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Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

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Bibliographic data

Metadata: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Monograph

Identifikator:
1779735448
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-164166
Document type:
Monograph
Author:
Gruntzel, Josef http://d-nb.info/gnd/121546470
Title:
Die wirtschaftliche Konzentration
Place of publication:
Wien
Publisher:
Springer
Year of publication:
1928
Scope:
78 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
5. Die Formen der Konzentration
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621
  • Title page
  • Contents

Full text

66 
Die Gewerbetreibenden. 
nur eine geringe Meinung, wenn auch bei der Mangelhaftigkeit der 
Quellen nicht ausgeschlossen bleibt, dass in den norddeutschen 
Städten die Gewerberegister in Wirklichkeit reichhaltiger ausge 
fallen sind. Dass beispielsweise Nürnberg in seiner gewerblichen Ent 
wickelung derartig hinter Frankfurt a. M. z.urückgestanden haben 
sollte, ist ganz unwahrscheinlich und nur aus der Dürftigkeit der 
bisher kundgewordenen Forschung zu erklären. Recht charakte 
ristische Unterschiede zwischen Nord- und Süddeutschland wollen 
sich übrigens aus den Verzeichnissen nicht ergeben. Frankfurt 
scheint Lübeck, bezw. Hamburg vorausgeeilt zu sein in der Metall 
verarbeitung, der Textilindustrie und den Haugewerben. Wenigstens 
sind in diesen Gewerbegruppen mehr Specialitäten nachweisbar. 
Doch bleibt es immer misslich bei derartigem Material bestimmte 
Unterschiede sicher behaupten zu wollen. Im Ganzen rufen beide 
Verzeichnisse den Eindruck hervor, als ob in Lübeck-Hamburg 
einerseits und Frankfurt-Nürnberg andererseits die Industrie D 
Umfang und Arbeitstheilung ziemlich die gleiche Physiognomie 
aufgewiesen hätte. Etwas anderes ist es mit der numerischen Ver 
tretung und der Leistungsfähigkeit, für deren Vergleichung uns 
kein Material zur Verfügung steht. 
Weit unzuverlässiger erscheint das über Rigas Gewerbe 
15. und 16. Jahrhundert aufzustellende Verzeichniss, obwohl zu den 
genannten Quellen noch die Hücher der Hierträgergilde, die jüngeren 
Kämmereirechnungen und das älteste Rentebuch ‘ kommen, auS 
denen ebenfalls verschiedene (iewerbe-Hezeichnungen sich ergeben- 
Während man im 14. Jahrhundert 92 verschiedene (xewerbearten 
nachweisen kann, lassen sich im 15. 142, aber im 16. nur 103 erkennen- 
Eine rückläufige Hewegung in der Ausbildung der gewerbliche^ 
Thätigkeit ist nicht wahrscheinlich. Vielmehr wird sich der scheid' 
bare Rückgang aus der Verschiedenheit des Materials erklären, 
auf dem die beiden Verzeichnisse aufgebaut sind. Aus einer \ 
gleichung der im 15. Jahrhundert gegenüber dem vorhergehendeil 
fehlenden Gewerbe, Übersicht IV, wird sich am besten ergeben, 
ob ein Fort- oder Rückschritt anzunehmen ist. Die (Gruppe tlef 
landwirthschaftlichen Gewerbe hat den Vogelfänger und den Honich' 
Stieger eingebüsst, was nicht unwahrscheinlich ist. Kalk konnt^ 
Riga nicht entbehren und musste die zu seiner Herstellnnf, 
1 Mettigs handschriftliche Auszüge aus den jüngeren Kammereirechnung«|j 
V. 1405—73, 1514—16 u. 1555 U. 1556 und dein ältesten Kentehuch v. 1453 
u. a. m. sind herangezogen worden.
	        

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Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
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