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Die baltische Wirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die baltische Wirtschaft

Monograph

Identifikator:
1775784541
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-156344
Document type:
Monograph
Title:
Die baltische Wirtschaft
Place of publication:
[Danzig]
Year of publication:
1928
Scope:
15 Bl.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die baltische Wirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • Polens Finanzlage im Jahre 1927
  • Polens Eisenhuettenindustrie
  • Die polnischen Staatsgruben in Oberschlesien
  • Die polnische Zuckerindustrie im Jahre 1927
  • Entwicklung des polnischen Kohlenexports ueber See
  • Der Danziger Hafen im Jahre 1927
  • The International Shipbuilding and Engineering Co. Ltd. ( Danziger Werft und Eisenbahnwerkstätten A.-G.), Danzig
  • „Weichsel" Danziger Dampfschiffahrt- und Seebad-Actien-Gesellschaft, Danzig
  • Polens Handelsbeziehungen mir den skandinavischen und baltischen Laendern
  • Die Wirtschaft in den Baltikumlaendern
  • Lettlands Staatsfinanzen
  • Lettlands Aussenhandel und Transit im Jahre 1927 (Januar-Dezember)
  • Die Latvijas Banka im Jahre 1927
  • Estlands Wirtschaft im Jahre 1927 (ein Ueberblick ueber einige bedeutende Wirtschaftszweige)
  • Die Waehrungsreform in Estland
  • Bank Handlowy w Warszawie
  • Polens Schiffahrtswesen
  • Das Flugwesen in Polen
  • Wissenschaft

