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Grundfragen der Wirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der Wirtschaft

Monograph

Identifikator:
176951466X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-148498
Document type:
Monograph
Author:
Meesmann, Paul http://d-nb.info/gnd/133600807
Title:
Grundfragen der Wirtschaft
Place of publication:
Mainz
Publisher:
Verl. des Mittelrheinischen Fabrikantenvereins
Year of publication:
1928
Scope:
140 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundfragen der Wirtschaft
  • Title page

Full text

starke Verschiebung aber auch in der Struktur der Unternehmungen 
und der ganzen Gestaltung unserer Volkswirtschaft durch das Arbeiten 
auf Vorrat. Der menschliche Unternehmungsgeist schuf neue, früher 
nicht gekannte Bedürfnisse. Großunternehmer boten Tausenden von Ar⸗ 
beitskräften Gelegenheit zu neuartiger Betätigung. Die Arbeitsteilung 
löste die einzelnen Berufe in eine Vielzahl von Tätigkeiten auf. Das 
führte einerseits zu einer gewissen Einseitigkeit, andererseits aber auch 
zu einer Fülle neuer Entwicklungsmöglichkeiten. Die treibende Kraft 
für die Durchsetzung der ganzen Volkswirtschaft mit den Errungen— 
— DDDDDDD 
ternehmertum. Professor Ernst Horneffer nennt die Unternehmer 
daher treffend die „verkörperte Willenskraft der Volkswirtschaft“. 
Und wenn wir nach dem Umsturz und Zusammenbruch von 1918 nicht 
das tateufrohe, elastische Unternehmertum gehabt hätten, so wäre mit 
der Politik auch die Wirtschaft zusammengebrochen. 
Bedeutungsvoll ist es, daß die großen Unternehmernaturen sehr 
häufig aus den kleinsten Verhältnissen hervorgegangen sind und her— 
vorgehen, aus dem Arbeiter⸗ und aus dem Handwerkerstand. Das wird 
von den Sozialisten verschwiegen, weil es nicht in ihre Irrlehre vom 
unversöhnlichen Gegensatz zwischen Kapital und Arbeit paßt. Aller— 
dings sind große Unternehmernaturen selten, wie große Männer auf 
allen Gebieten, aber diese wenigen wirken vorbildlich und geben der 
ganzen Wirtschaft neue Impulse. Es ist daher nichts widersinniger 
als das Wüten großer Teile der sozialistischen Führer gegen der— 
artige Männer. 
Was veranlaßt nun den Unternehtner zu seiner Unternehmung? 
Wir haben gesehen, daß der Unternehmer sein Vermögen und seine 
Existenz aufs Spiel setzt, daß er also eine Sorge auf sich nimmt, die 
ihn nie verläßt, ob er sich innerhalb oder außerhalb seines Betriebs 
befindet. Er genießt daher auch keine Beschränkung seiner Arbeitszeit. 
Es müssen starke Antriebe vorhanden sein, die ihn zum Unternehmen 
veranlassen, trotz dieser Schattenseiten des Unternehmerdaseins. Diese 
Triebe sind einmal die Freude am selbständigen, freien, selbstverant⸗ 
wortlichen Schaffen, der Drang nach wirtschaftlicher Unabhängigkeit 
und Freiheit von fremder Bevormundung und das Streben nach Ge⸗— 
winn. Die Freude und der Drang zum freien, verantwortlichen Schaf— 
fen sind leider nicht weit verbreitet, bei uns in Deutschland haben sie 
38
	        

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Rapport Sur L’organisation de L’enseignement Industriel En Allemagne et En Suisse. Impr. Impériale, 1865.
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