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Die obligatorische Krankenversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Die obligatorische Krankenversicherung

Monograph

Identifikator:
176840707X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-149526
Document type:
Monograph
Title:
Die obligatorische Krankenversicherung
Place of publication:
Genf
Publisher:
Internationales Arbeitsamt
Year of publication:
1927
Scope:
892 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfter Teil. Das Streitverfahren, Rechtsverletzungen und Strafen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die obligatorische Krankenversicherung
  • Title page
  • Allgemeine Einleitung
  • Erster Teil. Das Anwendungsgebiet
  • Zweiter Teil. Leistungen
  • Dritter Teil. Einnahmequellen und Finanzgebaren
  • Vierter Teil. Die Versicherungsträger
  • Fünfter Teil. Das Streitverfahren, Rechtsverletzungen und Strafen
  • Sechster Teil. Die Krankenversicherung der Ausländer
  • Contents

Full text

DAS STREITVERFAHREN, RECHTSVERLETZUNGEN UND STRAFEN 775 
wegs gegen die Schiedssprüche Unzuträglichkeiten mit sich bringen, 
lie den besonderen Versicherungsgerichten nicht anhaften. 
Die besonderen Versicherungsgerichte unterscheiden sich von 
len ordentlichen Gerichten in folgendem : 
Die Mitarbeit der Vertreter der Beteiligten (Versicherte, Arbeit- 
geber, Ärzte), die keine Berufsbeamten sind, bringt diesen Spruch- 
behörden die Kenntnis von den Bedürfnissen der Versicherten, 
von der Verantwortlichkeit des Arbeitgebers sowie von der Lage 
des ärztlichen Berufs. Die Einführung von Sondergerichten 
gewährleistet, namentlich für die Entscheidung über Rechte 
und Pflichten der Versicherten, ein schleunigeres Verfahren als 
dies bei den ordentlichen Gerichten der Fall ist, die mit Geschäften 
aller Art überlastet sind. 
Endlich können... die besonderen Gerichte ein einfaches, form- 
freies und wenig kostspieliges Verfahren anwenden. So ist auch 
das Verfahren vor den besonderen Versicherungsgerichten für 
den Versicherten grundsätzlich kostenfrei. Trifit dies aber nicht 
zu, so fallen der unterliegenden Partei nur geringfügige Kosten 
zur Last. ; 
Dieser Auffassung gegenüber machen die Ziviljuristen geltend, 
dass der Vorwurf juristischer Unzulänglichkeit sich, nicht nur auf 
die Schiedsgerichte beschränkt, sondern in gleicher Weise die 
Versicherungsgerichte trifft. Sie haben Zweifel an der Unpartei- 
lichkeit der Entscheidungen dieser Gerichte deshalb geäussert, 
weil hier Richter mitwirken, die keine Berufsrichter sind, und 
haben Vorbehalte hinsichtlich der Frage gemacht, ob der ständige 
Wechsel der Schiedsrichter und der Richter mit der Wahrung 
einer einheitlichen Rechtsprechung vereinbar ist. 
Die Untersuchung der Zusammensetzung und der Zuständig- 
keit der Spruchbehörden sowie das Studium der gesetzlichen 
Vorschriften wird ergeben, ob diese Einwürfe begründet sind 
oder nicht. Für den Augenblick genügt die Feststellung, dass 
tatsächlich die Versicherungsgerichte in den Staaten, wo sie zu 
einem gewissen Grad der Entwicklung gelangt sind, stets mit 
ständigen‘ Richtern besetzt sind, die über ausreichende Rechts- 
kenntnisse und Erfahrungen verfügen. In der Tat gewährleisten, 
wie es scheint, die lediglich mit den Streitigkeiten in Versicherungs- 
sachen befassten Stellen den Beteiligten das gleiche Mass von 
Unparteilichkeit, juristischer Kenntnisse und einheitlicher Recht- 
sprechung wie die ordentlichen Gerichte, ausserdem aber noch — 
es sei wiederholt auf diesen bedeutsamen Umstand hingewiesen — 
eine grössere Schnelligkeit, Auf alle Fälle aber ist zwischen den
	        

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Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
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