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The fiscal problem in Missouri

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Bibliographic data

thumbs: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1773323105
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-155429
Document type:
Monograph
Author:
Krahmann, Max http://d-nb.info/gnd/116375329
Title:
Bergwirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft
Place of publication:
Berlin-Grunewald
Publisher:
Vowinckel
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 183 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

306 
,Die Herrschaft des Wortes“, 
der Erde zu stampfen vermag. Versuchungen, denen helle Köpfe, 
selbständige Denker am meisten ausgesetzt sind; gerade sie ficht die 
Lockung an, nach System und „Exaktheit“ dort zu streben, wo diese 
ihren Beruf verfehlen. Aber vergessen wir nicht, daß die schildernde 
„Aktionswissenschaft“ im tatsächlichen Erfolge die Wissenschaft vom 
Alltäglichen ist. Mit ihr wacht der Alltag zu wissenschaftlichem 
Bewußtsein auf. Für seine Einzelfragen ist ihm ernste Antwort von 
jeher nicht versagt gewesen. An Monographien, gesunden Ansätzen 
zur schildernden Wissenschaft, hat es nie gefehlt. Aber da hinüber 
konnte die ruhige Entwicklung nicht gehen. Denn mit dem ersten 
„System“ gewahrt sich der Alltag plötzlich in seiner Totalität zur 
Frage gestellt und beantwortet. Dann ist es solche Art Belehrung, 
um die er die Wissenschaft stürmisch angeht. Und so raubt er ihr 
die Möglichkeit, in Stille auszureifen. So macht er seine eigene Wissen 
schaft altklug; läßt sie alles wissen, bevor sie recht Zeit fand, auch 
nur wenig zu erfahren. Das Interesse von ihm, der nur für den Augen 
blick da ist, geht beileibe nicht auf jenes tiefgründige Ganze, dem er 
nur die Oberfläche der „Gegenwart“ ist An seine eigenen Vergangen 
heiten denkt er ja so wenig, um nicht einmal ein Wort dafür zu 
schöpfen. Gerade nur die Sehnsucht aller nach der Jugend läßt die 
Völker von einer „Goldenen Zeit“ reden, den einzelnen um die „gute 
alte Zeit“ klagen; dort nur ein Traumbild, hier nur ein in Wehmut 
verschwommener Ausschnitt aus dem Großen des Menschheitslebens, 
das dem Alltag einfach entgeht. Er denkt nur an sich, und 
eben darum sich selber als ewig. Sein verwehend Eintags 
dasein ist ihm das ganze Menschheitsleben. Darnach will er auch 
seine Wissenschaft. Eine Wissenschaft, die gar nicht daran denkt, daß 
es anders sein könnte, als es just im Augenblicke istl Man sieht, als 
Wissenschaft vom Alltäglichen wird es der schildernden Wissenschaft 
sehr leicht gemacht, sich selber so zu mißverstehen, wie es unter den 
übrigen Verhältnissen kommen muß. Denn so, wie die Reduktion 
beschaffen ist, die ein Lehrbuch ohne Wissenschaft erlaubt, so wird 
über diese Lehrbücher hinüber die M e i n u n g beschaffen sein, die von 
dieser „eskomptierten“ Wissenschaft aufkeimen muß. Wer also das 
Lehrbuch schreibt, glaubt die Wissenschaft kernig zu fördern. Denn 
unter solchen Umständen bleibt es der letzteren nicht erspart, sich 
selber als eine „systematische“ anzusehen. Nach außen hin wird 
sie diesen Leumund erst recht nicht los. Im besten Falle, wenn die 
Forschung gar zu deutlich ihre „Abwege“ geht, wird die Wissenschaft 
als ein nützlich Anhängsel ihrer eigenen Reduktion aner 
kannt. Man denke an das Verhältnis, wie es nach der Gemeinen
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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