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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Multivolume work

Identifikator:
1780159447
Document type:
Multivolume work
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Das Kapital
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1926-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1780159595
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-188277
Document type:
Volume
Author:
Marx, Karl http://d-nb.info/gnd/118578537
Title:
Der Produktionsprozeß des Kapitals
Volume count:
1.1928
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H.
Year of publication:
1928
Scope:
XLVIII, 768 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

290 
Vierter Abschnitt 
Dies äußerliche Verhältnis. des fertigen Produkts zu seine 
verschiedenartigen Elementen läßt hier, wie bei ähnlichem Mach 
werk, die Kombination der Teilnehmer in derselben Werkstatt zU 
fällig. Die Teilarbeiten können selbst wieder als voneinander una” 
hängige Handwerke betrieben werden, wie im Kanton Waadt und 
Neufchätel, während in Genf zum Beispiel große Uhrenmanufaktur& 
bestehen, das heißt unmittelbare Kooperation der Teilarbeite 
unter dem Kommando eines Kapitals stattfindet. Auch im letzter® 
Fall werden Zifferblatt, Feder und Gehäuse selten in der Manufakt@l 
selbst verfertigt. Der kombinierte manufakturmäßige Betrieb il 
hier nur unter ausnahmsweisen Verhältnissen profitlich, weil d* 
Konkurrenz unter den Arbeitern, die zu Hause arbeiten wolle? 
am größten ist, die Zersplitterung der Produktion in eine Mass“ 
heterogener [ungleichartiger] Prozesse wenig Verwendung gemei? 
schaftlicher Arbeitsmittel erlaubt und der Kapitalist bei der zer 
streuten Fabrikation die Auslage für Arbeitsgebäude usw. erspart 
Indes ist auch die Stellung dieser Detailarbeiter, die zu Hause, ab 
für einen Kapitalisten (Fabrikant, etablisseur) arbeiten, ganz 
gar verschieden von der des selbständigen Handwerkers, welch? 
für seine eigenen Kunden arbeitet.®® soil 
Die zweite Art der Manufaktur, ihre vollendete Form, produn®, 
Machwerke, die zusammenhängende Entwicklungsphasen, € 
Reihenfolge von Stufenprozessen durchlaufen, wie zum Beispiel ® 
Draht in der Nähnadelmanufaktur die Hände von 72 und selbst 9 
spezifischen Teilarbeitern durchläuft. v 
Soweit solche Manufaktur ursprünglich zerstreute Handwer® 
kombiniert, vermindert sie die räumliche Trennung zwischen de 
32 Genf hat im Jahre 1854 80000 Uhren produziert, noch nicht en 
Fünfteil der Uhrenproduktion des Kantons Neufchätel. Chaux-de-Fonds ei 
man als eine einzige Uhrenmanufaktur betrachten kann, liefert Ma 
jährlich doppelt soviel als Genf. Von 1850 bis 1861 lieferte ei 
750000 Uhren. Siehe „Report from Geneva on the Watch Trade 3 
„Reports by H. M.s Secretaries of Embassy and Legation on the Manufact se 
Commerce etc. Nr. 6, 1863.“ Wenn die Zusammenhanglosigkeit der Posi 
worin die Produktion nur zusammengesetzter Machwerke zerfällt, an jeb 
für sich die Verwandlung solcher Manufakturen in den Maschinenbel,, 
der großen Industrie sehr erschwert, kommen bei der Uhr noch zwei al ib! 
Hindernisse hinzu, die Kleinheit und Zartheit ihrer Elemente, und deß 
Luxuscharakter, daher ihre Verschiedenartigkeit, so daß zum Beispiel U prel 
besten Londoner Häusern das ganze Jahr hindurch kaum ein Dutzend U & 
gemacht werden, die sich ähnlich sehen. Die Uhrenfabrik von VacheT0® 
Constantin, die mit Erfolg Maschinerie anwendet, liefert auch höch® 
drei bis vier nach Größe und Form verschiedene Arten. ne 
% In der Uhrmacherei, diesem klassischen Beispiel der heter0ßr m 
Manufaktur, kann man sehr genau die oben erwähnte, aus der Zers® ig 
der handwerksmäßigen Tätigkeit entspringende Differenzierung [das runß 
aus der Arbeitsteilung hervorgehende Unterscheidung] und Spezialisi® 
der Arbeitsinstrumente studieren.
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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