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Das Jungdeutsche Manifest

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Bibliographic data

fullscreen: Das Jungdeutsche Manifest

Monograph

Identifikator:
1779856016
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-164114
Document type:
Monograph
Author:
Mahraun, Artur http://d-nb.info/gnd/118781278
Title:
Das Jungdeutsche Manifest
Edition:
2. Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Jungdeutscher Verl.
Year of publication:
[1928?]
Scope:
208 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
VII. Abschnitt. Die Nachbarschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Jungdeutsche Manifest
  • Title page
  • I. Abschnitt. Das Fronterlebnis und seine Wirkungen
  • II. Abschnitt. Die alte bürgerliche Volksordnung
  • III. Abschnitt. Die neue Ordnung des Volkes
  • IV. Abschnitt. Organisationsformen und Führungsformen
  • V. Abschnitt. Die parteiistische Demokratie
  • VI. Abschnitt. Die Lehre von der Gemeinschaft
  • VII. Abschnitt. Die Nachbarschaft
  • VIII. Abschnitt: Führerfrage und Staat
  • IX. Abschnitt. Neuregulierung des Reiches
  • X. Abschnitt. Die Kur
  • XI. Abschnitt. Die Reichsführung
  • XII. Abschnitt. Werhaftigkeit und Volksstaat
  • XIII. Die Volksdienstpflicht
  • XIV. Abschnitt. Einzelfragen
  • XV. Abschnitt. Der Jungdeutsche Orden
  • XVI. Abschnitt. Die neue Aufgabe des Ordens
  • XVII. Abschnitt. Der Weg zum Volksstaat
  • Contents

Full text

ñ — — 
Vom Chingplatz zur Nachbarschaft 
Die Nachbarschaft als politische Körperschaft ist durchaus keine 
Neuerscheinung in der Geschichte. Sie hat ihre Vorbilder in der 
Agora der griechischen Stadtstaaten und im Thingplatz der germani— 
schen Staatsordnung. Die Entwicklung der griechischen Stadtstaaten 
legt ein beredtes Zeugnis für die Entwicklung der Demokratie ab 
und zeigt die Fehler, an denen auch die moderne Demokratie der Ge⸗ 
genwart krankt. Die griechischen Stadtstaaten bekannten sich zur 
Volksherrschaft. Die verantwortlichen Staatsbürger versammelten sich 
auf dem Marktplatz, der Agora, zur Volksversammlung. Diese Volks⸗ 
versammlung war so lange ein Gegenstück zu der für den Volksstaat 
geforderten Nachbarschaft, solange die Volksversammlung den Ge—⸗— 
setzen der Gemeinschaft unterworfen war. Die auf dem Marktplatz 
vereinten Staatsbürger waren sich gegenseitig bekannt. Ihr Handeln 
war den Gesetzen der Verantwortung unterworfen. Auge in Auge 
mit den gewählten Führern rechtete die Staatsbürgerschaft über die 
Führung des Staates. Als bei zunehmender Bevölkerungsziffer die 
Volksversammlung zur Masse wurde, gewann die Demagogie die 
Oberherrschaft. Hiermit begann der Niedergang dieser Staaten. 
Ihre Geschichte ist ein Beweis dafür, daß die Gren— 
zen der Demokratie dort liegen, wo der Gemeinschafts— 
begriff des Volkes aufhört und die Masse beginnt. 
Was die Agora für die griechischen Stadtstaaten war, das war 
der Thingplatz für das Deutschland der älteren Tradition. In vielen 
Gegenden Deutschlands hat sich der Begriff dieser nachbarlichen poli⸗ 
tischen Körperschaft bis in die heutige Zeit erhalten. Die Bedeutung 
des Thingplatzes ging für das deutsche Volk verloren, weil der demo— 
kratische Begriff des Führertums durch den absolutistischen abgelöst 
wurde. Das hierdurch geschaffene Herrentum beraubte den Thing 
seiner Bedeutung und seiner Rechte. 
Diese Erscheinungen der Vergangenheit können für die heutigen 
Verhältnisse nur bedingt zugrunde gelegt werden. Es ist aber fest⸗ 
zuhalten, daß auch unter neuen Verhältnissen der wahre Sinn dieser 
Ordnung gewahrt bleiben kann. Es bleibt die Frage zu lösen, nach 
welchem System die an der Regierung mitverantwortliche Volksver—⸗ 
sammlung mit Gemeinschaftscharakter erhalten werden kann. 
104
	        

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Die Zölle Und Steuern Sowie Die Vertragsmässigen Auswärtigen Handelsbeziehungen Des Deutschen Reiches. Hirth, 1886.
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