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Wirtschaftlichkeitslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftlichkeitslehre

Monograph

Identifikator:
1777655390
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178507
Document type:
Monograph
Author:
Kobatsch, Rudolf http://d-nb.info/gnd/1013687159
Title:
Wirtschaftlichkeitslehre
Place of publication:
Wien
Publisher:
Österr. Staatsdr.
Year of publication:
1928
Scope:
IV, 200 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
11. Soziale Rationalisierung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaftlichkeitslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Wesen, Sinn und Umfang der Rationalisierung
  • 2. Individuelle Rationalisierung
  • 3. Rationelle Hauswirtschaft
  • 4. Rationelle Naturbeherrschung
  • 5. Rationalisierung der Landwirtschaft
  • 6. Rationalisierung in Industrie und Gewerbe
  • 7. Rationalisierung im Kleinbetrieb, namentlich im Gewerbe
  • 8. Die Rationalisierung des Warenvertriebes
  • 9. Rationalisierung des Verkehrswesens
  • 10. Rationalisierung des Geld- und Kreditverkehres
  • 11. Soziale Rationalisierung
  • 12. Soziale Wirkung der Rationalisierung
  • 13. Positive (innerbetriebliche) Mittel der sozialen Rationalisierung
  • 14. Stellungnahme von Wirtschaftsführern und Politikern zur Rationalisierung
  • 15. Öffentliche Rationalisierung
  • 16. Internationale Rationalisierung
  • 17. Vorschläge

Full text

129 
Nun schritt auch die neue Arbeitskunde, ausgestattet mit dem 
Rüstzeug physiologischer und psychologischer Wissenschaft, an 
die Erforschung des alten Problems der richtigen (rationellen) 
Dauer der Arbeitszeit und gelangte bisher im wesentlichen zu 
folgenden Ergebnissen. 
Zunächst konnte festgestellt werden, daß der 8-Stunden-Tag 
durchaus nicht das Optimum, wenigstens nicht für alle Arten von 
Arbeit sei, man denke z. B. nur an den großen Unterschied zwischen 
einem Bergarbeiter (Häuer) und einem Verkäufer oder einem Spinner. 
Man bemühte sich, wie Professor Ermanski am angeführten Ort 
vemerkt, für jede Art der Arbeit, den wissenschaftlich genauen 
Wert der Arbeitsdauer festzustellen. Man maß bei jeder Länge des 
Arbeitstages Resultat (R) und Energie (E) und erreichte in einem Falle 
das Optimum dieses Verhältnisses etwa bei 8 Stunden, für andere 
Arbeiten bei 71% oder 7 Stunden. In der Praxis erfolgt allerdings die 
Festsetzung der Arbeitszeit meist auf Grund der Kollektivverträge. 
Ähnlich verfuhr man mit der Erhebung der Arbeitspausen, 
Ihrer rationellen Legung und Länge. Nirgends gibt es mehr ununter- 
prochene Tagesarbeit. Zunächst ist die Zweiteilung üblich, fast 
überall, durch Einschiebung einer größeren Mittagspause. Außerdem 
ist es wichtig, die kleineren Pausen rationell einzuschalten; da gibt 
es zwar viele Möglichkeiten, aber stets nur eine Lösung, die ein 
Optimum darstellt. Einzelne Arbeitsphysiologen sind dabei vom 
Vergleiche mit dem menschlichen Herzen ausgegangen, welches 
zwar — scheinbar — ununterbrochen arbeitet, aber regelmäßige 
Pausen einschiebt. Es macht 75 bis 80 Schläge in 1 Minute; auf 
N 
| Schlag entfallen Sr =075, jeder Schlag besteht aber aus zwei 
Teilen, der Systole oder der eigentlichen Arbeit, und der Diastole, 
der Erholungspause; die 0.75” zerfallen in 253” Arbeit und 2X 25 — 50” 
Pausenzeit: das Spiegelbild der 8-Stunden-Bewegung! Es besteht die 
Proportion: Arbeitszeit : Erholungszeit = 1:2. In den englischen 
Rüstungsindustrien ging zur Kriegszeit die Arbeitsleistung zurück, 
weil zu große Intensität erforderlich war, weil zu große Ermüdung 
2intrat; das Verhältnis zwischen Arbeitszeit und Erholungsdauer war 
ungesund. In der Fachliteratur wird oft folgendes Beispiel erzählt. 
Zwei englische Soldatenabteilungen für Erdarbeiten wetteten, welche 
rüher mit der Arbeit fertig sein werde. Der eine Offizier ließ alle seine 
Leute mit der größten Anspannung der Kräfte arbeiten. der andere 
Kobatsch, Wirtschaftlichkeitslehre.
	        

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Wirtschaftlichkeitslehre. Österr. Staatsdr., 1928.
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