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Bibliographic data

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Monograph

Identifikator:
1774764512
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-160421
Document type:
Monograph
Author:
Nitsch, Harry http://d-nb.info/gnd/117023272
Title:
Das Hotel- und Gastgewerbe
Place of publication:
Düsseldorf
Publisher:
Floeder
Year of publication:
1928
Scope:
804 Seiten
Ill.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
33. Die Kofferetikette als reisender Propagandist
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Petroleumgebiet der galizischen Westkarpathen
  • Title page
  • Contents

Full text

98 
Was nun die subkarpathische Ebene in der Gcgeird von Wojtowa, 
Libusza, u. s. w. anbelangt, so wollen wir uns in die Erörterungen der 
dortigen Erdölverhältnisse gar nicht einlassen, da dieses Gebiet s. Z. von 
Herrn Szajnocha aufgenommen wurde, von dem auch bereits vor mehreren 
Jahren eine detaillirte Monographie darüber in Aussicht gestellt wurde. 
Wir werden uns somit in den nächstfolgenden Ausführungen nur auf 
das eigentliche Gebirge den Westkarpathen beschränken. 
Der dritte und wichtigste Naphta-Horizont des westkarpathischen 
dirges liegt unter den rothen Thonen in den Ropianka Schichten. 
Dieser Horizont zerfällt in mehre Subhorizonte, denn die naphta- 
führenden Schichten wiederholen sich oft einige Male. Das Erdöl, das 
hier vorkommt ist grünlich, im durchfallenden Lichte rubinroth, paraffin 
reich, hochgrädig (nie unter 35 0 oft aber über 50".) 
Somit haben wir auch die erste Bedingung des Naphta-Vorkommens 
kennen gelernt, es ist das die Anwesenheit von Ropianka-Schichten. Der 
Bergbauunternehmer, der auf seinem Gebiete keine Ropianka-Schichten 
besitzt, hat auch fast gar keine Aussichten alls Erfolg seiner Schürfungen. 
Wie man diese Schichten erkennen, und auffinden soll, wo sie that 
sächlich vorkommen, das wurde bereits im ersten Theil eingehend besprochen, 
und auf unserer Karte dargestellt. 
Man darf jedoch nicht glauben, daß sämmtliche Gesteine der Ropianka 
Schichten naphtaführend sind, im Gegentheil diese Eigenschaft ist aus 
einige wenige Felsarten, vor Allem aber auf den bereits früher erwähnten 
grobkörnigen Sandstein beschränkt. Außerdem findet man das Oel in 
Hellen, grauen Thonschiefern, die mit andern Schichten alterniren. Am 
besten ist es, wenn diese Schiefer das Liegende des naphtaführenden 
Sandsteines bilden, denn in diesem Falle kann man sicher auf sehr 
günstige Resultate rechnen. 
Es ist eine ausgemachte Thatsache, daß so lange man sich mit dem 
Schacht in dem Sandstein selbst befindet, man keinen Naphta Zufluß erwarten 
darf, und erst im untersten Theile des Sandsteines, nämlich an der 
Grenze der Thonschiefer erscheinen die ersten Zuflüsse, und auf diese Weise 
wird jede ölführende Schichte von unten abgezapft. 
Die zweite Bedingung zu einer rationellen Naphta-Gewinnung ist so 
mit die Auffindung dieser Schichten. Wir machen aber darauf aufmerksam, daß 
man keineswegs unmittelbar dort Schächte anlegen soll, wo Naphta-Spnren 
vorkommen, denn dieselben zeigen sich geivöhnlich in den Punkten, wo die 
Schichten auf die Oberfläche kommen, und es läuft somit bei solcher 
Anlage die Gefahr, daß man mit seinem Schacht die gewünschten Schichten 
verfehlt. 
Man soll den ganzen geologischen Bau berücksichtigen, und dabei vor
	        

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Das Petroleumgebiet Der Galizischen Westkarpathen. Manz, 1883.
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