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Verständigung zwischen Stadt und Land durch Revision unserer Ernährungspolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Verständigung zwischen Stadt und Land durch Revision unserer Ernährungspolitik

Monograph

Identifikator:
1769694927
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-148823
Document type:
Monograph
Title:
Verständigung zwischen Stadt und Land durch Revision unserer Ernährungspolitik
Edition:
Als Ms. gedr
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Fachausschuß für Fleischversorgung
Year of publication:
1928
Scope:
23 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Der Fleischverbrauch
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Verständigung zwischen Stadt und Land durch Revision unserer Ernährungspolitik
  • Title page
  • Der Fleischverbrauch
  • Zusammensetzung des Fleischverbrauches

Full text

Das Preisproblem wäre lückenhaft behandelt, wenn wir nur 
bei dem Produzenten festgestellt hätten, daB er, ohne Ver- 
lust seiner Rentabilität nicht billiger produzieren kann 
und bei dem großen Teil der Konsumenten gesehen hätten, 
daß ihre Kaufkraft für die Inlandsfleischpreise nicht aus- 
reicht. 
Von selbst wendet sich der Blick dem Verteilungs- 
apparat der großstädtischen Fleischversorgung zu und jeder Laie, 
der sich dieses komplizierte Gebilde einmal angesehen hat, glaubt 
den Schlüssel zur Lösung des Preisproblems gefunden zu haben. 
Dieser vielgliedrige Apparat und der lange Weg, den das Fleisch 
zurücklegen muß, haben zu den programmatischen Forderungen 
„Ausschaltung des Zwischenhandels“ und „Verringerung der Spanne 
zwischen Erzeuger- und Verbraucherpreis‘“ geführt. 
Man übersicht aber dabei völlig die Tatsache, daß etwa ?/; 
des gesamten, im Reiche verbrauchten Fleisches auf dem kürzesten 
Weg — Landwirt, Fleischer, bzw. Landwirt, Viehhändler, Fleischer 
— zum Konsumenten wandert. 
Die nur in den Großstädten existierenden Zwischen- 
glieder, Viehagent und Großschlächter verdanken dem‘ Bedürfnis 
nach rationeller Arbeitsteilung ihr Dasein. Sie ermög- 
lichen eine erhebliche Vereinfachung des umfangreichen groBstädti- 
schen Marktverkehrs. 
Ueber die in der Oeffentlichkeit immer noch diskutierte Frage 
der Preisspanne des Ladenfleischers mag man noch so verschiedener 
Meinung sein, ausschlaggebend für das Urteil ist doch die 
Tatsache. daß. wie das Bild zeigt, ein Monopol nicht besteht. 
Die großen Qualitätsunterschiede der Ware schließen auch 
praktisch jegliche Preisverabredungen aus. Wo aber, wie in Berlin, 
4000 Betriebe verschiedener Organisationsform in freier Konkurrenz 
nebeneinander stehen, da muß dieser Konkurrenzkampf unweigerlich, 
wenn er es nicht schon getan hat, zur wirtschaftlichsten Betriebs- 
form!) führen. Wenn man die Fleischpreise in Kleinstädten des 
Viehproduktionsgebietes mit den Berliner Fleischpreisen vergleicht?), 
so stellt sich heraus, daß manche Sorten trotz der dazwischen lie- 
genden Transportkosten und trotz der vielen Verteilungsglieder we- 
niger kosten als in den Kleinstädten, weil offenbar durch rationelle 
Arbeitsteilung, bessere Verwertung der Nebenprodukte und höheren 
Umsatz in der GroBßstadt die höheren Transportkosten aus- 
geglichen werden. 
3. 
1) Eine eingehende Untersuchung hierüber siehe E. Vv. d. Warth: 
„Deutsche Fleischversorgung und -verarbeitung“‘, Wirtschaftshefte der 
Frankfurter Zeitung Nr. 5. 
?) Veral. Stat. Korrespondenz.
	        

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Verständigung Zwischen Stadt Und Land Durch Revision Unserer Ernährungspolitik. Fachausschuß für Fleischversorgung, 1928.
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