hauptgruppe 
Stapelung 
Rohguß 
(Umsatz nach Stück 
und Gewicht.) 
Materialart 
(Eisenguß, Metall 
guß) 
grundsätzlich nach 
Mod.-Nr. (Wenn 
mehrere Konst.-B. 
getrennt nume 
rieren, nach Kenn 
buchstaben d. Kon- 
str.-B. u. innerhalb 
dies .nach Mod. -Nr.) 
Kleine Gußteilo in den Regalfächern mit 
regelmäßiger Lagenbildung stapeln. 
Sperrige Gußstücke außerhalb der Regal- 
fäoher als freie regelmäßige Stapel auf 
führen. (Siehe Abb.) 
Stangenmaterial 
O □ □ in 
üblichen Fabrika 
tionslängen. (Um 
satz nach Gewicht.) 
Materialart 
(z. B. Bisen, Stahl, 
Messing, Kupfer) 
nach Abmessungen 
bzw. Profil-Num 
mern, evtl, nach 
Qualitäten. 
Kleine 0 in Bündeln von je einer vor- 
geschrieb. Anzahl Stangen,m. Gewichts 
angabe jedes Bündels a. einem Etikett. 
Mittlere 0 in Lagen mit Gewichtsangabe 
jeder Lage auf dazwischen gelegten 
Blechstreifen. (Siehe Abb.) 
Bei großen 0 aufschlagen des jeweiligen 
Stangengewichts auf der Stirnseite (sie 
he Abb. 1), Lagerung ohne weitere Un 
terteilung. 
Bandmaterial, 
Drähte 
in Ringen oder auf 
Spulen. (Umsatz 
nach Gewicht.) 
Materialart 
(z. B. Eisen, Stahl, 
Messing, Kupfer, 
Wiederstands 
material) 
nach Abmessungen. 
Bei isolierten Dräh 
ten außerdem nach 
Isolationsart. 
In Ringen; Jeden Ring mit Anhänger ver 
sehen, der das Nettogewicht angibt. Je 
5 oder 10 Ringe zu Stapeln vereinigen 
u. deren Gesamtgewichte auf besonde 
rem Anhänger angeben. (Abb.) 
Auf Spulen; Jede Spule mitAnhänger ver 
sehen, der das Nettogewicht angibt. Die 
Spulen im Regalfach in Lagern stapeln, 
mit Gesamtgewichtsangabe jeder Lage 
auf besonderem Anhänger. (Abb.) 
usw. 
werden, welche zur Pedanterie führt und somit den gewollten Zweck der höheren 
Wirtschaftlichkeit durch unzweckmäßig ausgedehnte Ordnungsvorschriften zu 
nichte macht. Der triftigste Grund für die Schwierigkeit der genauen Abwägung 
zwischen Ordnung und Wirtschaftlichkeit liegt darin, daß die gesetzten Ordnungen 
mit dem wirklichen Ablauf des Betriebes genau und jederzeit übereinstimmen 
müssen. Denn es ist zu beachten, daß die Ordnungsregeln nur für die betriebliche 
Wirklichkeit hingenommen werden, daß sie diese aber nicht selbst darstellen, daß 
damit also einmal die peinliche Übereinstimmung der Ordnungsvorschriften mit 
der einem reibungslosen Betriebsablauf entsprechenden Ordnung vorliegen muß 
und ferner, daß die gesetzte Ordnung bleibt, während der Betrieb weitergeht, lebt, 
sich ändert, ausdehnt, zusammenzieht und verlagert. 
Bekanntlich entsteht vielfach der so viel gelästerte Bürokratismus aus Regeln 
und Vorschriften, die zur Zeit ihrer Einführung betriebsgerecht und richtig waren, 
sich nur den veränderten Verhältnissen nicht anpaßten. Falsch angesetzte, zu 
weit getriebene und zu starr gehaltene Ordnung stört die Beweglichkeit der ein 
zelnen Betriebsglieder und führt dazu, daß ein Schematismus einsetzt und sich die 
Bearbeiter hinter ihre Vorschriften verstecken, deren Sinn ihnen nicht geläufig ist. 
Schon Kleinigkeiten können in dieser Hinsicht große Wirkungen haben. Ist z.B. 
der Zeitpunkt der Materialausgabe zu selten angesetzt, so kann die Arbeit im 
Betriebe stocken oder die vorbereitenden Überlegungen über Art und Menge des 
benötigten Materials können zu lange dauern; an der Ausgabestelle entsteht Über 
füllung und Gedränge, die Ausgabe selbst wird übereilt und ist dadurch mit
	        

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Der Wirtschaftsbetrieb Als Betrieb (Arbeit). Verlag von Julius Springer, 1936.
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