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Nationale Bodenreform

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Bibliographic data

fullscreen: Nationale Bodenreform

Monograph

Identifikator:
1775636852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-164018
Document type:
Monograph
Author:
Knibbs, George Handley http://d-nb.info/gnd/1045010944
Title:
The shadow of the world's future, or The earth's population possibilities & the consequences of the present rate of increase of the earth's inhabitants
Place of publication:
London
Publisher:
Ernest Benn Limited
Year of publication:
(1928)
Scope:
131 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Nationale Bodenreform
  • Title page
  • Contents
  • 1. Die Anfänge der Bewegung
  • 2. Fortschritt und Armut
  • 3. Der deutsche Bund für Bodenbesitzreform
  • 4. Der einzige Rettungsweg
  • 5. Die Bodenreformer in Berlin
  • 6. Neue Aufgaben und Kämpfe
  • 7. Endziel oder Gegenwart
  • 8. Eine Reichstagwahl
  • 9. Der Notruf der Bauhandwerker
  • 10. Henry George oder Flürscheim
  • 11. Wieder Aufwärts!
  • 12. Rückblick und Ausblick
  • 13. Theoretische Fragen
  • 14. Die Grundsteuer vom gemeinem Wert
  • 15. Die Wertzuwachssteuer
  • 16. Die Verschuldung des Grundbesitzes
  • 17. Die Heimstättenfrage
  • 18. Das Bodenreformgesetz
  • 19. Andere Aufgaben
  • 20. Nationale Bodenreform
  • Index

Full text

Die Malthuslehre 
33 
Nach Malthus hat die Bevölkerung die Tendenz, sich 
rascher zu vermehren als die Lebensmittelproduktion gesteigert 
werden kann. Wenn auch noch unbebauter Boden vorhanden 
ist und Verbesserungen möglich sind, so gibt es doch eine je 
weilig vom Stande der Technik und der Kultur abhängige, un- 
überschreitbare Grenze für die Vermehrung. Eine Bevölkerungs 
politik, die nur auf Wachstum bedacht ist, und durch verkehrte 
Maßregeln (falsche Armenpflege) leicht zur Entstehung einer un 
selbständigen, krankhaften Unterschicht der Bevölkerung Ver 
anlassung gibt, wird von Malthus als schädlich verworfen. Die 
Natur sorge schon von selbst für eine genügende Bevölkerung- 
Damm solle der Staat nur gegen drohende Übervölkerung durch 
Beschränkung leichtsinniger Eheschließungen, vernünftige Armen 
gesetze usw. einschreiten. Diesen Anschauungen entsprachen die 
vielfach bestandenen, erst im 19. Jahrhundert beseitigten Be 
schränkungen in der Freiheit der Niederlassung und der Ver 
ehelichung (Heiratsersehwerung durch Verpflichtung zum Nach 
weis genügender Erwerbsfähigkeit, durch Festsetzung eines hoch 
gegriffenen Normaljahres usw.). 
Der Neomalthusianismus, unter welchem Namen die 
Lehre von Malthus durch eine seit 1877 bestehende englische 
Gesellschaft (Malthusian League) vertreten wird, lehrt bewußte 
Beschränkung der Kinderzahl in der Ehe durch präventiven, 
die Empfängnis verhindernden geschlechtlichen Verkehr. Er 
hat auch auf dem Kontinent (in Holland, Deutschland, Italien) 
zahlreiche Anhänger gefunden und zerfällt jetzt in verschiedene 
Richtungen. 
Die extreme, der die meisten Engländer, aber auch einige 
Deutsche angehören, glaubt, daß alle sozialen Mißstände von der 
zu großen Bevölkerungszahl herrtihren und durch Befolgung ihrer 
Vorschläge beseitigt würden. 
Die gemäßigte Richtung (J. St. Mill, Mantegazza, Zacharias) 
sieht in letzteren wenigstens ein wichtiges Mittel zur Beseitigung 
mancher Schäden. Auch die sozialistischen Anhänger des Neo 
malthusianismus (Kautzky) glauben, daß in der neuen sozialisti 
schen Gesellschaft eine Regelung des Bevölkerungsstandes durch 
den präventiven Geschlechtsverkehr nötig sei, um die bestehen 
den Übel dauernd zu beseitigen. 
Landwehr, Überpölhertes Land. 
3
	        

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Wissenschaftliches Arbeiten. Rauch, 1926.
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