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Rationalisierung als Kulturfaktor

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Bibliographic data

fullscreen: Rationalisierung als Kulturfaktor

Monograph

Identifikator:
1771714808
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-153366
Document type:
Monograph
Author:
Rauecker, Bruno http://d-nb.info/gnd/116364661
Title:
Rationalisierung als Kulturfaktor
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Reimar Hobbing
Year of publication:
[1928]
Scope:
182 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
A. Tatsachen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Rationalisierung als Kulturfaktor
  • Title page
  • Contents
  • A. Tatsachen
  • B. Betrachtungen

Full text

— 
A. Tatsachen 
heitsfalle erhalten sie für mindestens sechs Monate ihren vollen Lohn. 
Allen Mitgliedern des Betriebes werden die Aktien der Gesellschaft 
unter Pari angeboten. Außerdem können die Zahlungen ratenweise 
innerhalb von zwei Jahren erfolgen. Jene Mitglieder, die mehrere 
Aktien kaufen, erhalten eine Gratisaktie. 
Die deutsche Industrie hat versucht, ihre sachliche Arbeitspolitik 
auch noch mit ethischen Tendenzen zu verknüpfen. Schon vor dem 
Kriege haben die deutschen Arbeitgeber die Bindung des Arbeiters an 
die Arbeitsstelle und damit die Sicherung eines gut eingearbeiteten 
Arbeiterstammes auf dem Wege der Einrichtung von Wohlfahrtsinsti⸗ 
tutionen zu erreichen versucht. Betriebskrankenpflege, Konsumvereine, 
Kinderhorte, sportliche Veranstaltungen usw. waren die Mittel, mit 
denen Weltfirmen, wie Krupp, Siemens⸗Schuckert, Borsig u. a., schon 
im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts die Freizügigkeit ihrer Arbeiter 
auf patriarchalischem Wege einzudäͤmmen versuchten. Daneben trach⸗ 
teten sie durch Werkvereine, die mit ihrer Unterstützung gegründet und 
unterhalten wurden, den Einfluß der Berufsvereinigungen der Arbeit⸗ 
nehmer auf die persönlichen und rechtlichen Beziehungen zwischen Be⸗ 
trieb und Belegschaft zu verringern. Der Kampf, den die Gewerk⸗ 
schaften gegen diese Beeinträchtigung ihrer Einflußsphäre vor dem 
Kriege und in ihm führten, hatte zur Folge, daß die Werkvereine und 
„gelben Gewerkschaften“ in dem Abkommen der Arbeitgeber mit den 
Gewerkschaften vom 15. November 1918, aus dem die Zentral⸗ 
arbeitsgemeinschaft der Arbeitgeber und Arbeitnehmer Deutschlands 
entstanden ist, völlig fallen ließen. Als dann die Arbeitsgemeinschaft 
im Jahre 1923 auseinanderbrach, wußten es die Gewerkschaften zu 
verhindern, daß Werksgemeinschaften neuerdings in größerem Um⸗ 
fange gebildet wurden. 
Die fortschreitende Rationalisierung draͤngte jedoch in zunehmendem 
Maße auf eine spezialisierte, nach den Bedürfnissen des Einzelbetriebes 
orientierte Umwandlung der technischen Schulung. Es lag daher 
nahe, den Kampf um die Seele des Arbeiters nunmehr von der
	        

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Rationalisierung Als Kulturfaktor. Verlag von Reimar Hobbing, 1928.
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