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Die Entwickelung zum Socialismus

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Bibliographic data

Full text: Nationale Bodenreform

Monograph

Identifikator:
1819912523
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-208152
Document type:
Monograph
Title:
Das Problem der Wirtschaftsdemokratie
Edition:
2. Aufl.
Place of publication:
Düsseldorf
Publisher:
Industrie-Verl.
Year of publication:
[1929]
Scope:
186 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Nationale Bodenreform
  • Title page
  • Contents
  • 1. Die Anfänge der Bewegung
  • 2. Fortschritt und Armut
  • 3. Der deutsche Bund für Bodenbesitzreform
  • 4. Der einzige Rettungsweg
  • 5. Die Bodenreformer in Berlin
  • 6. Neue Aufgaben und Kämpfe
  • 7. Endziel oder Gegenwart
  • 8. Eine Reichstagwahl
  • 9. Der Notruf der Bauhandwerker
  • 10. Henry George oder Flürscheim
  • 11. Wieder Aufwärts!
  • 12. Rückblick und Ausblick
  • 13. Theoretische Fragen
  • 14. Die Grundsteuer vom gemeinem Wert
  • 15. Die Wertzuwachssteuer
  • 16. Die Verschuldung des Grundbesitzes
  • 17. Die Heimstättenfrage
  • 18. Das Bodenreformgesetz
  • 19. Andere Aufgaben
  • 20. Nationale Bodenreform
  • Index

Full text

Kern hinzuweisen, der eine Erklärung für die. offensicht- 
liche Entwertung früher angesehener Berechtigungen: zu 
geben vermag. Ob die moderne Berufsentwicklung die 
Anforderungen an .den Ausübenden regelmäßig und 
überall steigert, ist fraglich. Vielfach ist es jedoch 
der Fall, und soweit führt die natürliche Entwicklung des 
Berufsinhaltes von selbst dazu, daß auch die schulmäßigen 
Anforderungen an den Berufsanwärter gesteigert werden 
müssen. 
Ein allgemeiner Grund für die Entwertung unserer 
Berechtigungszeugnisse liegt aber in der geringeren 
Leistung unserer heutigen Schulen, 
Das gilt ganz besonders für diejenigen Schularten, die am 
stärksten in die Unruhe der sozialen Auseinandersetzungen 
unserer Zeit hineingezogen werden, für Volksschule und 
Berufsschule. Jedesmal, wenn zu Ostern die Schulentlasse- 
nen auf ihre Berufseignung hin psychotechnisch unter- 
sucht und dabei ihre Schulkenntnisse geprüft werden, 
treten die Firmen, Arbeitgeberverbände und Handels- 
kammern immer wieder mit denselben Klagen hervor, daß 
die. Absolventen: der Volksschule den einfachsten und 
elementarsten Wissenstoff: Deutsch, Rechnen und 
Rechtschreibung, nicht in einem auskömmlichen 
Maße beherrschen. Dasselbe gilt . für die _entlassenen 
Berufsschüler. Gesellenprüfungen ergeben immer 
wieder, daß die praktische Berufsausbildung 
in den Beifrieben in den Leistungen der 
Berufsschule nicht das nötige geistige 
Fundament findet. Das Ausweichen der Industrie 
in die Werkschule und Lehrwerkstatt findet 
hier vielfach ihre schulpolitische Erklärung. Die 
Schwächeunseres heutigen Berechtigung Ss- 
wesensliegtalso weniger in seiner mangel!l- 
haften Form als in seinem unzulänglichen 
Inhalt. Die Leichtfertigkeit, mit der seit Kriegsende 
neue pädagogische Maximen., geprägt, Experimente durch- 
geführt und die Erfahrung von Jahrhunderten beiseite- 
zeschoben wurden. rächt sich. Hier muß die Reformarbeit 
einsetzen. 
Neuer Wein in die alten Schläuche, das ist die 
Forderung der Stunde, 
Selbst auf die Gefahr hin,‘ daß sich dabei. herausstellen 
sollte, daß der Rückgriff auf „alte und bewährte 
Marken“ nicht zu vermeiden ist, Wiederholt hat‘ der 
gegenwärtige preußische Kultusminister betont, 
daß die Schwächen unseres heutigen Berechtigungswesens 
mehr aus der inneren Einstellung aller Beteiligten heraus 
überwunden werden müssen. Dieser Forderung kommt die 
moderne Beruisberatung und Berufseignungsprüfung ent- 
gegen. Gerade die rein mechanische Anwendung des Be- 
rechtigungs-Zertifikates wird ja in steigendem Maße von 
der Seite der Psychotechnik und Grarhologie beseitigt. 
169
	        

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L’ Economia Italiana Dal 1919 Al 1929. Amministrazione Presso la Rivista Internazionale “Metron”, Istituto di Statistica della R. Università, 1930.
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