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Wirtschaftlichkeitslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftlichkeitslehre

Monograph

Identifikator:
1777655390
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178507
Document type:
Monograph
Author:
Kobatsch, Rudolf http://d-nb.info/gnd/1013687159
Title:
Wirtschaftlichkeitslehre
Place of publication:
Wien
Publisher:
Österr. Staatsdr.
Year of publication:
1928
Scope:
IV, 200 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
3. Rationelle Hauswirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaftlichkeitslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Wesen, Sinn und Umfang der Rationalisierung
  • 2. Individuelle Rationalisierung
  • 3. Rationelle Hauswirtschaft
  • 4. Rationelle Naturbeherrschung
  • 5. Rationalisierung der Landwirtschaft
  • 6. Rationalisierung in Industrie und Gewerbe
  • 7. Rationalisierung im Kleinbetrieb, namentlich im Gewerbe
  • 8. Die Rationalisierung des Warenvertriebes
  • 9. Rationalisierung des Verkehrswesens
  • 10. Rationalisierung des Geld- und Kreditverkehres
  • 11. Soziale Rationalisierung
  • 12. Soziale Wirkung der Rationalisierung
  • 13. Positive (innerbetriebliche) Mittel der sozialen Rationalisierung
  • 14. Stellungnahme von Wirtschaftsführern und Politikern zur Rationalisierung
  • 15. Öffentliche Rationalisierung
  • 16. Internationale Rationalisierung
  • 17. Vorschläge

Full text

17 
der Hausfrau widmet, während früher von dieser Arbeit oft nicht 
sehr respektvoll gesprochen wurde, hat seine tiefere Ursache in 
den Kriegs- und Nachkriegserscheinungen, in der »Hungerblockade«, 
die über die Mittelmächte verhängt wurde (von der Lloyd George 
sagte: The blocade was one of the most efficient weapons of the 
war... ), in der furchtbar würgenden Not an Lebensmitteln und 
Rohstoffen; die Not, die stärker ist als Gesetze, auch als alt- 
angesehene »wirtschaftliche Gesetze«, zwang uns, umzulernen, trieb 
Lehre und Politik an, sich mit physiologischen Ernährungsfragen 
(wir erinnern an die Kalorientheorie, an das Nemsystem u. a.) und 
mit den »Konsumenteninteressen« zu befassen, in welcher Hinsicht 
als äußerlich oberste Krönung des Werkes die Errichtung eigener 
Ernährungsministerien gelten darf; eigene Konsumentenorganisationen 
entstanden, neben dem bisher allein maßgebenden Produzenten- 
interesse mußte in der Wirtschafts- und Handelspolitik auch das 
der Konsumenten beachtet werden, die Hausfrauenprobleme 
wurden immer eifriger erörtert und darauf bezügliche Maßregeln in 
Angriff genommen. 
Zur Zeit der heftigen Kämpfe um die Frauenemanzipation 
war der Hausfrauenberuf weniger geachtet; die Frauen drängten in 
alle männlichen Berufe, forderten und erreichten auch, fast in allen 
Ländern, die Gleichberechtigung, selbst das politische Wahlrecht. 
Nun trat aber eine merkwürdige re-actio, allerdings im Zeichen der 
erwähnten wirtschaftlichen Not, ein: die hauswirtschaftliche Tätigkeit, 
der Beruf der Hausfrau gelangte wieder zu Ehren, ihre große volks- 
wirtschaftliche, aber auch bevölkerungspolitische und soziale Be- 
deutung wurde immer mehr erkannt und anerkannt. Parlamente und 
Regierungen befaßten sich mit diesen Fragen, vielerlei Fachschulen 
und berufliche Vereine entstanden, und Literatur über Literatur ergoß 
das Füllhorn ihrer (oft nicht allzu hohen) Weisheit auf Leser und 
Leserinnen. Da ist es nur selbstverständlich, daß auch der neue 
Rationalisierungsgedanke in das weite Reich der Hauswirtschaft und 
der Frauenarbeit eindrang. 
Die Hauswirtschaft ist eines der wichtigsten Quellgebiete der 
Rationalisierung. Schon der gute alte Sprachgebrauch beweist dies: 
für rationelles Wirtschaften sagt man »haushälterisch«, d. h. 
wie in einem gut oder wirtschaftlich geführten Haushalte zu Werke 
gehen. Empirisch, in groben Zügen, haben allerdings die Menschen 
auch schon bisher — sie sind in ihrer Masse doch nicht so eng- 
Kobatsch; Wirtschaftlichkeitslehre.
	        

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Wirtschaftlichkeitslehre. Österr. Staatsdr., 1928.
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