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Deutschlands Auslandsanleihen

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Bibliographic data

fullscreen: Deutschlands Auslandsanleihen

Monograph

Identifikator:
1779766025
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-167451
Document type:
Monograph
Author:
Pfitzner, Johannes http://d-nb.info/gnd/138950474
Title:
Deutschlands Auslandsanleihen
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Heymann
Year of publication:
1928
Scope:
174 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Auslandsanleihen der Industrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutschlands Auslandsanleihen
  • Title page
  • Contents
  • Die Beratungsstelle für Auslandskredite
  • Arten der Anleihen
  • Die Dawesanleihe
  • Die Auslandsanleihen der Länder
  • Die kommunalen Auslandsanleihen
  • Die Auslandsanleihen von Elektrizitätswerken
  • Die Auslandsanleihen der Industrie
  • Die Auslandsanleihen der Industrie
  • Die Auslandsanleihen von Kreditinstituten
  • Die kirchlichen Auslandsanleihen
  • Gesamtergebnis
  • Die Auslandsanleihen des Saargebiets

Full text

'6 
Deutschlands Auslandsanleihen. 
tungen des Konzerns. Die Verzinsung richtet sich nach dem ein- 
gezahlten Nominalbetrag, läuft also vollständig erst vom 1. Sep- 
tember 1929 ab, falls die Gesellschaft die zweite Hälfte nicht 
vorher eingefordert hat. 
Die Schuldverschreibungen sind mit Gewinnbeteiligungs- 
scheinen (warrants for contingent additional interest) versehen, 
die bis 1938 einschließlich laufen. Der Inhaber jeder 1000-$-Obli- 
gyation erhält darauf für jedes Prozent, das der Konzern über 
7 % hinaus an Dividende im vorhergehenden Geschäftsjahr ge- 
zahlt hat, 3% $ (für einen Bruchteil des Prozentsatzes einen ent- 
sprechenden Bruchteil). Den Zertifikatsinhabern wird bereits der 
volle Betrag dieser Gewinnbeteiligung ausgezahlt. 
Für die Anleihe ist keine besondere Sicherheit bestellt, doch 
hat sich der Konzern verpflichtet, seinen Besitz während der 
Dauer der Anleihe nicht weiter zu belasten, abgesehen von 
3 Mill. $, deren zusätzliche Ausgabe sich der Konzern vorbehalten 
hat. Beginnend mit 1. März 1927 sollen halbjährlich 14% % durch 
Ankauf bis zu 100 % (einschließlich der nicht verfallenen Ge- 
winnbeteiligungsscheine) getilgt werden; da die Anleihe infolge 
der Gewinnbeteiligungsscheine beträchtlich über pari steht, kommt 
praktisch bis 1936 eine Tilgung kaum in Betracht. Eine vor- 
zeitige Kündigung kann mit 30tägiger Voranzeige bis 1. Septem- 
ber 1936 zu 110 %, dann zu 102 % zu jedem Zinstermin erfolgen, 
sei es des ganzen ausstehenden Betrags oder eines Teils. 
Die Osram G. m. b. H. Kommanditgesellschaft nahm im 
Dezember 1925 eine 7 % Anleihe von 5 Mill. $ auf, von denen 
2 Mill. in Holland aufgelegt und 1 Mill. fest übernommen, 1 Mill. 
in Schweden aufgelegt und 1 Mill. in der Schweiz fest unter- 
gebracht wurden; Neuyork ist also nicht beteiligt gewesen. Ka- 
pital und Zinsen sind durch die A.E.G. und durch Siemens & 
Halske garantiert. Außerdem ist die Anleihe hypothekarisch ge- 
sichert. Die Tilgung erfolgt zu pari kumulativ durch Jahresraten, 
die zum 1. Dezember einzuzahlen sind. Die Gesellschaft hat das 
Recht, ab 1. Dezember 1928 mit dreimonatiger Voranzeige den 
ausstehenden Betrag mit 103 % im ganzen zu kündigen. Die 
Kommanditgesellschaft wurde im Jahre 1918 hauptsächlich 
zwecks Übernahme der Glühlampenfabriken der Auergesellschaft, 
der A.E.G. und der Siemens & Halske A.-G. gegründet; diese 
Arei Gesellschaften sind die Kommanditisten der Osram 6. m. b. H. 
Von der 6 % Anleihe der Elektrizitäts-Actien- 
Gesellschaft vorm. W. Lahmeyer & Co, Frankfurt a. M., in 
Höhe von 15 Mill. sfr wurden in der Schweiz ab 22. September 
7,5 Mill. freihändig zu 96 % verkauft, 6 Mill. in Holland am 
3. Oktober zu 93 % aufgelegt und 1,5 Mill. von dem holländischen 
Konsortium außerhalb Hollands fest untergebracht. Die Gesell- 
schaft wurde 1892 errichtet. Ihr Zweck ist jede Art gewerblicher
	        

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Reis. Dt. Auslandsverl. Bangert, 1926.
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