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Study week on the econometric approach to development planning

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Bibliographic data

Object: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1777318467
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-161768
Document type:
Monograph
Author:
Eckert, Max http://d-nb.info/gnd/115861319
Title:
Meer und Weltwirtschaft
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Zentral-Verl.
Year of publication:
1928
Scope:
79 Seiten
graph. Darst., Kt.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Document type:
Monograph
Structure type:
Contents
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

12 
Einleitung. 
Alle wissenschaftliche Betrachtung will erklären, aber auf eine 
wissenschaftliche Erklärung drängen nur solche Erscheinungen hin, 
welche in ihrer Entstehung und in ihrer kausalen Verknüpfung mit 
anderen Erscheinungen dunkel sind. Da dies hierbei jedoch nicht 
der Fall war, so hatte die wissenschaftliche Betrachtung keine Ver 
anlassung, sich mit diesen älteren Wirtschaftsstörungen zu befassen. 
Ganz anders wurde nun die Sachlage, als vor allem mit dem Beginn 
des 19. Jahrhunderts diese Krisen allenthalben so häufig und regel 
mäßig aufzutreten begannen, als sie vor allem in England in dem 
ersten Viertel des 19. Jahrhunderts das Wirtschaftsleben bis in seine 
Grundfesten erschütterten und die unheilvollsten Wirkungen auf die 
Lage der großen Masse der Bevölkerung ausübten. 
Der allgemeine Preisfall bei der ersten großen Wirtschaftskrise 
des 19. Jahrhunderts in England zwischen Frühling und Herbst des 
Jahres 1810 betrug im Durchschnitt etwa 30o/ o . In den vier Monaten 
von Ende Oktober 1810 bis Ende Februar 1811 machten in England 
939 Häuser Bankerott, die zeitweiligen Zahlungseinstellungen und 
Vergleichsabkommen erstreckten sich auf über die Hälfte aller Ge 
schäftsleute im vereinigten Königreich. Bei der großen englischen 
Krise des Jahres 1815 stellten innerhalb sechs Wochen 70 Provinz,- 
banken ihre Zahlungen ein. Die Preise der meisten Waren, vor 
allem auch von kolonialen Rohstoffen, sanken um etwa 50o/o und 
mehr, die Getreidepreise fielen von 1814 bis 1816 um mehr als die 
Hälfte, die Bank von England sah sich gezwungen, vom 31. August 
1814 bis 28. Februar 1816 ihren Notenumlauf von rund 13,4 auf 
24 Millionen Pfund Sterling zu erhöhen. In den beiden Jahren 1815 
und 1816 wurden in England 5116 Konkurse, darunter 63 über 
Banken, verhängt. Die Krise des Jahres 1819 war nicht ganz so 
heftig und verhängnisvoll in ihren Wirkungen, während diejenige des 
Jahres 1825 wiederum weit schlimmer war. Am Ende dieses Jahres 
brach eine gewaltige Panik aus. Zahlreiche Handelshäuser und 
Banken mußten ihre Zahlungen einstellen. Die Anspannung auf 
dem Geldmarkt überstieg alles bisher Dagewesene. Der Zinsfuß 
für kurzfristiges Geld stieg auf 30 und 50 o/o, ja sogar bisweilen 
auf 100 o/o. In einer Zeit von 4—5 Wochen waren 73 Londoner und 
Provinzbanken zusammengebrochen. 
Solche schweren Erschütterungen, welche das Land in diesen 
Jahren durchzumachen hatte, waren natürlich genügend Anlaß, sich 
mit den damit zusammenhängenden Fragen, vor allem mit den 
Ursachen dieser Krisen, genauer zu befassen. Die ersten wissen 
schaftlichen Erklärungsversuche, welche für solche Krisen gemacht 
worden sind, knüpfen auch zeitlich und sachlich an diese schweren
	        

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The Shadow of the World’s Future, or the Earth’s Population Possibilities & the Consequences of the Present Rate of Increase of the Earth’s Inhabitants. Ernest Benn Limited, 1928.
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