Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Hotel- und Gastgewerbe

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Hotel- und Gastgewerbe

Monograph

Identifikator:
1774764512
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-160421
Document type:
Monograph
Author:
Nitsch, Harry http://d-nb.info/gnd/117023272
Title:
Das Hotel- und Gastgewerbe
Place of publication:
Düsseldorf
Publisher:
Floeder
Year of publication:
1928
Scope:
804 Seiten
Ill.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
19. Der "Blickfang"
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bolschewismus, Fascismus und Demokratie
  • Title page
  • I. Die Krisis der Freiheit nach dem Weltkrieg
  • II. Die Folgen von Krieg und Frieden
  • III. Die Lehren der Freiheit und die freien Verfassungen im 19. Jahrhundert
  • IV. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • V. Die Krisis der liberalen Parteien und ihre Ursachen. Die Wirkung des Sozialismus in den freien Verfassungen
  • VI. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • VII. Die Reaktion in Europa und das Diktatur-Fieber der Mittelmeerstaaten
  • VIII. Die neue Form der Reaktion: der Fascismus
  • IX. Der Fascismus als weißer Bolschewismus und eine Gefahr für den Frieden
  • X. Freiheit, Reaktion und Sozialismus als historische Phänomene
  • XI. Die Übertreibungen über den Bolschewismus. Die Ausschreitungen des europäischen Kapitalismus außerhalb Europas. Der Kultus der Gewalt
  • XII. Bolschewismus und Fascismus als gleichartige Phänomene. Die Kritik am Wirken der Parlamente. Unmöglichkeit einer dauernden absoluten Verfassung in der heutiigen Gesellschaft
  • XIII. Die Entwicklung der Mittelschichten und der Widerstand gegen die extremen Tendenzen
  • XIV. Notwendigkeit einer Revision der parlamentarischen Funktion und Arbeiterpolitik
  • XV. Der Verfall Europas als Folge der Neigung zur Gewaltätigkeit und des Mangels an Frieden und Freiheit. Die unausbleibliche Rückkehr zu den liberalen Verfassungen
  • Contents

Full text

kolonialen Entwicklung mit dem Stillstand der Geburtenziffer zusammen. 
Es handelte sich ‚also nicht um Menschen, sondern um Kapitalien, die neues 
Gebiet suchten. Dazu kamen politische Ziele, die die kolonialen Unterneh- 
mungen anregten und unterstützten. 
Deutschland war ursprünglich ein Land mit viel Auswanderung. Auf dem 
Wege zum Industriestaat, absorbierte dann die Industrie immer mehr den 
Bevölkerungszuwachs. So gründele es Kolonialgebiete, die es infolge des Ver- 
sailler Vertrages in dem Augenblick verlor, wo die Auswanderung größtenteils 
aufhörte. Im Jahre 1880 betrug die Zahl der deutschen Auswanderer etwas 
über hunderttausend Menschen, 1890 weniger als hunderttausend und 1900 
nur zwanzigtausend. Sehr oft überstieg die Einwanderung die Auswanderung, 
und die Kolonien nahmen nur geringe Mengen deutscher Arbeiter auf. Nichts 
ist törichter, als zu glauben, die Arbeiter der zivilisierten Länder könnten in 
Massen Arbeit finden in Ländern mit ungesundem und tropischem Klima, 
wo auch die eingeborenen Arbeiter nur niedere Löhne haben. Um in großen 
Mengen nach fernen Ländern auswandern zu können, müssen die europä- 
ischen Arbeiter Entwicklungsmöglichkeiten finden, also vor allem mehr Ka- 
pital als Arbeitsangebot. Die Italiener und Europäer im allgemeinen gehen 
daher vorzugsweise nach den Vereinigten Staaten Amerikas, weil es dort 
reichliche Arbeitsmöglichkeit, d. h. viel freies Kapital gibt, das die meisten 
Arbeitsangebote decken kann. Die Unwissenden glauben, daß jedes unbe- 
siedelte oder noch schwach besiedelte Gebiet Arbeitermengen anziehen müßte. 
Es gibt nichts Falscheres. 
Durch die Gründung von Kolonialreichen wird die Krise der kapitalarmen 
Länder noch verstärkt, da durch die Aufschließung der Kolonien das dem 
Mutterland selbst notwendige Kapital ihm entzogen wird. 
Italien hat heute nicht viele Kolonien, aber doch für einige davon un- 
nützerweise große Summen ausgegeben. Die vom Iybischen Unternehmen ver- 
schlungenen Gelder allein hätten ausgereicht, um die Wasserkräfte Italiens 
auszubauen und seine Eisenbahnen zu elektrisieren. Die Kosten für Lybien, 
für einen törichten Versuch in Albanien und für alle anderen kolonialen 
Ausgaben betrugen rund sechs Milliarden Goldlire; allein Lybien hat viel 
mehr als drei Milliarden gekostet. Dadurch ist zwar in Italien die Not ge- 
stiegen, aber die Auswanderung in seine Kolonien blieb nur gering. 
Wohin hat es dagegen seinen beträchtlichsten Auswandererstrom geleitet? 
Vor dem Krieg nach den Vereinigten Staaten, nach dem Krieg nach Frankreich. 
Man darf nie vergessen, daß Frankreich, wie ich schon sagte, erst vom 
Zeitpunkt des Geburtenrückgangs an seine koloniale Politik begann, während 
AN
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Bolschewismus, Fascismus Und Demokratie. Hanfstaengl, 1926.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.