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Wirtschaftlichkeitslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftlichkeitslehre

Monograph

Identifikator:
1777655390
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178507
Document type:
Monograph
Author:
Kobatsch, Rudolf http://d-nb.info/gnd/1013687159
Title:
Wirtschaftlichkeitslehre
Place of publication:
Wien
Publisher:
Österr. Staatsdr.
Year of publication:
1928
Scope:
IV, 200 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
11. Soziale Rationalisierung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaftlichkeitslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Wesen, Sinn und Umfang der Rationalisierung
  • 2. Individuelle Rationalisierung
  • 3. Rationelle Hauswirtschaft
  • 4. Rationelle Naturbeherrschung
  • 5. Rationalisierung der Landwirtschaft
  • 6. Rationalisierung in Industrie und Gewerbe
  • 7. Rationalisierung im Kleinbetrieb, namentlich im Gewerbe
  • 8. Die Rationalisierung des Warenvertriebes
  • 9. Rationalisierung des Verkehrswesens
  • 10. Rationalisierung des Geld- und Kreditverkehres
  • 11. Soziale Rationalisierung
  • 12. Soziale Wirkung der Rationalisierung
  • 13. Positive (innerbetriebliche) Mittel der sozialen Rationalisierung
  • 14. Stellungnahme von Wirtschaftsführern und Politikern zur Rationalisierung
  • 15. Öffentliche Rationalisierung
  • 16. Internationale Rationalisierung
  • 17. Vorschläge

Full text

121 
Ein ernster Einwand ist folgender: Solange die wirtschaftliche 
Krise dauert, gibt es nicht genug Arbeitsstellen, um den Prüfling 
in jenem Berufe unterzubringen, für den er die beste Eignung hat; 
ferner wirft man ein, die Industrie wähle die Besten der Geeigneten 
aus, die anderen, obwohl geeignet, werden sich selbst überlassen. Diese 
Einwände verkennen das Wesen der Prüfung: Diese soll nur vor 
Berufen warnen, in denen jemand zufolge seiner Veranlagung 
keine günstigen Aussichten hätte, während er anderen Berufen, je 
nach der Marktlage, zugeführt werden kann. Die Prüfung ist also 
nur eine präventive soziale Fürsorge; sie soll auch keine Best- 
auslese sein, sondern zur richtigen Verteilung der arbeitenden 
Menschen auf die ihnen entsprechenden Berufe beitragen. 
Die Erfahrung lehrt, daß die Prüfung, wenn sie richtig und 
gewissenhaft vorgenommen wurde, Sich stets bewährt hat. Sie muß 
allerdings durch die Bewährungskontrolle ergänzt werden: der 
psychotechnisch geprüfte Arbeiter (Schüler) soll vom Werkmeister 
(Lehrer) während der Arbeit oder in der Schule auf seine Tüchtig- 
keit beobachtet werden, bzw. daraufhin von :Zeit zu Zeit geprüft 
werden. Diese Kontrolle ist zumeist noch recht mangelhaft, geschieht 
unregelmäßig, oft auch willkürlich, selten systematisch; jeder Beob- 
achter gelangt zu einem anderen Ergebnisse, jeder Mensch kann 
eben von verschiedenen Gesichtspunkten aus beurteilt werden; es 
sollten aber nur die für eine bestimmte Leistung maßgebenden 
Eigenschaften beurteilt werden. 
Für die allgemeine Anwendung der Eignungsprüfung spricht 
vor allem ein wichtiger wirtschaftlicher Grund: nicht bloß Baustoffe 
sollen vor ihrer Verwendung auf ihre inneren Eigenschaften 
Eignung) untersucht werden, sondern vor allem der Mensch, den 
man nicht nach dem äußeren Merkmale (»allgemeiner Eindruck«) 
oder nach Zeugnissen oder nach irgend einer »Empfehlung« ver- 
wenden darf, sondern erst auf Grund genauer, sachkundiger Erhebung 
seiner gesamten und inneren Eignung für eine Arbeit. Diese Prüfung 
soll mehrfachen Schaden verhüten: den des Prüflings selbst und 
den anderer. Der Mensch soll nicht auf Posten gelangen, wo er 
versagen muß oder Minderes leistet als anderswo; der Unternehmer 
soll nicht überflüssigerweise Mühe und Zeit auf die Anlernung un- 
geeigneter Personen vergeuden. Solche Ungeeignete werden auch 
leichter die Ursache (und das Opfer!) von Unfällen leiblicher und 
seelischer Art.
	        

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Wirtschaftlichkeitslehre. Österr. Staatsdr., 1928.
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