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Rationalisierung als Kulturfaktor

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Bibliographic data

fullscreen: Rationalisierung als Kulturfaktor

Monograph

Identifikator:
1771714808
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-153366
Document type:
Monograph
Author:
Rauecker, Bruno http://d-nb.info/gnd/116364661
Title:
Rationalisierung als Kulturfaktor
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Reimar Hobbing
Year of publication:
[1928]
Scope:
182 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
B. Betrachtungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Rationalisierung als Kulturfaktor
  • Title page
  • Contents
  • A. Tatsachen
  • B. Betrachtungen

Full text

177 
2. Gewiß hat der Künstler, der eine „heilsame Konzentration“ 
treibt, immer erkannt, daß Strömungen, die stärker sind, als 
sein einzelnes Wollen und Denken von ihm verlangen, daß er 
erkenne, was wesentlich seinem Zeitgeiste entspricht. Diese Strö⸗ 
mungen können sehr vielfältige sein, er nimmt sie unbewußt als 
allgemeine Einflüsse auf, sie haben materiell und moralisch etwas 
für ihn Zwingendes; er ordnet sich ihnen willig unter und ist für 
die Idee eines neuen Stiles an sich begeistert. Und seit 20 Jahren 
suchen manche unter uns die Formen und die Verzierungen, die 
restlos unserer Epoche entsprechen. 
Keinem von uns ist es jedoch eingefallen, diese von uns gesuchten 
oder gefundenen Formen oder Verzierungen anderen nunmehr 
als Typen aufzwingen zu wollen. Wir wissen, daß mehrere 
Benerationen an dem noch arbeiten müssen, was wir ange⸗ 
fangen haben, ehe die Physiognomie des neuen Stils fixiert 
sein wird, und daß erst nach Verlauf einer ganzen Periode von 
Anstrengungen die Rede von Typen und Typisierung sein kann. 
Wir wissen aber auch, daß nur solange dieses Ziel nicht erreicht 
ist, unsere Anstrengungen noch den Reiz des schöpferischen 
Schwunges haben werden. Langsam fangen die Kräfte, die 
Gaben aller an, ineinander überzugehen, die Gegensätze werden 
neutralisiert, und in eben dem Augenblicke, wo die individuellen 
Anstrengungen anfangen zu erlahmen, wird die Physiognomie 
—D 
brauch von Formen und Verzierungen ein, bei deren Herstellung 
niemand mehr den schöpferischen Impuls aufbringt; die Zeit 
der Unfruchtbarkeit ist dann eingetreten. 
Das Verlangen, einen Typ noch vor dem Werden eines Stiles 
erstehen zu sehen, ist geradezu dem Verlangen gleichzusetzen, die 
Wirkung vor der Ursache sehen zu wollen. Es heißt, den Keim im 
Ei zerstören. Sollte wirklich jemand sich durch den Schein, damit 
rasche Resultate erzielen zu können, blenden lassen? Diese vor⸗ 
Rauecker 
190
	        

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Rationalisierung Als Kulturfaktor. Verlag von Reimar Hobbing, 1928.
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