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Wirtschaftlichkeitslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftlichkeitslehre

Monograph

Identifikator:
1777655390
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-178507
Document type:
Monograph
Author:
Kobatsch, Rudolf http://d-nb.info/gnd/1013687159
Title:
Wirtschaftlichkeitslehre
Place of publication:
Wien
Publisher:
Österr. Staatsdr.
Year of publication:
1928
Scope:
IV, 200 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
6. Rationalisierung in Industrie und Gewerbe
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaftlichkeitslehre
  • Title page
  • Contents
  • 1. Wesen, Sinn und Umfang der Rationalisierung
  • 2. Individuelle Rationalisierung
  • 3. Rationelle Hauswirtschaft
  • 4. Rationelle Naturbeherrschung
  • 5. Rationalisierung der Landwirtschaft
  • 6. Rationalisierung in Industrie und Gewerbe
  • 7. Rationalisierung im Kleinbetrieb, namentlich im Gewerbe
  • 8. Die Rationalisierung des Warenvertriebes
  • 9. Rationalisierung des Verkehrswesens
  • 10. Rationalisierung des Geld- und Kreditverkehres
  • 11. Soziale Rationalisierung
  • 12. Soziale Wirkung der Rationalisierung
  • 13. Positive (innerbetriebliche) Mittel der sozialen Rationalisierung
  • 14. Stellungnahme von Wirtschaftsführern und Politikern zur Rationalisierung
  • 15. Öffentliche Rationalisierung
  • 16. Internationale Rationalisierung
  • 17. Vorschläge

Full text

32 
schusse), den er im Österr. »Amerika-Ausschusse« 1926 hielt, sei das 
Wichtigste über Normung kurz dargestellt. Die ersten und ältesten 
»Normen« sind die Maße und Gewichte, ursprünglich vom mensch- 
lichen Körper genommen. Auch die Zünfte kannten schon bestimmte 
Stärken (Maße), z. B. für Baubeschläge und Hufeisen, ebenso die 
Industrie, aber nur empirisch, nicht systematisch. Im Gegenteil: 
die freie Konkurrenz zwang jeden Fabrikanten, seine Erzeugnisse 
so verschieden als nur möglich von denen anderer Betriebe her- 
zustellen. So kam es, daß man, wenn man in Europa eine ameri- 
kanische Maschine gekauft hatte, wegen einer Schraube nach 
Amerika schreiben mußte. Diese Vielfalt der Ausmaße erweckte 
in Einsichtigen den Plan der Wirtschaftlichkeit: die Gebrauchs- 
gegenstände und ihre Teile in gleichen Maßen (einer bestimmten, 
möglichst geringen Zahl) zu erzeugen (»Fabriksnormung«). Einer 
der frühesten Normungsfälle ist der der elektrischen Glühbirnen, 
dann die Normungen in der Hüttenindustrie (>»Branchennormung«); 
diese Normung hat auch schon internationale Organisation. Der Krieg 
förderte diese Entwicklung ganz besonders, da Munition, Ausrüstungs- 
zegenstände rasch austauschbar sein mußten. So wurde 1917 
der Deutsche_Normenausschuß_ gebildet, nachdem ein solcher in 
England schon vor dem Kriege gegründet war. Der bald darauf 
zeschaffene Österr. Ausschuß (in welchem stets alle Interessenten 
vertreten sind) arbeitet mit dem deutschen Ausschuß zusammen; 
1926 wurde in einer Konferenz zu New York die internationale 
Zusammenarbeit beschlossen. An -dem erwähnten Beispiele der 
genormten Glühbirne 1äßt sich der große Vorteil der Normung für 
alle Interessenten deutlich zeigen. Das elektrische Licht hätte wohl 
nie die große Verbreitung gefunden, wenn es nicht genormte Birnen 
gegeben hätte. Ursprünglich hatte jede Lampenfabrik ihre eigenen 
Maße, ‚eigene Befestigungsarten (Steckfassung, Schraubengewinde 
u. a). In Amerika, wo die größte Erzeugung war, gab es zwei 
Maupttypen: Edison und Swant; eine internationale Kommission 
antschied sich für den Edison-Typus. Man kam zu der wichtigen, 
volkswirtschaftlichen Erkenntnis: es ist falsch, die Konkurrenz bloß 
von der anders gearteten Gestaltung (Ausmessung) der Ware ab- 
hängig zu machen. Wesentlich geholfen hat der Normung in diesem 
Falle allerdings auch die straffe nationale (und internationale) 
Kartellierung, die es sogar verstand, die Preise zu ermäßigen. Das 
Wesentliche war aber: gleichartige Ware, leichteste Austauschbarkeit,
	        

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Wirtschaftlichkeitslehre. Österr. Staatsdr., 1928.
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