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Bergwirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Bergwirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft

Monograph

Identifikator:
1773323105
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-155429
Document type:
Monograph
Author:
Krahmann, Max http://d-nb.info/gnd/116375329
Title:
Bergwirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft
Place of publication:
Berlin-Grunewald
Publisher:
Vowinckel
Year of publication:
1928
Scope:
VIII, 183 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Einleitung. Staat und Wirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

$ 12. Die Regulierung der Produktion, Prinzip der Knappheit, 75 
duktionsmittel‘‘ bezeichnen —, in bestimmten Mengen vorhanden sind 
oder vielmehr innerhalb eines gegebenen Zeitraums in bestimmten 
Mengen zur Verfügung stehen. Wenn wir diese Mengen als das An- 
gebot der Produktionsmittel bezeichnen, ist dieses Angebot als 
eine Gruppe der gegebenen Faktoren des vorliegenden Problems zu 
betrachten. 
Es entsteht dann die Frage: welche Güter sollen produziert werden? 
Das allgemeine wirtschaftliche Prinzip erfordert, daß die zur Ver- 
fügung stehenden Produktionsmittel in der wirtschaftlichsten Weise ver- 
wendet werden, d. h. daß die Produktion in solche Bahnen gelenkt wird, 
wo sie die wichtigsten Bedürfnisse befriedigt. Die Verwirklichung des 
wirtschaftlichen Prinzips in bezug auf die Produktionsleitung der 
Tauschwirtschaft hängt also ebenfalls von der Rangordnung, die den 
Bedürfnissen gegeben wird, ab. Wenn nun einmal mit Bezug auf die 
wirtschaftlichste Regulierung der Konsumtion das Geld, das für die 
Befriedigung der verschiedenen Bedürfnisse geboten wird, als Maß- 
stab der Bedeutung der Bedürfnisse anerkannt wird, so muß selbstver- 
ständlich dieser Maßstab auch für die Regulierung der Produktion 
gelten. Wir gelangen also zu dem Ergebnis, daß die Produktionsmittel 
in den Richtungen verwendet werden sollen, wo sie die zahlungskräftig- 
„sten Bedürfnisse befriedigen. Die Lösung des Problems besteht folglich 
darin, daß auf die Produktionsmittel gleichförmige Preise gesetzt werden, 
daß auf Grund dieser Preise die der fertigen Güter berechnet werden, 
und daß die Produktion so geleitet wird, daß diejenigen Bedürfnisse 
befriedigt werden, die den so bestimmten Preis der Bedürfnisbefrie- 
digung zu decken bereit sind, die übrigen nicht. Bei richtiger Wahl 
der Preise der Produktionsmittel werden die Ansprüche der Konsu- 
menten so weit beschränkt, daß sie mit den in einer gewissen Knapp- 
heit zur Verfügung stehenden Produktionsmitteln befriedigt werden 
können, gleichzeitig wie die Produktionsmittel vollständig in Anspruch 
genommen werden. Diese Bedingung genügt, um die Preise der Pro- 
duktionsmittel und damit auch die der fertigen Produkte zu bestimmen. 
Damit ist aber sowohl die Nachfrage wie auch die ganze Leitung der 
Produktion bestimmt. Wie man sieht, stellt diese Lösung des Pro- 
blems nur das Prinzip der Knappheit für den jetzt behandelten allge- 
meinen Fall dar. 
Die Nachfrage nach fertigen Produkten ist indirekt eine Nachfrage 
nach Produktionsmitteln. Diese Nachfrage sucht die Produktionsmittel 
zur einen oder anderen Verwendung heranzuziehen, sie ist ein Streit der 
Konsumenten um die Produktionsmittel, ein Streit, der in der Tausch- 
wirtschaft nur dadurch geschlichtet werden kann, daß auf die Produk- 
tionsmittel hinreichend hohe Preise gesetzt werden, um die Nachfrage in 
Übereinstimmung mit den zur Verfügung stehenden Mengen der Pro- 
duktionsmittel zu bringen. Wenn die Bedeutung jedes Bedürfnisses nach
	        

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Die Sociale Lage Der Handlungsgehülfen Und Ihre Verbesserung Durch Die Kaufmännischen Vereine. Mahlau & Waldschmidt, 1891.
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