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Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit

Monograph

Identifikator:
1779735448
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-164166
Document type:
Monograph
Author:
Gruntzel, Josef http://d-nb.info/gnd/121546470
Title:
Die wirtschaftliche Konzentration
Place of publication:
Wien
Publisher:
Springer
Year of publication:
1928
Scope:
78 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
13. Der Zusammenschluß durch Bildung einer Haltegesellschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im Griechischen und Römischen Rechte
  • Verhältnis des Römischen zum Deutschen Bergrecht
  • Die Bergbaufreiheit und die Allmende
  • Die Bergwerksabgaben
  • Waren die Bergwerke im Mittelalter ein rechtliches Zubehör zu Grund und Boden ?
  • Begriff der Regalien
  • Begriff des Bergregals
  • Begriff der Bergbaufreiheit
  • Über das Alter des Bergregals
  • Über den Beweis der Regalität der Bergwerke
  • Das Ungarische (Schemnitzer) Bergrecht
  • Das Böhmisch-Mährische Bergrecht
  • Das Sächsische (Freiberger) Bergrecht
  • Die schlesischen Goldrechte
  • Die Tyrolischen Bergwerksordnungen
  • Die Harzer Bergordnungen
  • Die Bergwerksordnungen für Admont
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im Sachsen- und Schwabenspiegel
  • Bergregal und Bergbaufreiheit in England
  • Die Berggewohnheiten in der Grafschaft Derbyshire
  • Die rechtlichen Verhältnisse der Salinen im Mittelalter
  • Die Urkunden bei Böhlau, betreffend das Salzregal bis zum Jahre 1300
  • Ergebnis aus den in § 22 aufgeführten Urkunden
  • Die Urkunden, betreffend das Metallregal bis zum Jahre 1300
  • Ergebnis aus dem im § 24 besprochenen Urkunden
  • Das Bergregal, die Bergbaufreiheit und die Altgermanische Agrarverfassung
  • Die Fortentwicklung des Bergregals und der Bergbaufreiheit vom 14. bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts
  • Die Bergbaufreiheit, das Erstfinderrecht, der bergrechtliche Fund und die bergrechtliche Mutung im Verhältnisse zum Bergregale
  • Die rechtliche Natur der regalen Mineralien vor und nach der Verleihung. Das Bergwerkseigentum
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im heutigen Recht

Full text

*9 
Auch die herrschende Ansicht in der gemeinrechtlichen Doktrin 1 
nimmt das unveränderte Fortbestehen der Bergbaufreiheit an über die 
Justiniansche und bis in unsere Zeit. 
Es darf sogar als sicher angenommen werden, daß jedenfalls zur 
späteren Kaiserzeit auch auf Italischem Boden die Bergwerksmineralien 
nicht mehr als Zubehör zur Oberfläche aufgefaßt wurden. Plinius 2 
erzählt, daß der Bergbau auf Italischem Boden überhaupt, also auch 
den Grundeigentümern verboten worden sei. Später scheint man das 
allgemeine Recht auch auf Italien angewandt zu haben. Keinesfalls lag 
für die Oströmischen Kaiser ein Grund vor, die Italischen Grundeigen 
tümer rücksichtlich der Bergwerksmineralien besser als die übrigen zu 
behandeln. Deshalb dürfte es nicht unrichtig sein, die ganz allgemeinen 
und die Bergbaufreiheit voraussetzenden const. 1, 3,5 und 6 des Titels 
de metallariis et raetallis et procuratoribus metallorum (XI. 6) im Justinia 
nischen Kodex auch auf Italische Verhältnisse zu beziehen. Dies ist 
auch die Ansicht der Italienischen Rechtslehrer 3 , welche annehmen, 
daß seit der späteren Kaiserzeit die Bergwerksmineralien in Italien nicht 
rechtliches Zubehör des Grundeigentums waren, sondern der Verfügung 
des Kaisers unterstanden haben und bis auf den heutigen Tag der 
Verfügung dei‘ Grundeigentümer entzogen geblieben sind. Für diese 
Ansicht sprechen auch die Rechtsverhältnisse des Ostgothenreichs in 
Italien 4 . König Athalarich sah alle im Lande der Bruttier 6 (also auf Itali- 
come appartenente al dominio regio e per lo meno sogelta a tributi — parmi no 
dubbio», s. auch Villanueva p. 392. 
' Z. B. Windscheid, Pandekten 1 $ 169 S. 474; s. auch Abignente und Villa 
nueva 1. c. 
2 Histor. natur. 24, 10 (138). Metallovum omnium fertilitate nullis cedit 
(Italia) terris. Sed interdictum id vetere consulto patrum Italiae parci jubentium ; 
ebenso auch XXXIII 24 (4) (78). 
3 Ciotti, Sulla legislazione edile miniere pp. Cagliari 1869 p. 33; s. auch 
Neuburg in der Zeitschrift für die gesamte Staatswissenschaft 1900, S. 5° a. a. O., 
ferner Abignente und Villanueva 1. c. Unerheblich ist hierbei die Streitfrage, ob die 
Kaiser die Bergwerke unter Vorbehalt ihres Obereigentums gegen eine Abgabe 
(vectigal) gestatteten ; s. auch Abignente I. c. p. 96 und dagegen Calisse im Archivio 
storico della societä di storia patria 1884, p. 343. 
4 Manso, Geschichte des Ostgotischen Reiches in Italien, Breslau 1824, 
S. 98, 99. Die leges barbarorum zählen die Rechte des Grundeigentümers auf, 
darunter wohl das Recht zu graben (fodere), aber nicht das, Bergbau zu treiben. 
Villanueva p. 266. Abignente 1. c. 
5 Cassiodorus. Variarum lib. IX epist. 3: (Ausgabe Venedig 1729) Quapropter 
ad massam juris nostri Rusticianam, in Bruttiorum provincia constitutam, magni- 
tudinem tuam jubemus (der König) Chartarium destinare et si . . . memoratis 
rebus terra fecunda est officinis solemniter institutis montium viscera perquirantur.
	        

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Zur Geschichte Und Theorie Des Bergregals Und Der Bergbaufreiheit. J. Bielefelds Verlag, 1916.
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