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Grundfragen der Wirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der Wirtschaft

Monograph

Identifikator:
176951466X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-148498
Document type:
Monograph
Author:
Meesmann, Paul http://d-nb.info/gnd/133600807
Title:
Grundfragen der Wirtschaft
Place of publication:
Mainz
Publisher:
Verl. des Mittelrheinischen Fabrikantenvereins
Year of publication:
1928
Scope:
140 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundfragen der Wirtschaft
  • Title page

Full text

vertreten ist, solle bestimmt werden, daß die nicht vertretenen Stimmen 
der Direktion zufallen. 
Ich erwähne schließlich noch, daß Horneffer die soziale Gesetz— 
gebung, insbesondere die Sozialversicherung, im großen und ganzen 
verwirft. Die Altersversicherung insbesondere sei eine große Phau— 
tasterei, die ungeheure Summen verzettelt habe und am besten ganz 
abgeschafft werde. 
Wie Sie sehen, sind die Ausführungen Horueffers eine Mischung 
bon philosophischen und sehr materiellen Erwägungen. Seine Vor— 
—DDDDDDDD 
weitgehender sozialer Reformen. 
Die Kennzeichnung des Gegensatzes zwischen dem Individualis— 
mus Nietzsches und dem Sozialismus von Karl Marx, zwischen In— 
dividualität und Masse, ist zweifellos richtig. Ebenso richtig ist, was 
er über die Bedeutung der Persönlichkeit und die Mißgunst der 
Mdasse gegenüber den über den Durchschnitt hinausgehenden Persön— 
lichkeiten sagt, und endlich was er über den Zusammenbruch des So⸗ 
zialismus als Weltanschauung und Programm ausführt. 
Für nicht zutreffend halte ich aber schon seine Ausführungen 
darüber, daß vor dem Kriege die evolutionistische, revisionistische Rich— 
tutig im Sozialismus in ständiger Zunahme begriffen gewesen sei, und 
daß die Sozialdemokratie eine politische Erziehungsarbeit geleistet habe, 
die uns nach der Revolution zugute gekommen sei. Tatsache ist, daß 
wohl eine Anzahl geistig höherstehender Sozialdemokraten schon lange 
vor dem Kriege die Unhaltbarkeit der sozialistischen Ideen eingesehen 
und sich bemüht hat, sie in Einklang mit der allgemeinen Erkenntnis 
zu bringen. lleber kleine Kompromisse sind sie jedoch nicht hinaits— 
gekommen und schon das hat Mißtrauen in der Masse erregt und 
so mancher, Akademiker“ ist infolgedessen kaltgestellt worden. Die offi— 
zielle Sozialdemokratie hat niemals eine Konzession an die bürgerliche 
Staats- und Wirtschaftsauffassung gemacht und das mit guterm 
Grund. Denn ohne die Annahme, daß der Arbeit der Moasse der 
volle Ertrag an der Wirtschaft zukomme, ohne die Annahme, daß die 
Kapitalisten einen Raub an dem Arbeiter begehen, ohne die Annahme, 
daß die Arbeiterschaft dem gesamten Bürgertum als Feind gegen— 
überstehe, verliert ja die sozialistische Lehre jede Existenzberechtigung. 
Ohne alle diese Sätze würde der Sozialismus einfach in die Bahn 
34
	        

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Der Briefwechsel Zwischen Marx Und Engels 1868-1883 / [Hrsg. Von D. Rjazanov]. [Marx-Engels-Archiv], 1931.
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