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Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik

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Bibliographic data

fullscreen: Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik

Monograph

Identifikator:
177130992X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-153391
Document type:
Monograph
Author:
Wokurek, Ludwig
Title:
Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik
Place of publication:
Brünn
Publisher:
Verlag des "Hauptvereines deutscher Ingenieure in der Čsl. Republik"
Year of publication:
1928
Scope:
XI, 405 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Teil. Allgemeiner Teil
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik
  • Title page
  • Contents
  • I. Teil. Allgemeiner Teil
  • II. Teil. Das Recht des Arbeitsvertrages
  • III. Teil. Arbeiterschutzrecht
  • IV. Teil. Das Arbeitsverfassungsrecht
  • V. Teil. Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnisse
  • Index

Full text

der Ausbildung des Lehrlings, des Volontärs zu einem bestimmten 
Bewerbe, zu einem bestimmten Berufe. 
Endlich muß die Arbeit nicht nur eine ganz gelegentliche sein, 
ondern eine berufsmäßige. Sie muß erfolgen in Ausübung einer den 
Angehörigen bestimmter Berufe zukommenden beruflichen Tätigkeit. 
Wenn bei einer Arbeit die erwähnten Merkmale gegeben sind, 
dann ist der diese Arbeit Verrichtende ein Arbeitnehmer, ein Mensch, 
welcher einem Arbeitgeber im Arbeitsvertrage sene Arbeitskrafi gegen 
Entgelt zur Verfügung stellt. Wir wenden ums nun der Behandlung 
der zweiten Frage zu, die dahin lautet, für welche Berufs 
stände, beziehungsweise für die Berufstätigen welcher Berufsstände 
kommt das Arbeitsrecht in Betrachte 
„. Das Arbeitsrecht kommt in Betracht nur für bestimmte Berufs- 
stände und für diese nicht mit einheillichen Rechtsnormen, sondern 
mit Rechtsnormen, die verschieden sind nach einzelnen Berufsständen. 
Bei den einzelnen Berufsständen steht also ein verschiedenes, berufs— 
tändisch differenziertes Arbeitsrecht in Kraft. Die Stellung in der 
Produklion, die sogziale Stellung im Unternehmen, der Charakter der 
im Einzelfalle ausgeübten Tätigkeit, war und ist für diefe Differen⸗ 
zierung bestimmend. Die moderne Entwicklung des Arbeitsrechtes 
geht allerdings auf eine tunlichste Vereinheitlichung in der Richtung, 
daß nur für ganz große Gruppen verschiedene Rechlssnormen bestehen 
ollen; so daß schließlich nur mehr ein Arbeiterrecht und ein Ange⸗ 
telltenrecht bestünde. Es wurde bereits in der Einleitung darauf hin⸗ 
Fwiesen, daß man vier Gruppen von Arbeitnehmern unterscheidet: 
de Arbeiter, die Angestellten, die leitenden Angestellten, die Heim— 
arbeiter. 
Ia Arxxbeiter sind Personen, die als lediglich ausführende Hilfs— 
kräfte hauptsächlich ihre körperliche Arbetitraft zur Verfügung 
tellen, bei welchen also die manuelle Arbeit, die mechanische Arbeit, 
überwiegt über die Denkarbeit, über die intellektuelle Arbeit; dabei 
können Arbeiter“ ein hohes Maß von Verantwortung zu tragen 
haben, mit der Verrichtung sehr betriebswichtiger Arbeiten betraut 
ein und über besondere sachliche und fachliche Kenntnisse, Fertigkeiten 
und Erfahrungen verfügen. Im gewöhnlichen Leben wird die Bezeich— 
nung „Arbeiter“ oft in anderem Sinne gebraucht, als im eben ent⸗ 
wickelten, für das Arbeitsrecht n Betrach kommeundem Sinne. Dem 
Arbeitsrechte siind auch unterworfen die gewerblichen Gehilfen, die 
Hausgehilfinnen und andere Personen, welche man nach dem gewöhn⸗ 
ichen Sprachgebrauch nicht als Arbeiter zu bezeichnen pflegt, es deckt 
ich eben der gewöhnliche Sprachgebrauch nicht mit der Bezeichnung 
des Arbeitsrechtes. Gerade den' Arbeitern“ gegenuber Hal bdas 
Arbeitsrecht ohne jede Beschränkung namentlich ohne Differenzierung 
35 
2
	        

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Sittlichkeit in Ziffern? Duncker & Humblot, 1928.
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