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Das Jungdeutsche Manifest

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Bibliographic data

fullscreen: Das Jungdeutsche Manifest

Monograph

Identifikator:
1779856016
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-164114
Document type:
Monograph
Author:
Mahraun, Artur http://d-nb.info/gnd/118781278
Title:
Das Jungdeutsche Manifest
Edition:
2. Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Jungdeutscher Verl.
Year of publication:
[1928?]
Scope:
208 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Abschnitt. Die parteiistische Demokratie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Jungdeutsche Manifest
  • Title page
  • I. Abschnitt. Das Fronterlebnis und seine Wirkungen
  • II. Abschnitt. Die alte bürgerliche Volksordnung
  • III. Abschnitt. Die neue Ordnung des Volkes
  • IV. Abschnitt. Organisationsformen und Führungsformen
  • V. Abschnitt. Die parteiistische Demokratie
  • VI. Abschnitt. Die Lehre von der Gemeinschaft
  • VII. Abschnitt. Die Nachbarschaft
  • VIII. Abschnitt: Führerfrage und Staat
  • IX. Abschnitt. Neuregulierung des Reiches
  • X. Abschnitt. Die Kur
  • XI. Abschnitt. Die Reichsführung
  • XII. Abschnitt. Werhaftigkeit und Volksstaat
  • XIII. Die Volksdienstpflicht
  • XIV. Abschnitt. Einzelfragen
  • XV. Abschnitt. Der Jungdeutsche Orden
  • XVI. Abschnitt. Die neue Aufgabe des Ordens
  • XVII. Abschnitt. Der Weg zum Volksstaat
  • Contents

Full text

—D 
— 
Diese händlerische Werbung folgt in jeder Weise den Taten und 
Untugenden des Händlertums. Die eigene Ware wird angepriesen. Die 
Ware des Wettbewerbers wird schlecht gemacht. Wie der Händler die 
Kauflust seiner Käufer anregen muß, indem er ihnen einen möglichst 
großen Vorteil bei dem Erwerb seiner Ware verspricht, so ist auch die 
händlerische Werbung der Parteien darauf angewiesen, ihre Wähler mit 
den gleichen Mitteln anzureizen. Die Partei muß also ihren Wählern 
Versprechungen machen und in ihnen den Glauben erwecken, daß sie 
den größten Vorteil erringen, wenn sie ihnen ihre Stimme geben. Das 
Wesen dieser Werbetaktik entspricht der materialistischen Weltanschauung, 
die nur Vorteil oder Nachteil kennt. Kurz vor der Wahl gebietet die 
Werbetaktik der Partei, mit allen gewissenlosen Täuschungsmanövern die 
Stimme der Wähler einzufangen. Es gehört ferner zu dieser Taktik, 
mit allen möglichen Künsten und Kniffen die anderen Parteien zu 
schädigen. Nur auf Kosten anderer Parteien ist es möglich, die eigene 
Stimmensammlung erfolgreich durchzuführen. Die ausgeklügelte 
Vollendung dieser Taktik hat zur Handhabung eines Kampfes geführt, 
der allen christlichen und deutschen Grundbegriffen Hohn spricht. 
Durch die Entwicklung dieser Kampfart ist das 
politische Seben des Volkes zum Schauplatz eines 
widerwärtigen Marktgeschreies und eines ekelhaften 
Kuhhandels geworden. 
Unter der Herrschaft dieses Geistes wurde das Wort geprägt: Die 
Lüge ist das beste Mittel im politischen Kampf. Alles ist erlaubt. Es 
gibt kein sittliches Gesetz mehr, welches die Wahl der Mittel einengt. Im 
Vordergrunde steht das staatlich anerkannte Recht der Partei, durch Lüge 
und Demagogie die Zahl ihrer Wählerstimmen zu mehren. Die ver— 
werflichsten Mittel sind also vom Staat als Werkzeuge für den poli⸗ 
tischen Kampf, für Staatenbildung und Staatenführung anerkannt. 
Der Staat selbst duldet die Entartung des politischen Kampfes. 
Diese Entartung setzt sich nicht nur im Geiste des Staates fort, 
sondern sie fällt auch auf das ganze Volk zurück. Unter dem Fluch dieses 
Systems gehen die sittlichen Werte der ganzen Nation zugrunde. 
Die Verderbnis der staatlichen Ordnung zieht den 
Niedergang des ganzen Volkes nach sich. 
64
	        

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Das Jungdeutsche Manifest. Jungdeutscher Verl., 1928.
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