Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik

Monograph

Identifikator:
177130992X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-153391
Document type:
Monograph
Author:
Wokurek, Ludwig
Title:
Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik
Place of publication:
Brünn
Publisher:
Verlag des "Hauptvereines deutscher Ingenieure in der Čsl. Republik"
Year of publication:
1928
Scope:
XI, 405 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Teil. Das Recht des Arbeitsvertrages
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Arbeitsrecht der Čechoslovakischen Republik
  • Title page
  • Contents
  • I. Teil. Allgemeiner Teil
  • II. Teil. Das Recht des Arbeitsvertrages
  • III. Teil. Arbeiterschutzrecht
  • IV. Teil. Das Arbeitsverfassungsrecht
  • V. Teil. Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnisse
  • Index

Full text

einer einwandfreien Ordnung der Arbeitsverhältnisse, also an dem 
„Arbeitsvertrag“ die meisten Bürger des Staates interessiert. 
Für die geschichtliche Entwicklung des „Arbeits— 
vertrages“ ist das römische Recht und das deutsche Recht von Be— 
deutung. Stubenrauch Kommentar zum a. h. G. bemerkt zu 8 1151, 
der früher zietiert wurde, daß die Kontraktsform des römischen Rech— 
tes die locatio conductio operarum und locatio conductio operis 
nur eine verhältnismäßig undergeordnete Rolle spielten im alten Rom, 
„weil dort die Organisation der Arbeit wesentlich auf der Sklaverei 
heruhte“. In Rom unterschied man die locatio conductio operarum, 
Überlassung der Arbeitskraft zur Verwertung von der locatio con- 
ductio opéris, der Ubernahme der Herstellung eines Werkes. Jener, 
der seine Arbeitskraft zur Verfügung stellte, war der locator; heute 
nennen wir ihn Arbeintehmer, jener, der die Arbeitskraft des anderen 
verwertete, war der conductor; heute nennen wir ihn Arbeitgeber. 
Wesentlich, wie Stubenrauch zutreffend bemerkt, beruhte in Rom die 
Organisation der Arbeit auf der Sklaverei. Der Sklave war nun 
zo res, das ist Sache, wie irgend ein lebloser Gegenstand im Eigentume 
seines dominus, des Heren. Mietete jemand von einem dominus dessen 
Sklaven zur Arbeit, so war es nach römischen Rechte nicht anders, als 
wenn er ein Haustier gemietet hätte. Diese Rechtsanschauung vertiefte 
fich in Rom so, daß fuͤr den Fall, als einmal nicht die Arbeitskraft 
eines Sklaven gemietet wurde, sondern eines freien Menschen (dies 
gilt wenigstens für den Anfang der geschichtlichen Entwicklung), der 
Römer sich so wenig vorstellen konnte, daß ein freier Mensch sich zur 
Arbeit verdingen kann, daß man zu einer der beliebten Fiktionen 
griff, zur Fiklion, daß der freie Mensch während der Dauer des 
Arbeitsverhältnisses sich so zu sagen seiner Freiheit begab und eine 
Selbstverknechtung desselben angenommen wurde. Allmählich ent— 
wickelte sich unter solchen Verhältnissen, aus dem Zustande der Fik— 
tion der Selbstverknechtung während der Leistung einer Arbeit durch 
einen freien Menschen der freie Arbeitsvertrag. Über die Arbeit des 
sfreien Mannes finden wir bei den Germanen wesentlich andere An— 
schauungen. Unter einem Herren zu dienen erschien dem Germanen 
würdig eines freien Menschen. In dem echt germanischen Institute 
der „Gefolgschaft“ finden wir den freiwilligen Denst besonders edel 
dusgebildet im Sinne einer Treue bis in den Tod, einer Aufopferung 
für den Herren wie für den Mann. Der Kern des Volkes und die Trä— 
ger der Verfassung bildete seit dem Ubergang zu seßhafter Lebensweise, 
der Stand der Gemeinfreien, Bauern. Unfreie gab es auch, ursprüng— 
lich qus volksfremden Kriegsgefangenen hervorgegangen, später ward 
der Stand durch Abstammung vererbt, durch Schuldknechtschaft, sel— 
tener durch Verknechtung zur Strafe für Verbrechen erworben. Wäh—
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Arbeitsrecht Der Čechoslovakischen Republik. Verlag des “Hauptvereines deutscher Ingenieure in der Čsl. Republik”, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.