Full text

Filialen in Bydgoszez, Katowice, Lwöw, Zbaszın. Gdynia 
und Wilno. Um die Arbeitsmöglichkeit der Filialen zu heben. 
wurden, wo cs tunlich war, alte angesehene Geschäfte aus der 
Speditionsbranche, die eigenen Fuhrpark und entsprechende 
Ciebäude besaßen, angekauft (wie in Bydeoszez), oder pas- 
sende Realitäten erworben (wie in LödZ und Lwöw) oder neue 
Magazine gebaut (wie in Zbaszyn, Warszawa und Kraköw): 
in letzteren beiden Städten wurden im Jahre 1922 vierstöckige 
Magazine aus Eisenbeton mit elektrischen Aufzügen und 
einem Fassungsraum von je 500—600 Wagzons iertigvestellt. 
Ebenso sicherte sich die Firma Hartwig ihren Platz in dem 
neu erstehenden polnischen Hafen Gdynia. 
Gegenwärtig besitzen wir auf eiyenen Grundstücken we- 
mauerte Magazine mit einer Bodeniläche von zirka 31 000 qm. 
Unsere eigenen Gebäude weisen einen Fassungsraum von ins- 
gesamt zirka 180000 cbıim auf. Alle unsere Realitäten be« 
decken eine Fläche von zirka 54 000 qın. Die Mayazine erwar- 
ben wir größtenteils mit Gleisanschluß und vo dieser. wie in 
Warszawa und Zbaszın nicht vorhanden war, wurden die An- 
Schlußgleise durch uns hergestellt. 
Seit der Umwandlung des Unternehmens in eine Aktien- 
gesellschaft lautet die Firma „C. Hartwig Spölka Akcyina”. 
Die Gesellschaft besitzt gegenwärtig ein Gründungskapital 
von z!} 2000 000 und zirka zt 1 000 000 bilanzmäßige Reserven, 
Eigene Filialen bestehen in: Bydgoszez. Danzig, Gdynia, 
Katowice, Kraköw, Lodz. Poznan. Warszawa, Wilno, 
Zbaszyn. 
Die Gesellschaft erlangte für die Filialen in Poznan. 
Warszawa, Lödz, Bydgyoszcz und Kraköw die Konzession zur 
Führung eines öffentlichen Lagerhauses. Weiterhin besitzt sie 
für alle Filialen die Berechtigung zur Durchführung von Ver- 
zollungen. Außerdem wurde ihr die Konzession zur Führung 
von zollireien und Transitmagazinen bei den Filialen in Po- 
znan, Danzig und Warszawa erteilt, woselbst Waren in den 
betreffenden Magazinen 6 bezw. 12 Monate olme Entrichtung 
des Zolles verbleiben können. 
Die Gesellschaft ist amtlicher “pediteur der polnischen 
Staatsbahnen, der Internationalen Messe in Poznan und der 
Ostmesse in Lwöw und erledigt sämtliche Speditionsgeschäfte 
‚ür die bedeutendsten Handels- und Industrieunternehmungen 
ın Polen. Auch organisierte sie den Speditionsdienst bei der 
polnischen Ausstellung in Konstantinopel. 
Im Jahre 1927 war die Firma Hartwig offizieller Spedi- 
teur bei folgenden Ausstellungen: Internationale Messe in 
Zuznan, Internationale Ost-Messe in Lwöw, Wasserverkehts- 
\usstellumg in Bydgyoszez, Sport-Ausstellung in Lwow, Nalı- 
ungsmittel-Ausstellung in Katowice, Hotelindustrie-Ausstel- 
ung in Poznan, Radio-Ausstellung in Poznarı, polnische Abtei- 
ung der Internationalen Ausstellung in Saloniki. 
Auf der Wasserverkehrs-Ausstellung in Bydeoszez hat 
lie Firma Photographien und statistische Zeichmungen ausge- 
tellt, welche den Umfang ihres Wirkungskreises darstellten: 
;jje crhielt dort für re Leistungen die große zoldene Medaille. 
Zurzeit beschäftigt die Gesellschatt 270 ständig angestellte 
Zeamte und zirka 250 Arbeiter. Ueberdies werden im Danzi- 
‚er Hafen täglich durchschnittlich gewen 100 und mehr Hafen- 
ırbeiter benötigt. 
Der Fulurpark umfaßt zirka 300 Fuhrwerke, einige Autos 
und 100 Pferde. 
Von dem Personal der Firma arbeiten viele in dem Unter- 
chmen ohne Unterbrechung über 20 Jalire; etwa 15 davon 
vierten bereits das 25-jährive Jubiläum ihrer Mitwirkung in 
ler Firma und es vibt Angesicllte, die schon über: 40 Jahre in 
lcm Unternehmen tätig sind. 
Geyenwärtig führt die Gesellschaft den Transport von 
Waren aller Art zu Lande und zu Wasser aus, und zwar so 
m Inlande wie von und nach dem Auslande, besorgt die Ver- 
:ollungy der aus dem Auslande ankommenden Güter, über- 
lımmt die mit der Maklerei und Stauerei der Schiffe in den 
lafen Danzig und Gdynia verbundenen Agenden, erteilt Vor- 
;chüsse auf die der Gesellschaft zum Transport oder zur Lage- 
ung übergebenen Waren, versichert auf Wunsch unterwegs oder 
m Magazin befindliche Güter. 
Bei der Filiale in Poznan besitzt die Firma Hartwig eine 
‘gene Abteilung für Flußschiffahrt, die sich in den letzten 
ahren sehr entwickelt hat, indem in Poznan und auf anderen 
Amschlagsplätzen der Flüsse Warta und Note6 jährlich zirka 
00.000 Tonnen. Massengüter, wie Kohle, Getreide, Zucker und 
Ylolz verladen wurden. 
Dank der Pünktlichkeit in Ausführung aller Aufträge, der 
‚enauen Wahrnehmung der Interessen des Auftraggebers und 
ler sofortigen Ucberweisung der eingegangenen Beträge, 
ndlich dank der eingehenden Kenntnis der örtlichen Verhält- 
Hsse und dem fachmännischen Wissen aller Anvestellten 
mt die Firma CC. Hartwig A. Ci den ersten Rang in ihrer 
3ranche ein und besitzt nicht nur das vollständige Vertrauen 
der einheimischen Firmen, sondern auch einen guten Ruf in 
der auswärtigen Handels- und Industriewelt. 
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Fabrikniederlage in CHRZANÖW 
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