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Meer und Weltwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Meer und Weltwirtschaft

Monograph

Identifikator:
1777318467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-161768
Document type:
Monograph
Author:
Eckert, Max http://d-nb.info/gnd/115861319
Title:
Meer und Weltwirtschaft
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Zentral-Verl.
Year of publication:
1928
Scope:
79 Seiten
graph. Darst., Kt.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die Eigenproduktion des Meeres
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Meer und Weltwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Größe und allgemeine Bedeutung der Meere
  • II. Die Eigenproduktion des Meeres
  • III. Weltverkehr und Weltwirtschaft zur See
  • IV. Meer und Menschheit. Weltpolitik und ozeanische Kraftfelder

Full text

besonders nördlich vom 42%, der größte Fischfang der Erde, der 
schon im Jahre 1500 begann. Heute betreiben hier vorzugsweise Franzosen, 
Briten und Nordamerikaner den Fang. Ebenso fangen die Norweger bei ihren 
Lofotinseln jährlich große Mengen Kabeljau (in Norwegen „Torsk‘‘, „Dorsch“ 
genannt), die ihnen eine jährliche Einnahme von 60 bis 80 Millionen Mark 
bringen. Der getrocknete Kabeljau bildet als „Stockfisch'* einen wichtigen 
Handelsartikel nach den katholischen Ländern Südeuropas und Südamerikas. 
Gesalzen und nachher auf den Klippen des norwegischen Strandes getrocknet, 
heißt er „Klippfisch‘, bloß eingesalzen (gepökelt) „Laberdan‘. Die getrock- 
neten und gesalzenen Kabeljau, die jährlich auf den Weltmarkt gebracht wer- 
den, haben einen Wert von etwa 200 Mill. Mk. Erwähnenswert ist noch den 
Kabeljaufang an der afrikanischen Küste, und zwar da, wo die Sahara an den 
Atlantischen Ozean stößt. Deutsche Fischdampfer fischen zuweilen auch an 
der marokkanischen Küste, 
Die Nordsee und Nachbargebiete bergen in erheblichen Mengen Schell- 
fisch, Steinbutt, Heilbutt, Schollen, Seezungen. Letztere bringt man auf den 
Londoner Markt sogar von den Fischbänken des Kaplandes, besonders von 
der Agulhasbank. Hier herrschen fast ähnliche Verhältnisse, wenn auch nicht 
in dem großen Maßstabe, wie bei der Neufundlandbank. 
Der Lachs oder Salm ist ein gewinnbringender Küstenfisch in den 
Gebieten des nordatlantischen Ozeans. Vom Mittelmeer ist er ausgeschlossen; 
darum war er auch den Griechen und Römern nicht bekannt. Die letzteren 
lernten ihn kennen, als sich ihnen die Fischereigründe Galliens und Ger- 
maniens erschlossen. Plinius sagt in Hist. natur. IX, 68; „In Adquitania 
salmo fluviatilis marinis omnibus praefertur‘. Der Lachsfang wird in Irland; 
Norwegen und Schottland im großen betrieben. Diesen Ländern schließt sich 
Nordrußland an, wo die größten Lachse in der Petschoramündung und im 
Koladistrikt ‚gefangen werden. 
Eine ähnliche Bedeutung wie der Hering für den Norden hat der Thun- 
fisch für die Südländer Europas, wo er im Mittelmeer an der dalmatinischen 
Küste, an der Westküste Italiens, an den Küsten Siziliens und Sardiniens, an 
französischen und spanischen und sodann an der portugiesischen Küste ge- 
fangen wird. 
Makrelen- werden rings um Europa gefangen, besonders an den Küsten 
Englands. Im Norden werden sie nur frisch und geräuchert genossen, in Süd- 
europa aber gesalzen. Hier werden sie auch tief ins Binnenland gesandt. 
Von kleineren, den Heringen sehr ähnlichen Fischen seien die Sprotten, 
Anchovis und Sardinen hervorgehoben. Die Sprotten bevölkern in un- 
SC
	        

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Meer Und Weltwirtschaft. Zentral-Verl., 1928.
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