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Das Jungdeutsche Manifest

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Bibliographic data

fullscreen: Das Jungdeutsche Manifest

Monograph

Identifikator:
1779856016
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-164114
Document type:
Monograph
Author:
Mahraun, Artur http://d-nb.info/gnd/118781278
Title:
Das Jungdeutsche Manifest
Edition:
2. Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Jungdeutscher Verl.
Year of publication:
[1928?]
Scope:
208 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Abschnitt. Das Fronterlebnis und seine Wirkungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Jungdeutsche Manifest
  • Title page
  • I. Abschnitt. Das Fronterlebnis und seine Wirkungen
  • II. Abschnitt. Die alte bürgerliche Volksordnung
  • III. Abschnitt. Die neue Ordnung des Volkes
  • IV. Abschnitt. Organisationsformen und Führungsformen
  • V. Abschnitt. Die parteiistische Demokratie
  • VI. Abschnitt. Die Lehre von der Gemeinschaft
  • VII. Abschnitt. Die Nachbarschaft
  • VIII. Abschnitt: Führerfrage und Staat
  • IX. Abschnitt. Neuregulierung des Reiches
  • X. Abschnitt. Die Kur
  • XI. Abschnitt. Die Reichsführung
  • XII. Abschnitt. Werhaftigkeit und Volksstaat
  • XIII. Die Volksdienstpflicht
  • XIV. Abschnitt. Einzelfragen
  • XV. Abschnitt. Der Jungdeutsche Orden
  • XVI. Abschnitt. Die neue Aufgabe des Ordens
  • XVII. Abschnitt. Der Weg zum Volksstaat
  • Contents

Full text

—] 
IA— 
— — 
Die nationale Bewegung Deutschlands 
Ihr Ursprung in der Vergangenheit 
Es ist kein Zweifel darüber, daß im deutschen Volke eine nationale 
Bewegung von großer Kraft im Fluß ist. Der Zusammenbruch von 
1918 hat die Geister aus einer trägen Ruhe aufgescheucht. Starke 
geistige Kräfte sind auf den Plan getreten. Im alten Obrigkeitsstaat 
fehlte ihnen das Betätigungsfeld. Die neuen Verhältnisse haben Neu— 
land der Arbeit geschaffen. Der Ausdruck dieser Arbeit ist ein un— 
ruhiges Ringen und Kämpfen. Noch läßt Verworrenheit und Unklar— 
heit den großen Willen und das Ziel dieser Triebe nicht erkennen. 
Wohl aber tritt deutlich in Erscheinung, daß ein Wille vorhanden ist 
und daß dieser Wille stürmisch nach Zielstellung drängt. Wer diese 
nationale Bewegung unserer Gegenwart ohne Voreingenommenheit 
und tiefschürfend ergründet, der kann auch erkennen, daß gefühlsmäßige 
Empfindungen zu einer bestimmten Entwicklung drängen. In diesem 
Drängen liegt der Wille zum Kampf für ein Hochziel, welches bereits 
vorhanden, aber, gleichsam wie von Nebeln umhüllt, den suchenden 
Augen noch nicht erkennbar ist. 
Dieses Ziel erkennen, heißt der nationalen Bewegung ihren Sinn 
und die Richtung ihres Vormarsches geben. Die gefühlsmäßige Er—⸗ 
griffenheit, in welcher der Ursprung der gegenwärtigen Bewegung liegt, 
muß mit dem geschichtlichen Werden unseres Volkes, mit seiner Ver— 
gangenheit, zusammenhängen. Dies ist um so unabweisbarer, als die 
Bewegung zu einem Ziel bereits vor dessen klarer Erkenntnis vor— 
handen war. Wenn aber die Sehnsucht zu einer neuen Entwicklung 
der Dinge aus der Vergangenheit in die Gegenwart hineingeflossen 
ist, dann ist es notwendig, jene Ereignisse der Vergangenheit, welche 
der heutigen Bewegung verwandt sind, zu betrachten. 
Diese Betrachtungen sehen zwei große Abschnitte 
der deutschen Geschichte vor sich; der eine Abschnitt 
bedeutet Aufstieg, der andere Stillstand und Nieder— 
gang. 
Im ersten Abschnitt der Geschichte besitzt das Deutschtum eine 
ungeheure werbende Kraft. Deutsche Kultur breitet sich weit über die 
ehemaligen Stammlande aus. Stark und fest steht das Deutsche Reich 
11
	        

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Das Jungdeutsche Manifest. Jungdeutscher Verl., 1928.
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